Gears of War: E-Day kam bei der Kritik mehrheitlich gut an, wenn auch nicht ohne Widerspruch. Gelobt werden vor allem das wuchtige Gunplay, die verbesserte Beweglichkeit und die eindrucksvoll verwüstete Stadt Kalona. Einige Kritiker finden dagegen, dass sich die Kampagne zu sehr an bekannten Serientugenden festhält – und dass der neue Horde-Siege-Modus nicht jeden langjährigen Fan abholen dürfte. Das Prequel erschien am 6. Oktober 2026 für Xbox Series X|S und PC. Entwickelt wurde es von The Coalition, veröffentlicht von Xbox Game Studios.
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Die Handlung setzt 14 Jahre vor dem ersten Gears of War an: Marcus Fenix und Dom Santiago erleben den Angriff der Locust auf Kalona.
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Gute Wertungen, aber kein einhelliges Lob
Die Wertungsübersichten zeichnen insgesamt ein positives Bild. OpenCritic führte am 9. Oktober einen Durchschnitt von 87 Punkten für die Top-Kritiken. Berichte zum Start nannten für Metacritic Werte um 87 bis 88. Solche Zahlen sind Momentaufnahmen und können sich ändern, wenn weitere Rezensionen hinzukommen.
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Bei der Einschätzung des Spiels gehen die Meinungen dennoch auseinander. Maxim sieht in E-Day eine Rückkehr zur Blockbuster-Ära der Xbox; Empire hält das Prequel dagegen für zu sehr nach vertrautem Serienmuster gestrickt.
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Gunplay und Kalona sind die großen Stärken
Besonders häufig wird das Kampfgefühl hervorgehoben. GamesRadar lobt die wuchtigen Schusswechsel und den dynamischen Einsatz von Deckungen. Als Höhepunkt der Kampagne beschreibt das Magazin Kalona, dessen Zerstörung sich im Spiel entfaltet. Auch Windows Central hebt Gunplay, Grafik und die größere Bewegungsfreiheit hervor – sieht die Gesamtstruktur des Spiels aber als Bremse.
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Zum Reiz des Prequels tragen auch die bekannten Hauptfiguren bei. John DiMaggio spricht erneut Marcus Fenix, Carlos Ferro kehrt als Dom Santiago zurück.
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Vertraute Kampagne: für Fans ein Plus, für andere ein Problem
Für manche Kritiker macht gerade der Blick auf die Anfänge von Marcus und Dom den Reiz der Geschichte aus. Andere finden, dass die Vorgeschichte und die etablierten Figuren manche Entwicklungen vorhersehbar machen. Empire bezeichnete das Spiel als „Gears-by-numbers“; Gamekult kritisierte vertraute Ideen und Füllmaterial.
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Die Kritik richtet sich nicht grundsätzlich gegen das Deckungssystem, das die Reihe prägt. Vielmehr fanden einige Rezensenten, dass sich die Kampagne zu stark auf bekannte Begegnungen und ausgedehnte Feuergefechte stützt. Auch in den bei OpenCritic gesammelten Rezensionen gibt es den Einwand, die Kampagne dauere zu lange.
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Horde Siege verändert den Mehrspielermodus
Auch beim Mehrspielerangebot gehen die Einschätzungen auseinander. E-Day führt Horde Siege als neue Variante des kooperativen Horde-Modus ein. InsertCoins.press lobt Bewegung und Präsentation mit Unreal Engine 5, vergibt aber 7 von 10 Punkten. Kritisiert werden dort, dass die klassische Struktur mit 50 Wellen fehlt und die Auswahl sechs Karten umfasst. Das ist die Bewertung eines einzelnen Magazins, kein allgemeiner Konsens: Andere Tests lobten den Mehrspieler, und manche Kritiker hatten vor der Veröffentlichung keinen Zugang zu den Online-Modi.
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Dieser eingeschränkte Zugang ist wichtig, wenn es um die langfristige Attraktivität des Mehrspielers geht. Einige Rezensionen bewerteten nur die Kampagne. Ihre frühen Eindrücke beantworten daher nicht abschließend, wie lange Versus oder Horde Siege Spielerinnen und Spieler bei der Stange halten.
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Fazit
Gears of War: E-Day erweist sich als überzeugende Rückkehr für alle, die sich auf packende Gefechte, mehr Bewegungsfreiheit und Kalonas Untergang freuen. Der Vorbehalt: Die vertraute Kampagnenstruktur und der Umbau des Horde-Modus stießen auf Kritik. Die insgesamt guten Wertungen bedeuten also nicht, dass alle Teile des Spiels für jede Redaktion gleichermaßen funktioniert haben.
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