Irans „unsichtbare Führung“: Wie Mojtaba Khamenei das Land aus dem Verborgenen lenkt
Nach dem Tod von Ali Khamenei bei einem US‑israelischen Angriff im Februar 2026 berichten iranische Staatsmedien, dass sein Sohn Mojtaba Khamenei die Rolle des Obersten Führers übernommen hat. Aufgrund schwerer Verletzungen und Sicherheitsbedenken tritt Mojtaba Khamenei kaum öffentlich auf und soll über handgeschrie...
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Nach dem Tod von Ali Khamenei bei einem US‑israelischen Angriff im Februar 2026 berichten iranische Staatsmedien, dass sein Sohn Mojtaba Khamenei die Rolle des Obersten Führers übernommen hat.
Aufgrund schwerer Verletzungen und Sicherheitsbedenken tritt Mojtaba Khamenei kaum öffentlich auf und soll über handgeschriebene Botschaften kommunizieren, die von vertrauenswürdigen Kurieren überbracht werden.
Viele Analysen beschreiben eine stärker fragmentierte Machtstruktur, in der führende Vertreter des Sicherheitsapparats und der Revolutionsgarden großen Einfluss auf zentrale Entscheidungen ausüben.
How is Iran being governed since Mojtaba Khamenei became supreme leader after the February 28 U.S.–Israeli strike that killed Ayatollah AliIran’s leadership has reportedly operated through a hidden and fragmented system since Mojtaba Khamenei assumed power after the February 2026 strike.
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Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How is Iran being governed since Mojtaba Khamenei became supreme leader after the February 28 U.S.–Israeli strike that killed Ayatollah Ali. Article summary: Iran appears to be governed through a hybrid system in which Mojtaba Khamenei is the formal supreme leader, but much day-to-day power is reportedly exercised by a small security-state inner circle because he has remained. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Iran after Khamenei: What's next and what it means for the country? The death of Iran's Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei sets in motion a formal succession process that coul" source context "Iran after Khamenei: What's next and what it means for the country?" Reference image 2: visual subject "Iran’s suprem
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Seit den massiven Luftangriffen der USA und Israels am 28. Februar 2026, bei denen nach Berichten der damalige iranische Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei getötet wurde, befindet sich das politische System des Iran in einer ungewöhnlichen Übergangsphase.
Iranische Staatsmedien berichteten später, dass sein Sohn Mojtaba Khamenei die Rolle des Obersten Führers übernommen habe. Doch die Art und Weise, wie das Land seither regiert wird, unterscheidet sich deutlich von der jahrzehntelang stark zentralisierten Herrschaft seines Vaters.
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Nach dem Tod von Ali Khamenei bei einem US‑israelischen Angriff im Februar 2026 berichten iranische Staatsmedien, dass sein Sohn Mojtaba Khamenei die Rolle des Obersten Führers übernommen hat.
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Nach dem Tod von Ali Khamenei bei einem US‑israelischen Angriff im Februar 2026 berichten iranische Staatsmedien, dass sein Sohn Mojtaba Khamenei die Rolle des Obersten Führers übernommen hat. Aufgrund schwerer Verletzungen und Sicherheitsbedenken tritt Mojtaba Khamenei kaum öffentlich auf und soll über handgeschriebene Botschaften kommunizieren, die von vertrauenswürdigen Kurieren überbracht werden.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Viele Analysen beschreiben eine stärker fragmentierte Machtstruktur, in der führende Vertreter des Sicherheitsapparats und der Revolutionsgarden großen Einfluss auf zentrale Entscheidungen ausüben.
Viele Berichte und Analysen beschreiben heute eine Art „unsichtbare Führung“: ein formeller Staatschef, der im Hintergrund bleibt, während ein kleiner Kreis von Sicherheits‑ und Machteliten wichtige Entscheidungen vorbereitet oder umsetzt.
Ein Oberster Führer ohne öffentliche Auftritte
Seit seiner Ernennung ist Mojtaba Khamenei Berichten zufolge nicht öffentlich aufgetreten. Geheimdienstanalysen und Medienberichte gehen davon aus, dass er bei dem Angriff verletzt wurde, bei dem sein Vater ums Leben kam.
Personen aus seinem Umfeld schilderten schwere Verletzungen, darunter Verbrennungen sowie schwere Beinverletzungen, die mehrere Operationen erforderlich gemacht hätten. Einige Berichte sprechen sogar davon, dass möglicherweise eine Prothese nötig sein könnte und Gesichtswunden das Sprechen erschweren. Allerdings konnten nicht alle Details unabhängig bestätigt werden.
Hinzu kommt ein erhebliches Sicherheitsrisiko: Behörden befürchten offenbar, dass elektronische Kommunikation oder Besuche von Regierungsvertretern seinen Aufenthaltsort für ausländische Geheimdienste verraten könnten. Deshalb soll der Zugang zu ihm stark eingeschränkt sein.
Kommunikation über handgeschriebene Botschaften
Um elektronische Überwachung zu vermeiden, soll Mojtaba Khamenei ein bewusst niedrigtechnologisches Kommunikationssystem nutzen.
Mehrere Berichte beschreiben ein Verfahren, bei dem handgeschriebene Anweisungen in versiegelten Umschlägen über eine Kette vertrauenswürdiger Boten weitergegeben werden. Diese reisen teilweise über weite Strecken – mit Autos oder Motorrädern – zu Regierungsstellen oder Militärkommandeuren. Antworten gelangen auf demselben Weg zurück.
Der Zweck ist klar: Digitale Signale wie Telefonate, E‑Mails oder verschlüsselte Nachrichten könnten von hochentwickelten Überwachungssystemen geortet oder abgefangen werden. Das Boten‑System reduziert dieses Risiko erheblich.
Allerdings hat diese Methode auch Nachteile: Entscheidungen können langsamer getroffen werden, und der Oberste Führer kann weniger direkt in alltägliche Regierungsabläufe eingreifen.
Der wachsende Einfluss eines Sicherheitszirkels
Da Mojtaba Khamenei isoliert ist und nur eingeschränkt kommunizieren kann, beschreiben viele Beobachter eine Verschiebung hin zu einer kollektiveren Führung.
Statt einer dominierenden Einzelperson scheint ein kleiner Kreis einflussreicher Politiker und Militärs – viele mit engen Verbindungen zu den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) – immer stärker an Gewicht zu gewinnen.
In Berichten werden häufig mehrere zentrale Figuren genannt:
Ahmad Vahidi, ein führender Sicherheitsfunktionär, der laut Analysen als wichtiger Verbindungsmann zwischen dem versteckt lebenden Obersten Führer und anderen Regierungsstellen fungieren soll.
Mohammad‑Bagher Ghalibaf, ein einflussreicher politischer Akteur, der bei der Koordination politischer Botschaften und staatlicher Kommunikation eine Rolle spielt.
Gholam‑Hossein Mohseni‑Ejei, der Chef der Justiz und ebenfalls Teil des engen Machtkreises.
Gemeinsam bilden sie laut Beobachtern eine Art „Band of Brothers“ innerhalb des Sicherheitsapparats, das politische Entscheidungen vorbereitet oder umsetzt.
Warum Mojtaba weniger Macht hat als sein Vater
Der Unterschied zu Ali Khameneis Herrschaft ist deutlich. Der frühere Oberste Führer hatte über mehr als drei Jahrzehnte ein komplexes Machtgefüge aufgebaut und konnte Rivalitäten zwischen politischen Fraktionen, Geistlichen und Militärs ausbalancieren.
Mojtaba Khamenei steht dagegen vor mehreren strukturellen Hürden:
geringere religiöse Autorität innerhalb der schiitischen Geistlichkeit
eine deutlich kürzere politische Karriere
physische Isolation aufgrund seiner Verletzungen
eingeschränkte Kommunikation mit dem Machtapparat
US‑Geheimdienstanalysen gehen dennoch davon aus, dass er weiterhin eine wichtige Rolle bei strategischen Entscheidungen, etwa in militärischen oder diplomatischen Fragen, spielen könnte.
Gleichzeitig betonen dieselben Einschätzungen, dass die iranische Führung derzeit fragmentierter wirkt als zuvor, mit stärkerem Einfluss militärischer Akteure und politischer Schwergewichte.
Ein politisches System voller Unsicherheiten
Monate nach dem Führungswechsel bleibt daher unklar, wie viel direkte Kontrolle Mojtaba Khamenei tatsächlich ausübt.
Das Bild, das aus Berichten entsteht, ist ein hybrides Machtmodell:
Mojtaba Khamenei fungiert als formeller Oberster Führer der Islamischen Republik.
Ein kleiner Kreis von Sicherheits‑ und Politikeliten organisiert viele praktische Entscheidungen.
Die Kommunikation zwischen beiden Ebenen erfolgt über außergewöhnlich geheime und analoge Kanäle.
Damit wirkt Irans politisches System derzeit dezentraler und stärker vom Sicherheitsapparat geprägt als während der langen Herrschaft Ali Khameneis.
Ob dieses Modell nur eine Übergangslösung ist – oder sich dauerhaft etabliert – bleibt eine der offenen Fragen der iranischen Politik.
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Where Is Mojtaba Khamenei? Iran's Crisis of Invisible Rule