Ein Hinweis auf der eigenen Website reicht nicht, wenn die falsche Ansprache auf Jobplattformen oder in sozialen Netzwerken stattfindet. Da solche Betrugsversuche auf Jobbörsen und beruflichen Netzwerken beginnen können , sollte eine kurze Version der Warnung auch in aktiven Stellenanzeigen, Unternehmensprofilen und Recruiting-Seiten erscheinen, auf denen Ihre Jobs veröffentlicht sind.
Öffentliche Arbeitgeberhinweise zeigen, wie direkt diese Sprache sein kann. Airbus-bezogene Stellenanzeigen erklärten, dass das Unternehmen im Recruiting-Prozess keinen Geldtransfer verlangt und dass eine Nachahmung von Airbus gemeldet werden sollte . Eine weitere Airbus-bezogene Anzeige weist darauf hin, dass keine Jobangebote über kostenlose E-Mail-Dienste verschickt werden und niemand berechtigt ist, Geld im Austausch für eine Stelle einzuziehen
. Eine Vestas-Anzeige enthält ebenfalls eine Warnung vor betrügerischen E-Mails von Personen, die vorgeben, für das Unternehmen zu arbeiten
.
Die Lehre daraus: Der Weg zur Verifizierung muss sofort sichtbar sein. Und die Aussage zu Zahlungen muss unmissverständlich sein.
Ein LinkedIn-Post ist sinnvoll, wenn der Betrug noch aktiv sein könnte, wenn die falsche Ansprache über LinkedIn lief oder wenn Bewerberinnen und Bewerber wahrscheinlich auf Ihrer Unternehmensseite nach Bestätigung suchen. Eine kurze Erklärung kann Risiken senken, ohne den Vorfall größer zu machen als nötig.
Konzentrieren Sie den Post auf den Schutz der Kandidatinnen und Kandidaten:
Vermeiden Sie es, mutmaßliche Täter namentlich zu nennen, Screenshots zu veröffentlichen, die Fake-Stelle ausführlich zu wiederholen oder interne Untersuchungsschritte zu beschreiben, solange HR, Recht, Informationssicherheit und Kommunikation die Formulierung nicht freigegeben haben.
Nutzen Sie eine klar sichtbare Meldeadresse, zum Beispiel careers@company.com, recruitment@company.com oder ein spezielles Security-Postfach. Verwenden Sie denselben Kontakt auf der Karriereseite, in Jobbörsenhinweisen und in Social-Media-Posts.
Bitten Sie Betroffene, möglichst folgende Informationen weiterzuleiten:
Intern sollte klar sein, wer die Meldungen sichtet und priorisiert. In vielen Unternehmen betrifft die Reaktion nicht nur Talent Acquisition oder HR, sondern auch Recht, Unternehmenskommunikation, Informationssicherheit und gegebenenfalls den Kundensupport.
Wirksame Kommunikation zu Recruiting-Betrug ist kurz, einheitlich und auf Kandidatenschutz ausgerichtet.
Sagen Sie:
Vermeiden Sie:
Warnung vor Recruiting-Betrug
Wir haben Hinweise erhalten, dass unbefugte Personen möglicherweise Bewerberinnen und Bewerber kontaktieren und dabei fälschlicherweise behaupten, im Namen von [Unternehmen] zu rekrutieren.
Bitte prüfen Sie alle Stellenangebote von [Unternehmen] über unsere offizielle Karriereseite: [Link zur Karriereseite].
[Unternehmen] verlangt im Rahmen des Bewerbungsprozesses keine Zahlungen, keine Bankdaten und keine Geldüberweisungen. Wir empfehlen Bewerberinnen und Bewerbern, sensible personenbezogene Daten nicht über ungeprüfte Nachrichten zu teilen.
Wenn Sie zu einer Stelle bei [Unternehmen] kontaktiert wurden und unsicher sind, ob die Nachricht echt ist, wenden Sie sich bitte an [Recruiting-E-Mail]. Wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten haben, antworten Sie nicht, klicken Sie keine Links an, leisten Sie keine Zahlungen und teilen Sie keine personenbezogenen Daten, bevor Sie die Kommunikation geprüft haben.
Das Vertrauen und die Sicherheit von Bewerberinnen und Bewerbern sind uns wichtig. Bitte kontaktieren Sie uns direkt, wenn Sie Bedenken haben.
Passen Sie diese Vorlage an Ihren tatsächlichen Bewerbungsprozess an. Wenn Ihr Unternehmen Ausweis-, Lohn- oder Bankdaten erst nach einem unterschriebenen Angebot erhebt, sagen Sie das klar und erklären Sie, dass dies ausschließlich über verifizierte offizielle Kanäle geschieht.
Hinweis zu Recruiting-Betrug
Bitte seien Sie vorsichtig bei unbefugten Personen, die behaupten, im Namen von [Unternehmen] zu rekrutieren. Echte Stellenangebote prüfen Sie bitte über unsere offizielle Karriereseite: [Link zur Karriereseite].
[Unternehmen] verlangt von Bewerberinnen und Bewerbern keine Zahlungen im Rahmen des Recruiting-Prozesses. Zur Prüfung einer Stelle oder zur Meldung verdächtiger Kontaktaufnahmen wenden Sie sich bitte an [Recruiting-E-Mail].
Wir wurden auf unbefugte Recruiting-Aktivitäten aufmerksam gemacht, bei denen Personen möglicherweise fälschlicherweise behaupten, [Unternehmen] zu vertreten.
Das Vertrauen und die Sicherheit von Bewerberinnen und Bewerbern sind uns wichtig. Bitte prüfen Sie Stellenangebote von [Unternehmen] ausschließlich über unsere offiziellen Karrierekanäle unter [Link zur Karriereseite]. Wir verlangen im Rahmen des Recruiting-Prozesses keine Zahlungen und keine Bankdaten.
Wenn Sie zu einer Stelle bei [Unternehmen] kontaktiert wurden und unsicher sind, ob die Nachricht echt ist, wenden Sie sich bitte direkt an [Recruiting-E-Mail]. Wir bitten Bewerberinnen und Bewerber, vorsichtig zu bleiben und verdächtige Kontaktaufnahmen zu melden.
Uns liegt ein möglicher Fall von Recruiting-Impersonation vor. Unbefugte Personen behaupten möglicherweise, für [Unternehmen] zu rekrutieren. Diese Personen sind nicht berechtigt, das Unternehmen zu vertreten.
Wenn Kandidatinnen oder Kandidaten Kontakt aufnehmen, verweisen Sie bitte auf unsere offizielle Karriereseite und bitten Sie darum, verdächtige Nachrichten, Screenshots, Absenderdaten und Links an [Meldeadresse] weiterzuleiten. Nehmen Sie keinen direkten Kontakt zu mutmaßlich betrügerischen Profilen auf. Neue Meldungen sind an [Owner/Team] zur Nachverfolgung und Prüfung zu eskalieren.
Wenn Bewerberinnen und Bewerber noch betroffen sein könnten, lässt Schweigen sie ohne verlässlichen Prüfweg zurück. Veröffentlichen Sie einen sachlichen Hinweis auf der Karriereseite, wiederholen Sie die Warnung dort, wo Ihre Jobs gefunden werden, stellen Sie einen überwachten Meldekanal bereit und halten Sie jede öffentliche Aussage faktenbasiert. Die beste Reaktion schützt zuerst die Kandidatinnen und Kandidaten — und vermeidet zugleich unnötige rechtliche, sicherheitsbezogene oder reputative Risiken.