Pictet Asset Management führt die Plattform SimCorp One ein, um Front‑, Middle‑ und Back‑Office‑Prozesse über eine gemeinsame Datenarchitektur zu verbinden. Der Vermögensverwalter mit rund 326 Milliarden US‑Dollar verwaltetem Vermögen will damit fragmentierte Systeme konsolidieren und Handels‑ sowie Portfolioprozess...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How is Pictet Asset Management, which manages $326 billion in assets, expanding its 18‑year partnership with SimCorp by adopting the SimCorp. Article summary: Pictet Asset Management is expanding its SimCorp relationship from a back-office arrangement into a front-to-back operating platform, using SimCorp One to consolidate trading and operations on a unified data layer while . Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Fintech company SimCorp today announced that investment management firm Pictet Asset Management (Pictet AM) has selected SimCorp to simplify its Trading and Operations Technology P" source context "Pictet Asset Management selects SimCorp to unify data infrastructure - FX News Group" Reference image 2: visual subject "Building up
Pictet Asset Management erweitert seine langjährige Technologiepartnerschaft mit SimCorp deutlich. Der Schweizer Vermögensverwalter führt die Plattform SimCorp One als zentrale Infrastruktur für Handel und Investment‑Operations ein. Ziel ist es, bisher getrennte Systeme in Front‑, Middle‑ und Back‑Office über eine gemeinsame Datenarchitektur zu verbinden und damit Prozesse über den gesamten Investment‑Lifecycle hinweg zu vereinheitlichen.
Das Unternehmen verwaltet rund 326 Milliarden US‑Dollar an Vermögen. Mit der neuen Plattform will Pictet seine Technologieumgebung vereinfachen und sicherstellen, dass alle Investmentteams mit konsistenten Daten arbeiten können. Die Implementierung soll laut Unternehmen bis Dezember 2026 abgeschlossen sein.
Die Zusammenarbeit zwischen Pictet Asset Management und SimCorp reicht bis 2008 zurück. Bislang nutzte Pictet die Technologie des Anbieters vor allem für Back‑Office‑Funktionen.
Mit der Einführung von SimCorp One erweitert sich diese Nutzung nun zu einer End‑to‑End‑Plattform, die Bereiche wie Trading, Portfoliomanagement, Risiko‑ und Operationsprozesse abdeckt.
Statt mehrere spezialisierte Systeme getrennt zu betreiben – etwa für Portfoliokonstruktion, Ordermanagement, Abgleich und Reporting – werden diese Funktionen künftig über eine einheitliche Datenbasis miteinander verbunden. Das soll sicherstellen, dass Teams entlang der gesamten Investmentkette auf denselben Informationsstand zugreifen können.
Viele große Vermögensverwalter haben über Jahre hinweg zahlreiche spezialisierte Systeme aufgebaut oder integriert. Dadurch entstehen häufig komplexe IT‑Landschaften mit getrennten Datenbeständen und aufwendigen Schnittstellen zwischen Handel, Risiko‑ und Operationssystemen.
Die Konsolidierung bei Pictet soll mehrere Herausforderungen adressieren:
Eine solche Architektur kann sowohl Pre‑Trade‑Analysen als auch Post‑Trade‑Prozesse beschleunigen und gleichzeitig Transparenz über Portfoliopositionen und Risikopositionen erhöhen.
Trotz der Plattformkonsolidierung will Pictet nicht auf alle intern entwickelten Lösungen verzichten. Stattdessen plant das Unternehmen, proprietäre Handelstools über APIs an SimCorp One anzubinden.
Dieser hybride Ansatz erlaubt es, zentrale Infrastruktur und Datenverwaltung zu standardisieren, während spezialisierte Funktionen weiterhin intern betrieben werden können.
Das künftige Setup sieht daher im Kern so aus:
Der Plattformwechsel ist ein mehrjähriges Transformationsprojekt. Neben technischer Integration sind umfangreiche Datenmigrationen, Prozessanpassungen und Systemtests notwendig.
Nach Angaben von SimCorp befindet sich das Projekt derzeit im Zeitplan und soll bis Dezember 2026 vollständig umgesetzt sein.
Die Entscheidung von Pictet passt zu einer breiteren Entwicklung in der Investmentbranche. Vermögensverwalter versuchen zunehmend, ihre komplexen IT‑Landschaften zu vereinfachen und Daten zentral zu organisieren.
Der SimCorp InvestOps Report 2026, der auf einer Befragung von Führungskräften der Buy‑Side basiert, zeigt: 58 % der Unternehmen sehen die Konsolidierung von Technologieanbietern und Plattformen als zentrale Priorität für ihre Investment‑Operations.
Die Gründe dafür liegen vor allem in vier Bereichen:
Mit der Einführung von SimCorp One verfolgt Pictet letztlich ein Modell, das in der Branche zunehmend an Bedeutung gewinnt: eine zentrale technologische Infrastruktur kombiniert mit gezielter Individualisierung.
Wenn die Integration erfolgreich umgesetzt wird, erhält das Unternehmen eine einheitliche operative Plattform – während Investmentteams weiterhin spezialisierte Tools nutzen können, die ihre Handelsstrategien unterstützen.
Gerade für große Asset Manager mit globalen Portfolios und mehreren Anlageklassen wird dieser Ausgleich zwischen Standardisierung und Flexibilität immer mehr zum Kern der Technologie‑ und Datenstrategie.
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Pictet Asset Management führt die Plattform SimCorp One ein, um Front‑, Middle‑ und Back‑Office‑Prozesse über eine gemeinsame Datenarchitektur zu verbinden.
Pictet Asset Management führt die Plattform SimCorp One ein, um Front‑, Middle‑ und Back‑Office‑Prozesse über eine gemeinsame Datenarchitektur zu verbinden. Der Vermögensverwalter mit rund 326 Milliarden US‑Dollar verwaltetem Vermögen will damit fragmentierte Systeme konsolidieren und Handels‑ sowie Portfolioprozesse effizienter gestalten.
Die Umsetzung soll bis Dezember 2026 abgeschlossen sein und spiegelt einen Branchentrend wider: 58 % der Buy‑Side‑Firmen priorisieren die Konsolidierung von Technologieplattformen.