Die belastbarsten Prognosen stützen einen El Niño 2026: NOAA/CPC sieht 61 % Wahrscheinlichkeit für Mai–Juli, IRI El Niño als dominantes Szenario bis Ende 2026 [1][3]. Für einen „Super El Niño bis November“ gibt es in den zitierten NOAA/CPC und IRI Ausblicken keine formale Wahrscheinlichkeit; entsprechende Zahlen sta...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does the latest forecast say about the chances of a Super El Niño forming by November 2026, and how could it affect global temperatures. Article summary: The latest high-authority forecasts do not give a formal probability for a “Super El Niño” by November 2026. NOAA/CPC says ENSO-neutral conditions are present, an El Niño Watch is in effect, and El Niño is likely to deve. Topic tags: general, government, education, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "A Super El Niño is developing for 2026, with a global shift that will redefine weather patterns across the United States, Canada," source context "Latest Forecasts Show a Super El Niño Event Developing, Bringing a Global Weather Disruption in 2026/2027 » Severe Weath" Reference image 2: vis
Kurz gesagt: Ein El Niño im Jahr 2026 wird immer wahrscheinlicher. Die zugespitzte Behauptung „Super-El-Niño bis November“ geht den offiziellen Prognosen aber voraus. Das Climate Prediction Center der US-Behörde NOAA hat eine El Niño Watch ausgerufen und beziffert die Chance, dass El Niño im Zeitraum Mai–Juli 2026 entsteht, auf 61 %. Das IRI sieht in seiner Mitte-April-Prognose El Niño ebenfalls als dominantes Szenario für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 .
Derzeit beschreibt NOAA/CPC den Zustand im tropischen Pazifik als ENSO-neutral. ENSO steht für die El Niño/Southern Oscillation, also den gekoppelten Ozean-Atmosphäre-Zyklus im Pazifik, dessen warme Phase El Niño ist. Laut NOAA/CPC sind neutrale Bedingungen für April–Juni 2026 mit 80 % Wahrscheinlichkeit noch begünstigt; danach soll El Niño im Zeitraum Mai–Juli mit 61 % Wahrscheinlichkeit einsetzen und mindestens bis Ende 2026 anhalten .
IRI setzt den Übergang früher an: Die Prognose von Mitte April nennt rund 70 % Wahrscheinlichkeit für El Niño bereits im Zeitraum April–Juni 2026 und zeigt für den Rest des Jahres hohe El-Niño-Wahrscheinlichkeiten von 88 bis 94 % .
Die Prognosen sind also nicht deckungsgleich: NOAA/CPC favorisiert für April–Juni noch neutrale Bedingungen, während IRI dem El-Niño-Übergang im selben Zeitraum bereits höhere Chancen gibt . In der großen Richtung zeigen sie aber auf dasselbe Bild: Der tropische Pazifik bewegt sich 2026 in Richtung El Niño.
Ein El-Niño-Ausblick ist nicht automatisch ein Super-El-Niño-Ausblick. In den zitierten Prognosen veröffentlichen NOAA/CPC und IRI Wahrscheinlichkeiten für ENSO-Kategorien, aber keine formale Wahrscheinlichkeit dafür, dass bis November 2026 ein „Super-El-Niño“ vorliegt .
Das heißt nicht, dass extreme Szenarien ignoriert werden sollten. Einige Wetter- und Medienberichte diskutieren Modellläufe, die auf ein sehr starkes oder sogar rekordnahes Ereignis hindeuten könnten . Ein anderer Bericht nennt eine aus Modellführung abgeleitete Chance von 20 bis 25 % für einen „Super“-El-Niño bis Ende 2026 sowie 80 % für ein starkes Ereignis
. Solche Zahlen sind als Risikosignal interessant. Sie sind aber nicht die offizielle Basislinie von NOAA/CPC oder IRI
.
Die sauberste Formulierung für November 2026 lautet deshalb: El Niño ist bis dahin wahrscheinlich im Gang oder zumindest das dominierende Szenario. „Super-El-Niño“ bleibt ein zu beobachtendes Risiko, keine bestätigte Vorhersage .
Die wichtigste Temperaturfrage ist, wie stark ein El Niño zusätzliche natürliche Erwärmung in ein ohnehin warmes Klimasystem bringt. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) sagt, ein El Niño ab Mitte 2026 würde globale Temperatur- und Niederschlagsmuster beeinflussen. Ihre saisonale Aktualisierung spricht zudem von einer nahezu weltweiten Dominanz überdurchschnittlicher Landoberflächentemperaturen im kommenden Drei-Monats-Zeitraum .
Weitergehende Temperaturzahlen hängen stark vom Szenario ab. Ein Wetterbericht beschreibt die Sorge, dass ein starker oder „super“ El Niño die globale Erwärmung zeitweise auf bis zu 1,7 °C über vorindustriellem Niveau treiben könnte . Ein anderer Bericht warnt, ein besonders aufgeladener El Niño könne globale Temperaturen in Richtung beispielloser Extreme schieben
. Das sind jedoch keine präzisen amtlichen Temperaturprognosen. Entscheidend bleibt, wie stark das Ereignis tatsächlich wird und wie sich das Zusammenspiel von Ozean und Atmosphäre entwickelt
.
El Niño verteilt Wärme und Feuchtigkeit im tropischen Pazifik anders und kann dadurch Regenzonen, Sturmzüge und Trockenheitsmuster verschieben. Die Folgen sind nicht überall gleich: Die WMO verweist auf regionale Unterschiede bei den Niederschlagsmustern .
Ein in den Quellen genanntes Beispiel kommt aus Nordamerika: Wärmeres Wasser im östlichen äquatorialen Pazifik kann den Jetstream nach Süden drücken. Dadurch werden für den Norden der USA eher wärmere und trockenere Bedingungen beschrieben, während die Golfküste und der Südosten der USA nasser werden können .
Weltweit werden El-Niño-Ereignisse in Klimabriefings mit sehr unterschiedlichen Risiken verbunden: Ernteausfälle, häufigere Waldbrände, gleichzeitige Dürren, mehr Überschwemmungsgefahr, Störungen in der Fischerei und höhere Krankheitsrisiken in verschiedenen Regionen . Welche dieser Effekte wo auftritt, hängt aber von Jahreszeit, Region und Stärke des Ereignisses ab
.
Für Planung und Risikobewertung zählen derzeit die belastbaren Zahlen: 61 % Wahrscheinlichkeit für El Niño im Zeitraum Mai–Juli laut NOAA/CPC; rund 70 % für April–Juni laut IRI, mit El Niño als dominierendem Szenario bis Ende 2026 . Die Schlagzeile „Super-El-Niño bis November“ sollte man als erhöhtes Risikoszenario lesen – nicht als gesicherte Prognose. Sollte sich das Ereignis stark entwickeln, lägen die größten globalen Folgen bei höherem Temperaturrisiko und schärferen regionalen Ausschlägen bei Regen, Dürre, Überschwemmungen, Waldbränden und Sturmzügen
.
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Die belastbarsten Prognosen stützen einen El Niño 2026: NOAA/CPC sieht 61 % Wahrscheinlichkeit für Mai–Juli, IRI El Niño als dominantes Szenario bis Ende 2026 [1][3].
Die belastbarsten Prognosen stützen einen El Niño 2026: NOAA/CPC sieht 61 % Wahrscheinlichkeit für Mai–Juli, IRI El Niño als dominantes Szenario bis Ende 2026 [1][3]. Für einen „Super El Niño bis November“ gibt es in den zitierten NOAA/CPC und IRI Ausblicken keine formale Wahrscheinlichkeit; entsprechende Zahlen stammen aus nicht amtlichen Modellinterpretationen [1][3][8].
Ein starker El Niño könnte globale Temperaturrekorde wahrscheinlicher machen und regionale Risiken für Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände, Ernten und Fischerei verschieben [6][11][12].