Taiwan bereitet die Einführung von 6G langfristig vor und rechnet – wie viele Länder – mit ersten kommerziellen Diensten um das Jahr 2030. Das Digitalministerium prüft derzeit verfügbare Funkfrequenzen und will bis Ende 2026 einen Plan für die zukünftige Nutzung und Vergabe von 6G‑Spektrum vorlegen.
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Taiwan bereitet die Einführung von 6G langfristig vor und rechnet – wie viele Länder – mit ersten kommerziellen Diensten um das Jahr 2030.
Das Digitalministerium prüft derzeit verfügbare Funkfrequenzen und will bis Ende 2026 einen Plan für die zukünftige Nutzung und Vergabe von 6G‑Spektrum vorlegen.
Neben terrestrischen Netzen setzt Taiwan auf die Integration von Satelliten‑ und Non‑Terrestrial‑Networks, während weltweit unter anderem das Frequenzband 7,125–8,4 GHz für 6G diskutiert wird.
How is Taiwan preparing for the development of 6G wireless technology, including the Ministry of Digital Affairs’ review and allocation of sTaiwan’s 6G strategy combines spectrum planning, satellite connectivity, and domestic technology development ahead of a projected 2030 rollout.
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Taiwan hat damit begonnen, sich frühzeitig auf die nächste Generation der Mobilfunktechnik vorzubereiten. Im Mittelpunkt stehen dabei drei zentrale Bereiche: Frequenzplanung, technologische Forschung und die Integration von Satellitenkommunikation. Die Regierung geht davon aus, dass erste kommerzielle 6G‑Netze weltweit etwa um das Jahr 2030 starten könnten – ein Zeitrahmen, der dem typischen Entwicklungszyklus früherer Mobilfunkgenerationen entspricht.
Statt auf eine schnelle Einführung zu setzen, konzentriert sich Taiwan zunächst darauf, regulatorische und technische Grundlagen zu schaffen, damit Netzbetreiber später effizient ausbauen können.
Frequenzplanung durch das Digitalministerium
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Wie lautet die kurze Antwort auf „Wie Taiwan den Weg zu 6G vorbereitet“?
Taiwan bereitet die Einführung von 6G langfristig vor und rechnet – wie viele Länder – mit ersten kommerziellen Diensten um das Jahr 2030.
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Taiwan bereitet die Einführung von 6G langfristig vor und rechnet – wie viele Länder – mit ersten kommerziellen Diensten um das Jahr 2030. Das Digitalministerium prüft derzeit verfügbare Funkfrequenzen und will bis Ende 2026 einen Plan für die zukünftige Nutzung und Vergabe von 6G‑Spektrum vorlegen.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Neben terrestrischen Netzen setzt Taiwan auf die Integration von Satelliten‑ und Non‑Terrestrial‑Networks, während weltweit unter anderem das Frequenzband 7,125–8,4 GHz für 6G diskutiert wird.
Die Verantwortung für die Verwaltung des Funkspektrums liegt in Taiwan beim Ministry of Digital Affairs (MODA). Die Behörde hat bereits damit begonnen, vorhandene Frequenzbereiche zu prüfen und Gespräche mit aktuellen Nutzern zu führen, um mögliche Umwidmungen für zukünftige 6G‑Netze zu analysieren.
Ziel ist es, bis Ende 2026 einen Vorschlag zur Vorbereitung des 6G‑Spektrums vorzulegen, der als Grundlage für spätere Frequenzauktionen und Lizenzen dienen soll.
Bei dieser Planung spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
Abstimmung mit internationalen Frequenzstandards, damit Geräte weltweit kompatibel bleiben.
Analyse bestehender Nutzer, die aktuell dieselben Frequenzbereiche verwenden.
Technische Studien zu möglichen Interferenzen, damit neue Netze andere Dienste nicht stören.
Vertreter des Ministeriums vergleichen diesen Prozess mit einer „unsichtbaren Stadterneuerung“: Frequenzbereiche müssen neu organisiert werden, ohne bestehende Infrastruktur abrupt zu verdrängen.
Ziel: Erste kommerzielle 6G‑Netze um 2030
Historisch entwickeln sich Mobilfunkgenerationen etwa im Zehn‑Jahres‑Rhythmus – von 3G über 4G bis hin zu 5G. Viele Branchenanalysen erwarten daher eine erste Markteinführung von 6G um 2030.
Taiwan richtet seine Politik an diesem globalen Zeitplan aus. Wenn Frequenzen, Regulierung und technologische Grundlagen rechtzeitig vorbereitet werden, können Telekomunternehmen schneller mit dem Aufbau beginnen, sobald Standards und Geräte verfügbar sind.
Milliardenprogramm für 6G und Satelliten
Neben regulatorischen Maßnahmen investiert die Regierung auch direkt in Forschung und Entwicklung. Das taiwanische Kabinett hat ein sechsjähriges Programm im Umfang von 27 Milliarden Taiwan‑Dollar (NT$) beschlossen, das sowohl 6G‑Technologien als auch Satellitenkommunikation im niedrigen Erdorbit (LEO) fördern soll.
Die Initiative verfolgt mehrere Ziele:
Stärkung Taiwans Rolle in der globalen Lieferkette für zukünftige Kommunikationsnetze
Förderung heimischer Forschung und Innovation
Aufbau eines Ökosystems, das auch Anbieter von Satellitenkommunikation einbindet
Damit folgt Taiwan einem internationalen Trend, bei dem terrestrische Mobilfunknetze zunehmend mit satellitengestützter Infrastruktur kombiniert werden.
Satelliten und Non‑Terrestrial Networks
Ein wesentlicher Unterschied zwischen 5G und der kommenden Generation könnte die stärkere Integration sogenannter Non‑Terrestrial Networks (NTN) sein – also Kommunikationssysteme außerhalb klassischer Bodenstationen, etwa Satelliten.
Taiwan geht davon aus, dass zukünftige 6G‑Netze terrestrische Basisstationen mit Satellitenverbindungen kombinieren werden, um nahezu überall Hochgeschwindigkeitsverbindungen bereitzustellen.
Solche hybriden Netze könnten unter anderem:
abgelegene oder bergige Regionen besser versorgen
Kommunikationsnetze bei Naturkatastrophen resilienter machen
globale Verbindungen für Fahrzeuge, Schiffe oder Sensoren ermöglichen
Regulierungsschritte für Telekom‑Betreiber
Selbst nach der Festlegung von Frequenzen sind mehrere Schritte notwendig, bevor Verbraucher tatsächlich 6G nutzen können.
Im taiwanischen Telekom‑System läuft der Prozess typischerweise so ab:
Die Regierung definiert und veröffentlicht verfügbare Frequenzbereiche.
Telekomunternehmen erwerben diese über Auktionen oder Lizenzvergaben.
Betreiber beantragen Netzgenehmigungen bei der National Communications Commission (NCC).
Anschließend beginnt der Ausbau der Infrastruktur – etwa durch neue Basisstationen.
Allein der Aufbau dieser Infrastruktur kann mehrere Monate bis über ein Jahr dauern. Deshalb beginnen die Frequenzplanungen lange vor dem eigentlichen Start eines neuen Mobilfunkstandards.
Mögliche 6G‑Frequenzen: das 7–8‑GHz‑Band
International diskutieren Forschungseinrichtungen und Regulierungsbehörden verschiedene neue Frequenzbereiche für 6G. Besonders häufig genannt wird das 7,125–8,4‑GHz‑Band, das als sogenanntes „Upper Mid‑Band“ gilt.
Dieses Spektrum gilt als vielversprechend, weil es:
mehr Bandbreite als viele heutige 5G‑Frequenzen bietet
gleichzeitig bessere Reichweite als extrem hohe Millimeterwellen aufweist
Analysen aus der Branche gehen davon aus, dass pro Mobilfunkanbieter etwa 400–500 MHz mittleres Frequenzspektrum benötigt werden könnten. In einem Markt mit mehreren Betreibern würde das insgesamt 1,5–2 GHz verfügbares Spektrum erfordern.
Studien legen nahe, dass Frequenzen in diesem Bereich theoretisch 10‑ bis 20‑mal mehr Kapazität als heutige 5G‑Netze ermöglichen könnten. Diese Zahlen beschreiben jedoch ein technisches Potenzial und nicht zwingend das endgültige Ergebnis realer Netzimplementierungen.
Taiwan hat noch keine endgültige Entscheidung über konkrete 6G‑Frequenzen getroffen. Behörden betonen, dass die Auswahl stark von internationalen Standards und globaler Harmonisierung abhängen wird.
Vorbereitung auf das nächste Kommunikationszeitalter
Taiwans Strategie zeigt einen langfristigen Ansatz: frühzeitige Frequenzplanung, Investitionen in Forschung und die enge Abstimmung mit internationalen Standards.
Durch diese Kombination aus Regulierung, Technologieentwicklung und Satellitenintegration will das Land gut vorbereitet sein, wenn 6G gegen Ende des Jahrzehnts den Übergang von Forschung zur kommerziellen Nutzung beginnt.