Am 28. August 2026 verfallen um 08:00 UTC bei Deribit rund 6,44 Milliarden US Dollar an Bitcoin Optionen – insgesamt 81.700 Kontrakte.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How might the approximately $6.44 billion Deribit Bitcoin options expiry at 08:00 UTC on Friday, August 28—covering about 81,700 contracts (. Article summary: The expiry is most likely to make the $75,000–$80,000 zone a short-term volatility and liquidity focal point, rather than mechanically forcing Bitcoin to its roughly $68,000 max-pain level. With spot near $78,500, the ou. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Bitcoin steht vor einem großen Optionenverfall bei Deribit. Am Freitag, dem 28. August 2026, laufen um 08:00 UTC rund 81.700 BTC-Optionen mit einem Nominalwert von etwa 6,44 Milliarden US-Dollar aus. Auf Calls entfallen 44.639 Kontrakte, auf Puts 37.061. Das ergibt ein Put-to-Call-Verhältnis von 0,83. 23
Die Zahlen wirken auf den ersten Blick bullish, sind aber kein Kursziel. Für die kurzfristige Bewegung ist vielmehr entscheidend, wie die Optionshändler ihre Positionen abgesichert haben – und ob dieses Hedging Kursschwankungen dämpft oder verstärkt.
Die größten gemeldeten Call-Konzentrationen liegen bei den Ausübungspreisen von 75.000 und 80.000 US-Dollar. Das Open Interest an diesen beiden Marken entspricht derzeit ungefähr 236 Millionen beziehungsweise 157 Millionen US-Dollar. 13
Da Bitcoin vor dem Verfall am oberen Ende dieser Spanne gehandelt wird, könnten beide Marken als wichtige Referenzpunkte für die Absicherung dienen:
Dabei handelt es sich um mögliche Marktmechanismen, nicht um feststehende Szenarien. Die öffentlich sichtbaren Open-Interest-Daten zeigen, wo sich Optionen konzentrieren – nicht, ob die Händler insgesamt Long oder Short Gamma sind.
Einige Markttracker verorten den Max-Pain-Punkt für den Verfall am 28. August bei etwa 68.000 US-Dollar. Andere zeitnahe Berichte nennen einen Wert näher an 70.000 US-Dollar. 910 Die Abweichung zeigt, dass Max-Pain-Berechnungen je nach Datensatz unterschiedlich ausfallen und sich mit veränderten Positionen aktualisieren können.
Max Pain bezeichnet den Preis, bei dem der gesamte innere Wert der ausstehenden Optionen für die Optionsinhaber am geringsten ist. Daraus folgt jedoch nicht, dass Market Maker Bitcoin auf dieses Niveau drücken werden oder überhaupt dazu in der Lage sind. Ein Rückgang aus dem Bereich der oberen 70.000er bis auf 68.000 US-Dollar würde erheblichen Verkaufsdruck an den Spot- und Derivatemärkten erfordern – sowie ausreichend Liquidität und entsprechende Positionierung.
Die praktische Schlussfolgerung lautet daher: Max Pain beschreibt die Verteilung der Optionen zum Verfall, ist aber kein eigenständiges Kursziel.
Berichten zufolge liegen mehr als 500 Millionen US-Dollar Nominalwert innerhalb eines Bereichs von 5 Prozent zum aktuellen Bitcoin-Kurs. 312 Schon relativ kleine Kursbewegungen können dadurch die Deltas der Optionen verändern und Händler zu Anpassungen ihrer Absicherungen zwingen.
Welche Wirkung daraus entsteht, hängt vom vorherrschenden Gamma-Regime ab:
Der Optionenverfall garantiert weder einen Ausbruch noch einen Crash. Er erhöht lediglich die Empfindlichkeit des Kurses gegenüber den Kapitalströmen rund um die relevanten Marken.
Mit dem Auslaufen der Kontrakte kann sich das Hedging-Gleichgewicht schnell verändern. Sollte Bitcoin oberhalb von 75.000 oder 80.000 US-Dollar abrechnen und sollten Händler zuvor Bitcoin zur Absicherung von Short Calls gekauft haben, könnten diese Absicherungen nach dem Verfall reduziert werden. Das könnte Verkaufsdruck erzeugen oder zumindest eine bisherige Quelle für Unterstützung auf der Oberseite beseitigen.
Das Gegenteil ist ebenfalls möglich. Haben Händler Long-Gamma-Positionen durch Short-Positionen in Bitcoin oder Futures abgesichert, könnte die Auflösung dieser Gegengeschäfte den Kurs stützen. Aus dem öffentlich sichtbaren Gesamt-Open-Interest lässt sich nicht ableiten, welches Szenario überwiegen wird.
Deshalb dürfte der erste Ausschlag nach der Abrechnung weniger aussagekräftig sein als die Frage, ob Bitcoin einen Bruch von 75.000 oder 80.000 US-Dollar anschließend halten kann.
Für Trader ergibt sich damit ein klares Beobachtungsraster:
Nach dem Verfall dürften Marktteilnehmer vor allem auf das Spot-Handelsvolumen, die Positionierung in Perpetual Futures, Veränderungen des Open Interest und die implizite Volatilität achten. Sinkt die implizite Volatilität, während Bitcoin seine Handelsspanne behauptet, wäre das ein Zeichen dafür, dass das Verfallrisiko verarbeitet wurde. Steigt die Volatilität dagegen zusammen mit einem nachhaltigen Bruch von 75.000 oder 80.000 US-Dollar, würde das auf eine deutlichere Veränderung des kurzfristigen Momentums hindeuten.
Die belastbarste Aussage ist daher eine bedingte: Der Verfall macht die Zone zwischen 75.000 und 80.000 US-Dollar ungewöhnlich wichtig. Die nächste nachhaltige Bewegung wird jedoch vom Zusammenspiel aus Händler-Hedging, Hebelpositionen und der tatsächlichen Nachfrage abhängen – nicht allein vom Put-to-Call-Verhältnis oder vom Max-Pain-Wert.
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Am 28. August 2026 verfallen um 08:00 UTC bei Deribit rund 6,44 Milliarden US Dollar an Bitcoin Optionen – insgesamt 81.700 Kontrakte.
Am 28. August 2026 verfallen um 08:00 UTC bei Deribit rund 6,44 Milliarden US Dollar an Bitcoin Optionen – insgesamt 81.700 Kontrakte. 80.000 US Dollar gilt als unmittelbare Ausbruchs und Hedging Marke, während 75.000 US Dollar der wichtigste potenzielle Unterstützungsbereich ist.
Die Richtung hängt vor allem vom Gamma Exposure der Händler ab. Aus dem aggregierten Open Interest oder dem Put to Call Verhältnis allein lässt es sich nicht ablesen.