Die IEA erwartet, dass der Stromverbrauch von Rechenzentren von 485 TWh im Jahr 2025 auf rund 950 TWh im Jahr 2030 steigt – etwa 3 Prozent des weltweiten Strombedarfs. Sembcorp kombiniert Gaskraftwerke und langfristige Lieferverträge mit erneuerbarer Energie, Speichern und Kundenanschlüssen.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How is the global race to develop AI becoming a race to secure reliable energy, what scale of electricity demand and investment in generatio. Article summary: The AI race is becoming an energy race because data centres and chipmaking need large amounts of electricity that is available continuously, not just when renewable generation is high. Sembcorp’s response is to pair disp. Topic tags: general, general web, user generated, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, ch
Der KI-Boom braucht nicht nur Chips und Rechenleistung, sondern auch verlässlich verfügbaren Strom. Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet damit, dass Rechenzentren weltweit 2030 rund 950 Terawattstunden (TWh) Strom verbrauchen – gegenüber 485 TWh im Jahr 2025. Diese Prognose umfasst Rechenzentren insgesamt, nicht nur KI-Anwendungen. 2030 entspräche ihr Verbrauch etwa 3 Prozent des weltweiten Strombedarfs. 25
Für den Energiekonzern Sembcorp wird dieser Bedarf in Singapur und darüber hinaus zum Geschäftsfeld. Das Unternehmen setzt auf eine Mischung aus Gaskraftwerken und langfristigen Lieferverträgen sowie erneuerbaren Energien, Speichern und Infrastruktur. Dieser Mix kann die Versorgung verlässlicher machen. Wie sich das mit der Dekarbonisierung vereinbaren lässt, bleibt jedoch eine zentrale Frage.
Die jährliche Strommenge ist nur ein Teil der Herausforderung. Rechenzentren und Halbleiterfabriken benötigen Strom direkt an ihren Standorten. Gleichzeitig müssen Stromsysteme schwankende Nachfrage und die wetterabhängige Einspeisung erneuerbarer Energien ausgleichen. Erzeugung, Speicher und Netzanschlüsse sind deshalb Teile desselben Ausbaus – sie lassen sich nicht einfach gegeneinander austauschen.
Nach Einschätzung der IEA werden erneuerbare Energien in den kommenden fünf Jahren fast die Hälfte der zusätzlichen Stromerzeugung für Rechenzentren abdecken. Auch Erdgas und Kohle werden beitragen. Weltweit könnten bis 2030 zudem 20 bis 25 Gigawatt (GW) Batteriespeicher an Rechenzentren installiert werden. Mit den passenden Anreizen könnten solche Speicher auch das Stromnetz unterstützen. 24
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Eine einzelne globale Kostenschätzung für den nötigen Ausbau von Kraftwerken, Speichern und Stromnetzen liefern die hier verfügbaren Zahlen nicht. Die von der IEA genannten weltweit rund 500 Milliarden US-Dollar an Investitionen im Jahr 2024 bezogen sich auf Rechenzentren selbst – nicht auf die Kosten des Ausbaus der Energieversorgung. 20
Ein geplantes Gaskraftwerk mit 600 Megawatt (MW) Leistung soll im vierten Quartal 2026 fertiggestellt werden. Sembcorp bezeichnet die Anlage als „hydrogen-ready“. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie von Beginn an mit kohlenstoffarmem Wasserstoff betrieben wird. 12
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Zugleich macht das Unternehmen die Nachfrage durch Lieferverträge konkreter: 2025 meldete Sembcorp neue langfristige Verträge über 120 MW mit Kunden aus den Bereichen Rechenzentren und Hightech-Fertigung. Im Januar 2026 vereinbarte das Unternehmen mit Micron weitere 150 MW. Damit stieg die vertraglich vereinbarte Stromlieferung an den Chiphersteller auf insgesamt 600 MW. 12
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Der Vertrag mit Micron zeigt auch, dass nicht nur die zugesagte Strommenge zählt, sondern wie sie zum Kunden gelangt. Sembcorp hat eine Infrastrukturvereinbarung für einen direkten Anschluss an Micron beschrieben. Weitere Einzelheiten zu deren Umfang liegen in den verfügbaren Berichten nicht vor. 5
Sembcorp meldete Ende März 2026 eine Brutto-Kapazität von 20,4 GW im Bereich erneuerbare Energien. Brutto-Kapazität ist nicht gleichbedeutend mit bereits produzierender Leistung: Die Zahl umfasst auch Projekte in Entwicklung sowie Kapazitäten, die möglicherweise noch keinen Strom erzeugen. Das Unternehmen hat außerdem Investitionen von 10,5 Milliarden Singapur-Dollar in erneuerbare Energien für den Zeitraum 2024 bis 2028 angekündigt. 12
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Auch Speicher gehören zum Portfolio. Nach einem Batterie-Stacking-Projekt erhöhte sich die Kapazität von Sembcorps Energiespeicheranlage auf Jurong Island nach Unternehmensangaben auf 326 Megawattstunden (MWh). Speicher können Strom zeitlich verschieben, ersetzen aber weder Kraftwerke noch Netzinfrastruktur. 50
Nicht alle Investitionen von Sembcorp sind speziell für den KI-Bedarf bestimmt. Dazu zählen etwa ein vergebenes Windkraftprojekt mit 125 MW im Oman und Investitionen in erneuerbare Energien im breiteren Unternehmensportfolio. Mit der Übernahme des australischen Energieunternehmens Alinta Energy hat Sembcorp sein Geschäft zudem geografisch erweitert. Diese Aktivitäten sind als unternehmensweite Portfolioentscheidungen zu verstehen – nicht als ausschließlich für Rechenzentren reservierte Kapazitäten. 34
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Sembcorp und das Unternehmen FPT haben angekündigt, mögliche KI-Anwendungen für Energie, Versorgungsleistungen und städtische Infrastruktur zu prüfen. Dazu zählen intelligente Betriebsabläufe, vorausschauende Wartung, Datenanalyse und Automatisierung. Das beschreibt mögliche Einsatzfelder; die verfügbaren Angaben beziffern keine unternehmensweiten Effizienz- oder Sicherheitsgewinne durch KI. 48
Sembcorps Ansatz verbindet kurzfristig verfügbare Kapazitäten mit dem Ausbau emissionsärmerer Energiequellen: Gaskraft und Kundenverträge stehen neben erneuerbaren Energien und Speichern. Auch die IEA erwartet, dass mehrere Energiequellen zur Versorgung der Rechenzentren beitragen werden – nicht nur eine einzelne Technologie. 24
Wichtig ist dabei der Unterschied zwischen installierter Kapazität und tatsächlich erzeugtem Strom. Ein großes Brutto-Portfolio bei den erneuerbaren Energien zeigt nicht, wie viel Strom gerade produziert wird. Und die Bezeichnung „hydrogen-ready“ belegt nicht, dass ein Kraftwerk bereits mit kohlenstoffarmem Wasserstoff läuft. Wie sich die Emissionen entwickeln, hängt davon ab, welcher Strom bei wachsender Nachfrage tatsächlich geliefert und erzeugt wird. 12
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Die IEA erwartet, dass der Stromverbrauch von Rechenzentren von 485 TWh im Jahr 2025 auf rund 950 TWh im Jahr 2030 steigt – etwa 3 Prozent des weltweiten Strombedarfs.
Die IEA erwartet, dass der Stromverbrauch von Rechenzentren von 485 TWh im Jahr 2025 auf rund 950 TWh im Jahr 2030 steigt – etwa 3 Prozent des weltweiten Strombedarfs. Sembcorp kombiniert Gaskraftwerke und langfristige Lieferverträge mit erneuerbarer Energie, Speichern und Kundenanschlüssen.