Nvidia hebt die Preise für GeForce RTX GPUs zum dritten Mal 2026 um 20–30 % an. Grund ist die DRAM und GDDR Knappheit, da Samsung, SK Hynix und Micron die Produktion auf HBM für KI Rechenzentren konzentrieren.

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Nvidia hat die Preise für GeForce-RTX-Grafikkarten zum dritten Mal im Jahr 2026 um 20 bis 30 Prozent erhöht . Auslöser ist eine sich verschärfende globale DRAM- und GDDR-Knappheit: Samsung, SK Hynix und Micron priorisieren die lukrative HBM-Produktion für KI-Rechenzentren und vernachlässigen die Fertigung von Speicher für Endverbraucher
. KI-Rechenzentren haben einen Großteil der Kapazitäten für HBM3E aufgesogen, was zu einer chronischen Unterversorgung mit GDDR6, GDDR7 und LPDDR5X führt
.
Speicherchips machen bei Karten mit viel VRAM inzwischen mehr als 80 Prozent der Materialkosten einer GPU aus . Samsung hat die DRAM-Preise Berichten zufolge im laufenden Quartal um rund 20 Prozent angehoben, was Nvidia direkt dazu zwingt, die Kosten an die Partner weiterzugeben
. Die DRAM-Preise stiegen von 2025 bis Mitte 2026 um rund 170 Prozent, und Gartner prognostiziert für 2027 einen weiteren Anstieg der Speicherkosten um rund 130 Prozent
.
Ein Standard-2-GB-GDDR7-Modul kostet etwa 20 US-Dollar, während die für das auf unbestimmte Zeit verschobene RTX-50-Super-Refresh geplanten 3-GB-Module mit schätzungsweise 60 bis 70 US-Dollar pro Stück zu Buche schlagen – rund das Dreifache . DDR4-8-Gb-Chips, der Benchmark für Commodity-DRAM, erreichten im Mai 2026 mit 20 US-Dollar pro Chip ein Allzeithoch – ein Anstieg von 25 Prozent gegenüber dem Vormonat und der höchste Preis seit Beginn der Aufzeichnungen im Juni 2016
. Ein 32-GB-DDR5-Kit, das Mitte 2025 noch 80 Euro kostete, lag im Juli 2026 bei rund 167 Euro
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Anders als im Mai, als nur die RTX 5090/5090D betroffen war, trifft die dritte Preiserhöhung die gesamte GeForce-Reihe von der RTX 5070 bis zur RTX 5090 . In China stieg der Preis für die RTX 5070 Ti zwischen dem 25. und 26. Juli um 21,8 Prozent – von umgerechnet rund 5.500 Yuan auf über 6.700 Yuan
. Die RTX 5070 verteuerte sich im gleichen Zeitraum um 16,2 Prozent
.
TrendForce ermittelte Preissteigerungen von 15 bis 20 Prozent bei RTX-50-Karten mit 16 GB oder mehr VRAM, wobei viele Modelle diese Schwelle deutlich überschritten . Die RTX 5090 wird im Handel inzwischen für 4.300 bis 5.000 US-Dollar aufgerufen – rund 50 Prozent über der unverbindlichen Preisempfehlung von 1.999 US-Dollar
. Distributoren reagieren nach eigenen Angaben mit „Panikmodus”; die Lager der Händler leeren sich angesichts der rasanten Preissteigerungen
.
Die Speicherkostenexplosion zwingt Nvidia zu massiven Kompromissen bei seiner kommenden KI-Plattform Vera Rubin NVL72. Laut Analysen von TrendForce, SemiAnalysis und GF Securities reduziert Nvidia die SOCAMM-Bestückung pro Vera-CPU von 192 GB auf 96 GB – eine Halbierung . Der SOCAMM-Speicher pro Rack sinkt dadurch von rund 55 TB auf rund 28 TB
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Der Schritt ist keine Reduzierung der Speichernachfrage. TrendForce betont, dass Nvidias Gesamtbedarf an Speicher unverändert bleibt. Der Einschnitt folgt vielmehr aus einer unzureichenden Zuteilung von LPDRAM-Kapazitäten durch die Lieferanten, was einen Kompromiss bei der Konfiguration erzwingt . Ein Rack wird dadurch rund 10 Prozent günstiger, allerdings um den Preis einer Halbierung des CPU-seitigen Speicherpools – ein schwerwiegender architektonischer Kompromiss für KI-Workloads
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Mehrere Analystenhäuser und Branchenvertreter zeichnen ein einhellig düsteres Bild. Jefferies Equity Research prognostiziert einen weiteren Anstieg der DRAM-Preise um 40–50 Prozent im dritten Quartal 2026 und um 30–40 Prozent im vierten Quartal . TrendForce rechnet im dritten Quartal 2026 mit einem Anstieg der DRAM-Vertragspreise um 13–18 Prozent
. LPDDR5X verteuerte sich im zweiten Quartal 2026 um 89 Prozent, DDR4 um bis zu 51 Prozent
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Für 2027 sagt Jefferies einen weiteren Preisanstieg von 40–45 Prozent im Jahresvergleich voraus . Führende Analysten warnen, dass hohe Speicherpreise und eine angespannte Versorgung bis 2027–2028 anhalten könnten, bis neue Fabriken ans Netz gehen
. AMD-Vizepräsident David McAfee erklärte auf der Computex 2026, dass DDR5-Preise voraussichtlich noch etwa zwei Jahre brauchen werden, um wieder auf ein normales Niveau zu fallen – eine Erholung also frühestens um 2028
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Kein großer Hardware-Hersteller entkommt diesem Kreislauf. In China stieg AMDs RX 9060 XT 16 GB an einem einzigen Tag um 28,8 Prozent, Intels Arc B570 verteuerte sich um 20,6 Prozent . AMD kämpft mit denselben GDDR6/GDDR7-Engpässen, und Intel hat keinen eigenen Speichervorteil
. Newegg berichtet von stark steigenden Preisen für Gaming-Notebooks, da 32-GB-DDR5-Riegel, SSDs und die Materialkosten für GPUs gleichzeitig in die Höhe schießen
. Intel und AMD geraten auch im Servergeschäft unter Druck: DRAM- und NAND-Preisinflation (125 % bzw. 234 % im Jahr 2026) treiben die Plattformkosten für EPYC- und Xeon-Systeme nach oben
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Das geplante RTX-50-Super-Mid-Cycle-Update mit 3-GB-GDDR7-Modulen (RTX 5070 Super, RTX 5070 Ti Super, RTX 5080 Super) wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, weil die 3-GB-Chips dreimal so teuer sind wie die 2-GB-Varianten . Die Preise für Consumer-GPUs, CPU-Plattformen und Gaming-Systeme werden voraussichtlich bis mindestens Ende 2027 hoch bleiben; eine spürbare Entspannung ist erst zu erwarten, wenn um 2028 neue Fabrikkapazitäten ans Netz gehen
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Nvidia hebt die Preise für GeForce RTX GPUs zum dritten Mal 2026 um 20–30 % an. Grund ist die DRAM und GDDR Knappheit, da Samsung, SK Hynix und Micron die Produktion auf HBM für KI Rechenzentren konzentrieren.
Nvidia hebt die Preise für GeForce RTX GPUs zum dritten Mal 2026 um 20–30 % an. Grund ist die DRAM und GDDR Knappheit, da Samsung, SK Hynix und Micron die Produktion auf HBM für KI Rechenzentren konzentrieren. Die Speicherkrise wirkt sich auch auf Nvidias nächste KI Plattform Vera Rubin NVL72 aus: Der CPU seitige SOCAMM Speicher wird von 192 GB auf 96 GB pro Modul halbiert, da die LPDDR5X Kosten fast 29 % der System BOM err...
Jefferies Equity Research prognostiziert einen weiteren Anstieg der DRAM Preise um 40–50 % im dritten Quartal 2026 und um 30–40 % im vierten Quartal, mit weiteren Erhöhungen bis 2027.