High-Bandwidth Memory (HBM), ein besonders schneller Speicher für KI-Systeme, dürfte einen wachsenden Teil der Fertigungskapazitäten der Speicherbranche beanspruchen. Samsung Electronics erwartet, dass HBM 2027 fast 30 Prozent der gesamten Waferkapazität der DRAM-Hersteller ausmacht. Für 2026 liegt die Schätzung bei rund 20 Prozent.
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Warum der Ausbau Standard-DRAM unter Druck setzen könnte
HBM und herkömmlicher DRAM konkurrieren um dieselbe Waferkapazität, sagte Samsung-Vizepräsident Kim Taewoo. Wafer sind dünne Siliziumscheiben, auf denen Speicherchips gefertigt werden. Wenn Hersteller mehr davon für HBM einsetzen, kann entsprechend weniger Kapazität für Standard-DRAM übrig bleiben.
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Die Prognose beschreibt einen möglichen Engpass bei der gemeinsamen Fertigungskapazität. Sie beziffert jedoch nicht, wie stark das Angebot an Standard-DRAM dadurch tatsächlich sinken könnte.
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Weshalb HBM für KI wichtig ist
HBM besteht aus übereinandergestapelten Speicherchips. Durch diese Bauweise können Prozessoren besonders schnell auf Daten zugreifen – eine wichtige Eigenschaft für KI-Berechnungen.
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Die wichtigsten Anbieter
Der HBM-Markt wird laut dem zitierten Bericht von den südkoreanischen Unternehmen SK Hynix und Samsung Electronics sowie dem US-Konzern Micron Technology dominiert.
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Entscheidend wird sein, wie die Hersteller ihre gemeinsame Waferkapazität zwischen HBM und Standard-DRAM aufteilen. Samsungs Prognose zeigt den erwarteten Kapazitätsanteil von HBM – nicht automatisch, wie sich die verfügbare Menge herkömmlicher Speicherchips entwickeln wird.
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