Das Londoner Fintech Adfin hat 18 Mio. Dollar in einer Series‑A‑Finanzierung unter Führung von Index Ventures aufgenommen, um seine KI‑basierte „Agentic Finance“ Plattform auszubauen.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How is London-based fintech Adfin using its $18 million Series A funding to expand its AI-powered “agentic” finance platform that automates. Article summary: Adfin is using its $18 million Series A to move from payments and invoice collection into a broader AI-powered “agentic finance” platform for end-to-end money movement and cashflow management. The goal is to help SMEs ge. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Index Ventures backed-Adfin raises €15.3 million to help businesses automate revenue collection with AI. **Adfin**, a London-based FinTech startup building the agentic money move" source context "Index Ventures backed-Adfin raises €15.3 million to help businesses ..." Reference image 2: visual subject "Home » News » Funding » A
Verspätete Rechnungszahlungen sind ein chronisches Problem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Großbritannien. Rund 63 % aller Rechnungen werden verspätet bezahlt, wodurch Kapital gebunden wird und Unternehmen wertvolle Zeit mit Mahnungen statt mit ihrem Kerngeschäft verbringen.
Das Londoner Fintech Adfin will dieses Problem mit Automatisierung lösen. Im Mai 2026 sammelte das Unternehmen 18 Millionen US‑Dollar in einer Series‑A‑Finanzierungsrunde ein, angeführt von Index Ventures. Weitere Investoren sind Visionaries Club sowie Business Angels wie der ehemalige King‑COO Stéphane Kurgan und Miro‑Gründer Andrey Khusid. Insgesamt hat Adfin damit über 30 Millionen Dollar in weniger als zwei Jahren eingesammelt.
Mit dem neuen Kapital erweitert Adfin seine Plattform von einem Zahlungs‑ und Forderungsmanagement‑Tool zu einem System, das das Unternehmen „Agentic Finance“ nennt – Software, die Finanzprozesse aktiv ausführt, statt sie nur zu überwachen.
Der Ansatz kombiniert eine eigene Zahlungsinfrastruktur mit KI‑gestützten Automatisierungen. Statt nur Rechnungen zu verwalten oder Erinnerungen zu versenden, kann das System selbstständig Schritte im Forderungsmanagement auslösen und durchführen.
Typische automatisierte Abläufe sind zum Beispiel:
Viele dieser Aufgaben werden in Finanzabteilungen heute noch manuell erledigt. Adfin ersetzt einen Großteil davon durch KI‑Agenten, die Rechnungen überwachen und automatisch reagieren, sobald eine Zahlung überfällig ist oder eine Aktion erforderlich wird.
Langfristig will das Unternehmen mehr als nur Rechnungen automatisieren. Ziel ist eine Plattform, die alle Geldbewegungen eines Unternehmens intelligent steuert – vom Zahlungseingang bis zum Cashflow‑Management.
Verspätete Zahlungen gelten seit Jahren als eines der größten finanziellen Risiken für kleinere Unternehmen. Millionen Rechnungen bleiben im britischen KMU‑Sektor überfällig, was Liquidität bindet und laut Branchenangaben jedes Jahr zu zahlreichen Unternehmensschließungen beiträgt.
Adfins Strategie: den gesamten Prozess des Forderungsmanagements automatisieren, damit Rechnungen nicht mehr liegen bleiben.
Die Plattform überwacht den Status jeder Rechnung kontinuierlich. Wird eine Zahlung fällig oder überfällig, löst das System automatisch Aktionen aus – etwa Erinnerungen, direkte Zahlungslinks oder alternative Zahlungsoptionen. Dadurch werden offene Forderungen konsequent und ohne Verzögerung nachverfolgt.
Nach Angaben des Unternehmens haben Firmen, die die Plattform nutzen, etwa siebenmal niedrigere Verspätungsraten als der britische Durchschnitt bei KMU. Diese Kennzahl stammt allerdings aus Unternehmensangaben und wurde in den verfügbaren Quellen nicht unabhängig überprüft.
Neben schnelleren Zahlungseingängen soll die Automatisierung vor allem ein anderes Problem lösen: den hohen manuellen Aufwand in der Finanzadministration.
Viele Finanzteams verbringen jede Woche Stunden damit, Zahlungen mit Rechnungen abzugleichen, Mahnungen zu verschicken oder Kundenanfragen zu beantworten. Adfins KI‑gestützte Workflows übernehmen einen großen Teil dieser Routinearbeit automatisch. Dadurch können Teams mehr Zeit auf Analyse, Planung und Forecasting verwenden.
Das bringt mehrere operative Vorteile:
Weniger manuelle Arbeit
KI‑Agenten übernehmen Mahnungen, Zahlungsrouting und den Abgleich von Zahlungen mit Rechnungen.
Mehr Transparenz
Alle Informationen zu Rechnungen, Zahlungen und Kundenanfragen werden in einem zentralen Workflow zusammengeführt.
Bessere Cashflow‑Sichtbarkeit
Durch kontinuierliches Monitoring erhalten Unternehmen klarere Signale darüber, welche Einnahmen zu erwarten sind und welche Forderungen überfällig bleiben.
Mit der neuen Finanzierung plant Adfin, seine Produktfunktionen weiter auszubauen, zusätzliche Mitarbeiter in Engineering‑ und Vertriebsteams einzustellen und die Expansion über den britischen Markt hinaus vorzubereiten.
Die größere Vision dahinter: Finanzsoftware soll nicht mehr nur Probleme anzeigen – etwa unbezahlte Rechnungen – sondern sie automatisch lösen.
Wenn sich dieser Ansatz in größerem Maßstab bewährt, könnte er verändern, wie kleinere Unternehmen ihre Finanzen steuern – insbesondere im Forderungsmanagement, wo manuelle Prozesse und verspätete Zahlungen noch immer weit verbreitet sind.
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Das Londoner Fintech Adfin hat 18 Mio. Dollar in einer Series‑A‑Finanzierung unter Führung von Index Ventures aufgenommen, um seine KI‑basierte „Agentic Finance“ Plattform auszubauen.
Das Londoner Fintech Adfin hat 18 Mio. Dollar in einer Series‑A‑Finanzierung unter Führung von Index Ventures aufgenommen, um seine KI‑basierte „Agentic Finance“ Plattform auszubauen. Die Software automatisiert den gesamten Forderungsprozess – von der Rechnungserstellung über Zahlungserinnerungen bis zur Verbuchung eingehender Zahlungen.
Adfin zufolge haben Kunden etwa siebenmal weniger verspätete Zahlungen als der britische KMU‑Durchschnitt, wobei diese Kennzahl vom Unternehmen selbst berichtet wird.