John Lee, Hongkongs Regierungschef, nutzte eine viertägige Reise nach Peking und Shanghai, um für engere Wirtschaftsbeziehungen mit Festlandchina zu werben. Die Reise begann am 3. November 2026. In Peking stand am 4. November das Wirtschaftsforum zwischen Peking und Hongkong auf dem Programm; am 5. November nahm Lee in Shanghai an der China International Import Expo und dem Hongqiao International Economic Forum teil.
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Finanzen und Innovation im Mittelpunkt
Beim 29. Wirtschaftskooperationssymposium zwischen Peking und Hongkong sprach Lee sich für eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Finanzen und Innovation aus. Finanzfragen seien bereits ein etabliertes Feld der Kooperation. Eine Öffnung der Finanzmärkte in beide Richtungen könne zudem den wirtschaftlichen Wandel unterstützen, sagte er.
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Auch die Forschung spielte in der wirtschaftlichen Agenda eine Rolle. Lee verwies auf die geplante Universitätsstadt in der Northern Metropolis als mögliche Plattform für engere Verbindungen zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Peking und Hongkong – auch in Technologiebereichen.
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Hongkong als Sprungbrett für Unternehmen
Lee sagte außerdem zu, chinesische Unternehmen bei ihrer Expansion ins Ausland zu unterstützen.
6 Damit stellte er Hongkongs internationale Geschäftskontakte als möglichen Zugang zu Märkten außerhalb Chinas heraus. Die verfügbaren Berichte beschreiben dies als Ziel der Reise, nicht als bereits erzieltes Ergebnis.
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Auftritt bei Expo und Wirtschaftsforum in Shanghai
In Shanghai besuchte Lee die neunte China International Import Expo, eine internationale Handelsmesse, sowie das Hongqiao International Economic Forum. Dort sagte er, Hongkong werde weiterhin als „Super Connector“ und „Super Value-Adder“ wirken – also als Bindeglied zwischen Märkten und als Standort, der Geschäftsbeziehungen zusätzlichen Wert verschaffen soll.
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Die Veranstaltungen boten Lee eine Bühne, um Hongkongs Stärken bei Wirtschafts- und Politikvertretern vorzustellen und die Rolle der Stadt bei der Verbindung von Festlandchina mit internationalen Märkten zu betonen.
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Zwei Seiten derselben Wirtschaftsstrategie
Die Reise verknüpfte zwei Anliegen: engere Zusammenarbeit mit Peking in Finanzfragen und Forschung sowie Hongkongs internationale Ausrichtung als Unterstützung für Unternehmen mit Expansionsplänen im Ausland. Die Äußerungen und Termine skizzieren die angestrebte Richtung der Kooperation; für sich genommen belegen sie noch nicht, welche wirtschaftlichen Ergebnisse daraus entstehen.
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