Shanti Pereira steht vor dem entscheidenden Lauf ihrer Asienspiele: Die Singapurerin qualifizierte sich am 26. September in Nagoya mit 23,10 Sekunden als Schnellste für das 200-Meter-Finale. Chen Yujie aus China folgte in der Qualifikation mit 23,29 Sekunden. Das Finale ist für den 27. September angesetzt – aus den Vorlaufzeiten allein lässt sich sein Ausgang nicht ableiten.
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Eine Saison mit Anlauf
Pereira und ihr Trainer Luis Cunha hatten das Jahr 2026 auf die Asienspiele ausgerichtet. Eine kleinere Verletzung störte jedoch den Saisonstart. Später beschrieb Cunha sie als gesund und zuversichtlich; sein Ziel war, dass sie in beiden Sprintdisziplinen um Medaillen kämpft.
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Ihre Ergebnisse zeigen die Entwicklung: Bei den Commonwealth Games im Juli erreichte Pereira erstmals ein 200-Meter-Finale dieser Veranstaltung. Im Halbfinale lief sie eine damalige Saisonbestzeit von 22,81 Sekunden, im Endlauf wurde sie mit 23,21 Sekunden Achte.
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13 Anschließend stand sie bei Wettkämpfen in Großbritannien, Polen und Oman jeweils über 200 Meter auf dem Podest. In Oman verbesserte sie ihre Jahresbestzeit auf 22,78 Sekunden. Cunha traute ihr nach eigener Aussage noch eine schnellere Zeit zu.
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Chen wartet erneut im Finale
Pereira hatte sich Podestplätze über 100 und 200 Meter vorgenommen. Den ersten hat sie bereits erreicht: Am 25. September gewann sie über 100 Meter in persönlicher Saisonbestzeit von 11,21 Sekunden Silber. Gold ging in 11,06 Sekunden an Chen, Bronze an Edidiong Odiong aus Bahrain.
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28 Über 200 Meter treffen Pereira und Chen nun wieder aufeinander.
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Der Druck der Titelverteidigerin
Mit ihrem 200-Meter-Gold 2023 wurde Pereira Singapurs erste Leichtathletik-Siegerin bei Asienspielen seit 1974; über 100 Meter gewann sie damals Silber.
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15 Als Titelverteidigerin bereite sie sich mental anders vor, sagte Pereira: Die Konkurrenz sehe in ihr nun eine Läuferin, die es zu schlagen gelte.
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Nervosität gehöre vor großen Rennen für sie weiterhin dazu, erklärte sie vor den Spielen. Nach ihrem 100-Meter-Silber in Nagoya sagte sie, sie liebe den Druck inzwischen. Ob daraus eine erfolgreiche Titelverteidigung wird, entscheidet erst das 200-Meter-Finale.
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