Imvision nutzt den KI Bildprozessor zunächst als zweiten Chip, bevor ISP, Videokodierung und Systemsteuerung in einen eigenen SoC integriert werden sollen. Die im Oktober 2024 vorgestellte Insta360 Ace Pro 2 zeigte den praktischen Nutzen einer Dual Chip Architektur mit dediziertem Bildprozessor und 5 nm KI Chip für...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How is Imvision Innovation, the self-funded AI imaging chip company spun out of SenseTime’s smart-life business in 2024, attempting to grow. Article summary: Imvision’s route is to enter products as an AI-imaging “second chip,” prove that its algorithms materially improve the camera, then absorb ISP, video encode and host-control functions into a single SoC before customers d. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fak
Imvision Innovation wählt einen ungewöhnlich vorsichtigen Einstieg in einen anspruchsvollen Halbleitermarkt. Statt Kamerahersteller sofort zum Austausch ihres Hauptprozessors zu bewegen, positioniert sich die SenseTime-Ausgründung zunächst als KI-Bildprozessor: ein zusätzlicher Chip, der Aufnahmen bei wenig Licht verbessern, Bildrauschen reduzieren und Details zurückgewinnen soll – ohne eine komplette Neuentwicklung der Kamera-Plattform. 2
Dieser Ansatz kann Türen öffnen. Die entscheidende Frage lautet jedoch, ob Imvision aus ersten Design-Erfolgen schnell genug eine vollständige System-on-Chip-Plattform (SoC) machen kann, bevor Kunden dieselben Funktionen selbst zusammenführen.
Ein spezialisierter Bildprozessor ermöglicht es einem Gerätehersteller, Computational Photography nachzurüsten, ohne die bestehende Kameraarchitektur vollständig zu ersetzen. Der Kunde kann seinen Hauptprozessor behalten und Imvisions Hardware sowie Algorithmen für sichtbare Verbesserungen der Bildqualität einsetzen.
Die gemeldeten KI-ISP-Produkte V1 und V2 kamen laut Berichten über das Unternehmen in Lieferketten zum Einsatz, die mit Sony, Transsion und vivo verbunden sind. 2 Solche Einsätze sind besonders relevant: Bildverarbeitungschips werden nicht nur an Benchmarks gemessen, sondern in fertigen Produkten. Ein Kamerahersteller muss eine klare Verbesserung der Aufnahmen sehen, bevor er das technische und logistische Risiko eines neuen Chipzulieferers eingeht.
Zugleich kann Imvision seine Ressourcen gezielt einsetzen. Das Unternehmen muss zunächst nicht jede Funktion eines ausgereiften Kamera-SoCs abdecken, sondern kann sich auf den Teil der Verarbeitungskette konzentrieren, bei dem seine Algorithmen besonders stark sein könnten: die KI-gestützte Bildoptimierung.
Die Insta360 Ace Pro 2 lieferte ein gut sichtbares Beispiel für das Dual-Chip-Konzept. Die im Oktober 2024 vorgestellte Actionkamera nutzt einen dedizierten Pro Imaging Chip für Bildverarbeitung und Rauschreduzierung sowie einen separaten 5-nm-KI-Chip für zusätzliche Verarbeitung und die allgemeine Kameraleistung. 17
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Die Architektur ist damit direkt mit einem Vorteil für Nutzerinnen und Nutzer verknüpft. Der PureVideo-Modus der Ace Pro 2 verwendet KI zur Rauschreduzierung bei wenig Licht. Außerdem unterstützt die Kamera Videoaufnahmen mit 8K bei 30 Bildern pro Sekunde und 4K bei 60 Bildern pro Sekunde mit Active HDR. 18
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Für Imvision ist die gemeldete Investition von Insta360 in Höhe von 30 Millionen Yuan im Jahr 2025 deshalb strategisch wichtiger als ihre reine Finanzierungssumme. Sie bringt dem Chipentwickler einen anspruchsvollen Designpartner mit direktem Interesse an der nächsten Generation von Kamera-Hardware. 2
Validierung bedeutet allerdings noch keine Kontrolle über die Plattform. Ein erfolgreiches Produkt mit zwei Chips kann zeigen, dass die Technologie funktioniert – offen bleibt aber, wer künftig die Systemarchitektur bestimmt.
Imvisions Ziel besteht nicht einfach darin, die bisherigen Co-Prozessor-Funktionen auf einem einzigen Chip unterzubringen. Ein wettbewerbsfähiger Bildverarbeitungs-SoC müsste mehrere eng miteinander verbundene Ebenen abdecken:
Der mögliche Vorteil liegt auf der Hand: Ein Ein-Chip-Design kann Platinenfläche, Verzögerungen zwischen den Chips und die Zahl der Komponenten reduzieren. Außerdem erhält der Anbieter eine engere Kontrolle über das Zusammenspiel von Algorithmen, ISP und KI-Beschleunigung. Konkrete Kosten- und Leistungsvorteile ergeben sich jedoch nicht automatisch aus der Integration, sondern hängen vom jeweiligen Design und den Produktionsbedingungen ab.
Deshalb sind Software und Fertigungsumsetzung mindestens ebenso wichtig wie der Beschleuniger selbst. Ein Hauptprozessor für Kameras muss unterschiedliche Sensoren, Codecs, thermische Grenzen, Speicherkonfigurationen und Betriebssystemumgebungen unterstützen. Zudem muss er über lange Produktzyklen hinweg stabil laufen und für die Großserienfertigung geeignet sein.
Ambarella ist ein naheliegender Vergleichsmaßstab, weil die Produkte des Unternehmens bereits viele dieser Funktionen verbinden. Ambarella beschreibt seine Vision-SoCs als integrierte Plattformen für Videobearbeitung, Bildsignalverarbeitung, KI-Inferenz und weitere Systemaufgaben in Edge-Geräten. 32
Der CV7 ist ein 4-nm-Vision-SoC für Edge-KI, der mehrere Videoströme bis zu 8Kp60 verarbeiten kann. Neuere Produktfamilien des Unternehmens zielen auf ein breites Spektrum von Edge-AI- und Vision-Anwendungen. 45
48 Ambarellas aktuelle SoC-Architekturen bündeln außerdem Video-, Bild- und Audioverarbeitung sowie Systemsteuerung auf einem Chip. Sie unterstützen Aufgaben wie Erkennung, Klassifizierung, Verfolgung, Segmentierung und transformerbasierte Modelle.
51
Die finanziellen Mittel hinter dieser Plattformbreite verdeutlichen die Ausgangslage: Ambarella meldete für das Geschäftsjahr 2025 Forschungs- und Entwicklungsausgaben von 226,1 Millionen US-Dollar. 55 Imvision muss zwar nicht das gesamte Portfolio von Ambarella kopieren. Das Unternehmen braucht aber eine fokussierte Plattform, die Kunden mit vergleichbarer Sicherheit in ihre Produkte integrieren können.
Imvisions Herausforderung besteht nicht nur darin, eine günstigere oder spezialisiertere Version von Ambarella zu werden. Anbieter von Vision-AI-SoCs mit größeren Stückzahlen können über Preis, Verfügbarkeit, Integrationsunterstützung und Fertigungszuverlässigkeit konkurrieren.
SigmaStar gab unter Berufung auf Frost & Sullivan in Unterlagen für die Börse Hongkong an, gemessen am Auslieferungsvolumen 2024 der weltweit größte Anbieter von Vision-AI-SoCs gewesen zu sein – mit einem Marktanteil von 26,7 Prozent. Für Vision-AI-SoCs im Sicherheitsbereich wurden 41,2 Prozent genannt. 35
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Diese Zahlen messen nicht direkt Imvisions angestrebtes Kamerasegment, und ein hoher Auslieferungsanteil beweist für sich genommen keine bessere Bildqualität. Sie zeigen jedoch die wirtschaftliche Hürde: Ein neuer SoC-Anbieter muss nicht nur technisch überzeugen, sondern auch etablierte Größen, Kundenbeziehungen und Fertigungsökonomien überwinden.
Die Beziehung zu Insta360 macht den Zeitdruck für Imvision sichtbar. Ein Kamerahersteller kann einen Spezialprozessor einsetzen, wenn er schnell eine bessere Bildqualität erreichen möchte. Wird diese Verbesserung zum Kern des Produkts, könnte derselbe Hersteller später mehr Kontrolle über Algorithmen, Prozessorarchitektur und Stückliste verlangen.
Für Imvision entsteht damit ein enges Zeitfenster. Der Anbieter muss einen Erfolg mit dem zweiten Chip in eine breitere, kundenspezifische Roadmap überführen, bevor der Kunde genügend Know-how oder Anreize besitzt, die Funktionen selbst zu integrieren. Eine Dual-Chip-Architektur kann eine Brücke zu einem dauerhaften Auftrag sein. Sie kann aber auch eine Lösung für nur eine Produktgeneration bleiben, wenn Imvision nicht schnell genug eine integrierte Plattform liefert.
Der berichtete berufliche Hintergrund von CEO Zhang Jiehua – darunter Tätigkeiten im Umfeld des Chipteams von DJI sowie bei STMicroelectronics und Nvidia – passt zu dieser Umsetzungsaufgabe. Der Übergang verlangt Hardwarearchitektur, Softwareintegration und zuverlässige Produktlieferung, nicht nur einen einzelnen KI-Block. 2 Erfahrung kann die Erfolgschancen erhöhen, beseitigt aber nicht die Kapital-, Patent-, Ökosystem- und Volumenvorteile etablierter SoC-Anbieter.
Die stärksten Belege werden aus den nächsten Design-Erfolgen kommen, nicht aus der bloßen Existenz der ersten Co-Prozessor-Produkte. Drei Signale sind besonders wichtig:
Imvision hat eine nachvollziehbare Einstiegsstrategie: Ein spezialisierter KI-Bildprozessor soll einen sichtbaren Produktvorteil schaffen, Vertrauen bei Kameraherstellern aufbauen und anschließend zu einer vollständigen Bildverarbeitungsplattform wachsen. Die Ace Pro 2 zeigt, warum dieser Ansatz attraktiv sein kann – insbesondere wenn gute Aufnahmen bei wenig Licht ein wichtiges Verkaufsargument sind. 17
18
Kurzfristig dürfte Imvision Ambarella jedoch nicht auf dem gesamten Markt für Vision-SoCs herausfordern. Realistischer ist die Dominanz in einer kleineren Gruppe schnelllebiger Kamera- und Actionkamera-Produkte, bei denen Computational Photography eine neue Architektur rechtfertigt und eine kompakte, softwareintensive Plattform in einem bestimmten Anwendungsfall besser abschneiden kann als ein breit aufgestellter etablierter Anbieter.
Imvision kann aus Ambarellas Schatten treten, wenn aus der besseren Bildqualität wiederholbare, integrierte und in hohen Stückzahlen ausgelieferte Design-Erfolge werden. Bis dahin ist der zweite Chip ein vielversprechender Einstieg – aber noch kein Beweis für ein dauerhaft tragfähiges SoC-Geschäft.
Studio Global AI
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Imvision nutzt den KI Bildprozessor zunächst als zweiten Chip, bevor ISP, Videokodierung und Systemsteuerung in einen eigenen SoC integriert werden sollen.
Imvision nutzt den KI Bildprozessor zunächst als zweiten Chip, bevor ISP, Videokodierung und Systemsteuerung in einen eigenen SoC integriert werden sollen. Die im Oktober 2024 vorgestellte Insta360 Ace Pro 2 zeigte den praktischen Nutzen einer Dual Chip Architektur mit dediziertem Bildprozessor und 5 nm KI Chip für Rauschreduzierung und weitere Verarbeitung.
Imvision konkurriert nicht nur mit Ambarella: SigmaStar meldete für 2024 einen Anteil von 26,7 Prozent an den weltweiten Vision AI SoC Auslieferungen – ein Hinweis auf die Größen und Kostenvorteile etablierter Anbieter.
Imvision nutzt den KI Bildprozessor zunächst als zweiten Chip, bevor ISP, Videokodierung und Systemsteuerung in einen eigenen SoC integriert werden sollen. Die im Oktober 2024 vorgestellte Insta360 Ace Pro 2 zeigte den praktischen Nutzen einer Dual Chip Architektur mit dediziertem Bildprozessor und 5 nm KI Chip für...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How is Imvision Innovation, the self-funded AI imaging chip company spun out of SenseTime’s smart-life business in 2024, attempting to grow. Article summary: Imvision’s route is to enter products as an AI-imaging “second chip,” prove that its algorithms materially improve the camera, then absorb ISP, video encode and host-control functions into a single SoC before customers d. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fak
Imvision Innovation wählt einen ungewöhnlich vorsichtigen Einstieg in einen anspruchsvollen Halbleitermarkt. Statt Kamerahersteller sofort zum Austausch ihres Hauptprozessors zu bewegen, positioniert sich die SenseTime-Ausgründung zunächst als KI-Bildprozessor: ein zusätzlicher Chip, der Aufnahmen bei wenig Licht verbessern, Bildrauschen reduzieren und Details zurückgewinnen soll – ohne eine komplette Neuentwicklung der Kamera-Plattform. 2
Dieser Ansatz kann Türen öffnen. Die entscheidende Frage lautet jedoch, ob Imvision aus ersten Design-Erfolgen schnell genug eine vollständige System-on-Chip-Plattform (SoC) machen kann, bevor Kunden dieselben Funktionen selbst zusammenführen.
Ein spezialisierter Bildprozessor ermöglicht es einem Gerätehersteller, Computational Photography nachzurüsten, ohne die bestehende Kameraarchitektur vollständig zu ersetzen. Der Kunde kann seinen Hauptprozessor behalten und Imvisions Hardware sowie Algorithmen für sichtbare Verbesserungen der Bildqualität einsetzen.
Die gemeldeten KI-ISP-Produkte V1 und V2 kamen laut Berichten über das Unternehmen in Lieferketten zum Einsatz, die mit Sony, Transsion und vivo verbunden sind. 2 Solche Einsätze sind besonders relevant: Bildverarbeitungschips werden nicht nur an Benchmarks gemessen, sondern in fertigen Produkten. Ein Kamerahersteller muss eine klare Verbesserung der Aufnahmen sehen, bevor er das technische und logistische Risiko eines neuen Chipzulieferers eingeht.
Zugleich kann Imvision seine Ressourcen gezielt einsetzen. Das Unternehmen muss zunächst nicht jede Funktion eines ausgereiften Kamera-SoCs abdecken, sondern kann sich auf den Teil der Verarbeitungskette konzentrieren, bei dem seine Algorithmen besonders stark sein könnten: die KI-gestützte Bildoptimierung.
Die Insta360 Ace Pro 2 lieferte ein gut sichtbares Beispiel für das Dual-Chip-Konzept. Die im Oktober 2024 vorgestellte Actionkamera nutzt einen dedizierten Pro Imaging Chip für Bildverarbeitung und Rauschreduzierung sowie einen separaten 5-nm-KI-Chip für zusätzliche Verarbeitung und die allgemeine Kameraleistung. 17
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Die Architektur ist damit direkt mit einem Vorteil für Nutzerinnen und Nutzer verknüpft. Der PureVideo-Modus der Ace Pro 2 verwendet KI zur Rauschreduzierung bei wenig Licht. Außerdem unterstützt die Kamera Videoaufnahmen mit 8K bei 30 Bildern pro Sekunde und 4K bei 60 Bildern pro Sekunde mit Active HDR. 18
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Für Imvision ist die gemeldete Investition von Insta360 in Höhe von 30 Millionen Yuan im Jahr 2025 deshalb strategisch wichtiger als ihre reine Finanzierungssumme. Sie bringt dem Chipentwickler einen anspruchsvollen Designpartner mit direktem Interesse an der nächsten Generation von Kamera-Hardware. 2
Validierung bedeutet allerdings noch keine Kontrolle über die Plattform. Ein erfolgreiches Produkt mit zwei Chips kann zeigen, dass die Technologie funktioniert – offen bleibt aber, wer künftig die Systemarchitektur bestimmt.
Imvisions Ziel besteht nicht einfach darin, die bisherigen Co-Prozessor-Funktionen auf einem einzigen Chip unterzubringen. Ein wettbewerbsfähiger Bildverarbeitungs-SoC müsste mehrere eng miteinander verbundene Ebenen abdecken:
Der mögliche Vorteil liegt auf der Hand: Ein Ein-Chip-Design kann Platinenfläche, Verzögerungen zwischen den Chips und die Zahl der Komponenten reduzieren. Außerdem erhält der Anbieter eine engere Kontrolle über das Zusammenspiel von Algorithmen, ISP und KI-Beschleunigung. Konkrete Kosten- und Leistungsvorteile ergeben sich jedoch nicht automatisch aus der Integration, sondern hängen vom jeweiligen Design und den Produktionsbedingungen ab.
Deshalb sind Software und Fertigungsumsetzung mindestens ebenso wichtig wie der Beschleuniger selbst. Ein Hauptprozessor für Kameras muss unterschiedliche Sensoren, Codecs, thermische Grenzen, Speicherkonfigurationen und Betriebssystemumgebungen unterstützen. Zudem muss er über lange Produktzyklen hinweg stabil laufen und für die Großserienfertigung geeignet sein.
Ambarella ist ein naheliegender Vergleichsmaßstab, weil die Produkte des Unternehmens bereits viele dieser Funktionen verbinden. Ambarella beschreibt seine Vision-SoCs als integrierte Plattformen für Videobearbeitung, Bildsignalverarbeitung, KI-Inferenz und weitere Systemaufgaben in Edge-Geräten. 32
Der CV7 ist ein 4-nm-Vision-SoC für Edge-KI, der mehrere Videoströme bis zu 8Kp60 verarbeiten kann. Neuere Produktfamilien des Unternehmens zielen auf ein breites Spektrum von Edge-AI- und Vision-Anwendungen. 45
48 Ambarellas aktuelle SoC-Architekturen bündeln außerdem Video-, Bild- und Audioverarbeitung sowie Systemsteuerung auf einem Chip. Sie unterstützen Aufgaben wie Erkennung, Klassifizierung, Verfolgung, Segmentierung und transformerbasierte Modelle.
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Die finanziellen Mittel hinter dieser Plattformbreite verdeutlichen die Ausgangslage: Ambarella meldete für das Geschäftsjahr 2025 Forschungs- und Entwicklungsausgaben von 226,1 Millionen US-Dollar. 55 Imvision muss zwar nicht das gesamte Portfolio von Ambarella kopieren. Das Unternehmen braucht aber eine fokussierte Plattform, die Kunden mit vergleichbarer Sicherheit in ihre Produkte integrieren können.
Imvisions Herausforderung besteht nicht nur darin, eine günstigere oder spezialisiertere Version von Ambarella zu werden. Anbieter von Vision-AI-SoCs mit größeren Stückzahlen können über Preis, Verfügbarkeit, Integrationsunterstützung und Fertigungszuverlässigkeit konkurrieren.
SigmaStar gab unter Berufung auf Frost & Sullivan in Unterlagen für die Börse Hongkong an, gemessen am Auslieferungsvolumen 2024 der weltweit größte Anbieter von Vision-AI-SoCs gewesen zu sein – mit einem Marktanteil von 26,7 Prozent. Für Vision-AI-SoCs im Sicherheitsbereich wurden 41,2 Prozent genannt. 35
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Diese Zahlen messen nicht direkt Imvisions angestrebtes Kamerasegment, und ein hoher Auslieferungsanteil beweist für sich genommen keine bessere Bildqualität. Sie zeigen jedoch die wirtschaftliche Hürde: Ein neuer SoC-Anbieter muss nicht nur technisch überzeugen, sondern auch etablierte Größen, Kundenbeziehungen und Fertigungsökonomien überwinden.
Die Beziehung zu Insta360 macht den Zeitdruck für Imvision sichtbar. Ein Kamerahersteller kann einen Spezialprozessor einsetzen, wenn er schnell eine bessere Bildqualität erreichen möchte. Wird diese Verbesserung zum Kern des Produkts, könnte derselbe Hersteller später mehr Kontrolle über Algorithmen, Prozessorarchitektur und Stückliste verlangen.
Für Imvision entsteht damit ein enges Zeitfenster. Der Anbieter muss einen Erfolg mit dem zweiten Chip in eine breitere, kundenspezifische Roadmap überführen, bevor der Kunde genügend Know-how oder Anreize besitzt, die Funktionen selbst zu integrieren. Eine Dual-Chip-Architektur kann eine Brücke zu einem dauerhaften Auftrag sein. Sie kann aber auch eine Lösung für nur eine Produktgeneration bleiben, wenn Imvision nicht schnell genug eine integrierte Plattform liefert.
Der berichtete berufliche Hintergrund von CEO Zhang Jiehua – darunter Tätigkeiten im Umfeld des Chipteams von DJI sowie bei STMicroelectronics und Nvidia – passt zu dieser Umsetzungsaufgabe. Der Übergang verlangt Hardwarearchitektur, Softwareintegration und zuverlässige Produktlieferung, nicht nur einen einzelnen KI-Block. 2 Erfahrung kann die Erfolgschancen erhöhen, beseitigt aber nicht die Kapital-, Patent-, Ökosystem- und Volumenvorteile etablierter SoC-Anbieter.
Die stärksten Belege werden aus den nächsten Design-Erfolgen kommen, nicht aus der bloßen Existenz der ersten Co-Prozessor-Produkte. Drei Signale sind besonders wichtig:
Imvision hat eine nachvollziehbare Einstiegsstrategie: Ein spezialisierter KI-Bildprozessor soll einen sichtbaren Produktvorteil schaffen, Vertrauen bei Kameraherstellern aufbauen und anschließend zu einer vollständigen Bildverarbeitungsplattform wachsen. Die Ace Pro 2 zeigt, warum dieser Ansatz attraktiv sein kann – insbesondere wenn gute Aufnahmen bei wenig Licht ein wichtiges Verkaufsargument sind. 17
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Kurzfristig dürfte Imvision Ambarella jedoch nicht auf dem gesamten Markt für Vision-SoCs herausfordern. Realistischer ist die Dominanz in einer kleineren Gruppe schnelllebiger Kamera- und Actionkamera-Produkte, bei denen Computational Photography eine neue Architektur rechtfertigt und eine kompakte, softwareintensive Plattform in einem bestimmten Anwendungsfall besser abschneiden kann als ein breit aufgestellter etablierter Anbieter.
Imvision kann aus Ambarellas Schatten treten, wenn aus der besseren Bildqualität wiederholbare, integrierte und in hohen Stückzahlen ausgelieferte Design-Erfolge werden. Bis dahin ist der zweite Chip ein vielversprechender Einstieg – aber noch kein Beweis für ein dauerhaft tragfähiges SoC-Geschäft.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Imvision nutzt den KI Bildprozessor zunächst als zweiten Chip, bevor ISP, Videokodierung und Systemsteuerung in einen eigenen SoC integriert werden sollen.
Imvision nutzt den KI Bildprozessor zunächst als zweiten Chip, bevor ISP, Videokodierung und Systemsteuerung in einen eigenen SoC integriert werden sollen. Die im Oktober 2024 vorgestellte Insta360 Ace Pro 2 zeigte den praktischen Nutzen einer Dual Chip Architektur mit dediziertem Bildprozessor und 5 nm KI Chip für Rauschreduzierung und weitere Verarbeitung.
Imvision konkurriert nicht nur mit Ambarella: SigmaStar meldete für 2024 einen Anteil von 26,7 Prozent an den weltweiten Vision AI SoC Auslieferungen – ein Hinweis auf die Größen und Kostenvorteile etablierter Anbieter.