Die European Network for Payments (ENP) will fünf bestehende Bezahlsysteme über einen gemeinsamen technischen Knotenpunkt verbinden – statt eine neue Bezahl App einzuführen. Die Partner peilen grenzüberschreitende Zahlungen ab 2027 an.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How will the European Network for Payments, a Madrid-based joint venture formed by Bancomat, Bizum, EPI Company/Wero, SIBS-MB WAY, and Vipps. Article summary: The European Network for Payments (ENP) plans to make its members’ existing payment systems work across borders through a common interoperability hub, rather than replace them with a single new consumer service. The five. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Die European Network for Payments (ENP) soll bestehende Bezahldienste über Ländergrenzen hinweg miteinander verbinden – und sie nicht durch eine neue, einheitliche App ersetzen. Die fünf Gründungspartner kündigten das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Madrid am 30. September 2026 an. Ihr Ziel: interoperable Zahlungen über Ländergrenzen hinweg ab 2027. Eine breite Verfügbarkeit ist damit noch nicht erreicht. 1
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Die ENP soll einen gemeinsamen Interoperabilitätsknotenpunkt betreiben. Über diese technische und organisatorische Ebene sollen die vorhandenen Systeme der teilnehmenden Anbieter miteinander kommunizieren können. Geplant sind europäische Standards und Sofortzahlungen direkt zwischen Bankkonten. Nutzerinnen und Nutzer müssten demnach nicht zu einem neuen ENP-eigenen Bezahldienst wechseln, um die Angebote der beteiligten Systeme grenzüberschreitend nutzen zu können. 3
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Einen konkreten Anwendungsfall haben die Partner bereits erprobt: Bei einem Machbarkeitsnachweis konnten Nutzerinnen und Nutzer teilnehmender mobiler Bezahl-Apps im Ausland bei Händlern per QR-Code bezahlen. Der Test zeigt, dass ein solcher Ablauf technisch möglich ist. Er bedeutet jedoch nicht, dass Zahlungen im Einzelhandel über die ENP bereits allgemein verfügbar sind. 6
Zu den Gründern gehören Italiens Bancomat, Spaniens Bizum, EPI Company als Betreiberin von Wero, das portugiesische SIBS-MB WAY sowie Vipps MobilePay. Die fünf Unternehmen kündigten das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Madrid im September 2026 an. Zuvor hatten sie sich auf den Aufbau eines gemeinsamen Knotenpunkts verständigt. 2
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Berichten zufolge halten die Gründungspartner jeweils gleich große Anteile an der ENP. Ihre bestehenden Bezahlsysteme kommen zusammen auf rund 130 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in 13 europäischen Ländern. Das entspricht nach den vorliegenden Angaben mehr als 70 Prozent der Bevölkerung der EU und Norwegens. Diese Zahl beschreibt die Reichweite der bestehenden Dienste – nicht die Zahl der Menschen, die bereits über die ENP grenzüberschreitend bezahlen können. 4
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Die Partner wollen grenzüberschreitende, miteinander kompatible Zahlungen bis 2027 ermöglichen. Vorgesehen ist ein stufenweiser Ausbau: Zunächst sollen Überweisungen zwischen Privatpersonen möglich werden, danach sollen Online- und Zahlungen im Geschäft dazukommen. Das ist ein geplanter Ablauf, keine Bestätigung, dass die Angebote bereits flächendeckend funktionieren. 2
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Auch der QR-Code-Test bei Händlern ist von einem allgemeinen Start für Einkäufe zu unterscheiden. Er belegt, dass ein bestimmter grenzüberschreitender Anwendungsfall erprobt wurde; der breitere Ausbau soll weiterhin schrittweise erfolgen. 5
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Die Initiative wird als offen für weitere europäische Zahlungssysteme beschrieben. Die Gründer haben auch über eine Erweiterung der teilnehmenden Angebote gesprochen. Welche Voraussetzungen für einen Beitritt gelten würden und wie neue Mitglieder an der ENP beteiligt wären, geht aus den verfügbaren Berichten jedoch nicht hervor. 2
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Die ENP ist Teil der Bestrebungen, europäische Alternativen zu stärken und die Abhängigkeit von Zahlungsinfrastruktur rund um Visa, Mastercard und andere US-amerikanische Anbieter zu verringern. Indem bestehende Dienste aus mehreren Ländern verknüpft werden, sollen mehr grenzüberschreitende Zahlungen über europäische Angebote möglich werden. 1
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Das ist nicht gleichbedeutend mit einer Ablösung der bestehenden Kartennetzwerke oder einem bereits voll funktionsfähigen europaweiten Bezahldienst. Die angekündigte Nutzerzahl bezieht sich auf die bisherigen Kundinnen und Kunden der Gründungssysteme. Wie bequem und breit die ENP grenzüberschreitend genutzt werden kann, hängt davon ab, wie der geplante Ausbau gelingt und ob weitere Anbieter dazukommen. 1
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Die European Network for Payments (ENP) will fünf bestehende Bezahlsysteme über einen gemeinsamen technischen Knotenpunkt verbinden – statt eine neue Bezahl App einzuführen.
Die European Network for Payments (ENP) will fünf bestehende Bezahlsysteme über einen gemeinsamen technischen Knotenpunkt verbinden – statt eine neue Bezahl App einzuführen. Die Partner peilen grenzüberschreitende Zahlungen ab 2027 an. Zunächst sollen Überweisungen zwischen Privatpersonen möglich werden, später Online und Ladenkäufe.
Die bestehenden Dienste erreichen zusammen rund 130 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in 13 Ländern.