Alibaba kombiniert den neuen KI‑Beschleuniger Zhenwu M890, das Modell Qwen3.7‑Max und Cloud‑Server wie den Panjiu AL128 zu einer eigenen KI‑Plattform für Training, Inferenz und autonome KI‑Agenten. Der Zhenwu M890 soll etwa dreimal so leistungsfähig sein wie der Vorgänger 810E und bietet 144 GB Speicher sowie bis zu...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How is Alibaba trying to build a domestic alternative to Nvidia’s AI hardware with its new Zhenwu M890 AI chip and Qwen3.7‑Max model, what c. Article summary: Alibaba is trying to reduce reliance on Nvidia by pairing its own T-Head Zhenwu M890 AI accelerator with Alibaba Cloud infrastructure and the new Qwen3.7-Max model, creating a vertically integrated domestic stack for tra. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Alibaba unveils Zhenwu M890 chip and Qwen 3.7-Max AI model. Alibaba is strengthening its domestic semiconductor and large-language-model ecosystem through the launch of the Zhenw" source context "Alibaba unveils Zhenwu M890 chip and Qwen 3.7-Max AI model | Domain-b.com" Reference image 2: visual subject "Caturus approves $13B
Alibaba treibt den Aufbau einer eigenen KI‑Infrastruktur voran, die weniger von Nvidia‑Hardware abhängig sein soll. Dazu hat der Konzern gleich mehrere Bausteine vorgestellt: den neuen Zhenwu M890‑KI‑Chip, das Large‑Language‑Model Qwen3.7‑Max sowie eine Reihe neuer Cloud‑Server‑Systeme innerhalb von Alibaba Cloud.
Zusammen bilden diese Komponenten eine vertikal integrierte Plattform für sogenannte agentische KI – also Systeme, die komplexe Aufgaben selbstständig planen und über mehrere Schritte hinweg ausführen können. Gleichzeitig steht die Initiative im Kontext der geopolitischen Technologiepolitik: US‑Exportbeschränkungen erschweren chinesischen Firmen den Zugang zu modernen Nvidia‑Beschleunigern, wodurch der Druck steigt, eigene Lösungen zu entwickeln.
Die Halbleitersparte T‑Head von Alibaba stellte den Zhenwu M890 als neuesten Prozessor für KI‑Training und Inferenz vor. Er ist als heimische Alternative zu Nvidia‑Beschleunigern in Cloud‑Rechenzentren positioniert.
Zu den wichtigsten bekannten Eigenschaften gehören:
Der Chip ist speziell auf agentische KI‑Workloads ausgelegt. Solche Systeme benötigen viel Speicher für lange Kontextketten und schnelle Kommunikation zwischen Beschleunigern, wenn sie komplexe Aufgaben koordinieren.
Neben reiner Rechenleistung hebt Alibaba vor allem die Systemarchitektur hervor. Der M890 nutzt eine selbst entwickelte Parallelarchitektur mit bis zu 800 GB/s Chip‑zu‑Chip‑Bandbreite.
Zusätzlich stellte das Unternehmen den ICN Switch 1.0 vor – einen Netzwerkchip, der eine vollbandbreitige Verbindung von bis zu 64 Beschleunigern ermöglicht.
Solche Hochgeschwindigkeitsverbindungen sind entscheidend für das Training großer KI‑Modelle und für Anwendungen mit vielen parallelen Anfragen, etwa wenn zahlreiche KI‑Agenten gleichzeitig arbeiten.
Um den Chip direkt in Cloud‑Infrastruktur einzubinden, präsentierte Alibaba auch den Panjiu AL128‑Server.
Dieser Serverknoten integriert 128 KI‑Beschleuniger in einem einzigen System. Mithilfe des ICN Switch 1.0 werden sie mit sehr geringer Latenz verbunden, wodurch der Kommunikationsaufwand zwischen einzelnen Rechnern sinkt.
Solche dichten Rechencluster sind insbesondere für drei Szenarien gedacht:
Da Alibaba sowohl die Chips als auch die Serverarchitektur selbst entwickelt, kann das Unternehmen die gesamte Infrastruktur gezielt auf seine Cloud‑Plattform optimieren.
Parallel zur Hardware stellte Alibaba auch Qwen3.7‑Max vor, die neueste Version seiner Qwen‑Modellreihe.
Das Modell ist als Basismodell für autonome KI‑Agenten konzipiert und soll besonders stark sein bei:
Nach Angaben des Unternehmens kann das System bis zu 35 Stunden autonom arbeiten, ohne dass die Leistung deutlich nachlässt.
Solche Fähigkeiten sind wichtig für KI‑Agenten, die etwa Software entwickeln, Daten analysieren oder Geschäftsprozesse automatisieren sollen.
Die neuen Produkte zeigen, dass Alibaba auf eine Full‑Stack‑Strategie setzt. Das Unternehmen verbindet mehrere Ebenen der KI‑Technologie:
Dieses Modell erinnert an den Ansatz von Nvidia, bei dem Hardware, Netzwerke und Software eng miteinander verzahnt sind, um maximale Leistung für KI‑Workloads zu erreichen.
Alibaba bezeichnet diese Entwicklung als Beginn der „agentischen Ära“ der KI – eine Phase, in der Systeme nicht nur Antworten generieren, sondern eigenständig planen, Werkzeuge aufrufen und komplexe Aufgaben ausführen.
Alibaba gab zudem einen Ausblick auf kommende Generationen der Zhenwu‑Serie:
Die Roadmap zeigt, dass Alibaba langfristig in eigene KI‑Halbleiter investieren will, um die Leistungsfähigkeit seiner Plattform stetig zu steigern.
Die Ankündigungen spiegeln eine größere Entwicklung im chinesischen Technologiesektor wider. Durch US‑Exportkontrollen für Hochleistungs‑KI‑Chips haben viele Unternehmen nur eingeschränkten Zugang zu modernen Nvidia‑Prozessoren.
Deshalb investieren große Cloud‑ und Internetkonzerne zunehmend in eigene KI‑Hardware und Software‑Ökosysteme.
Sollte Alibabas Ansatz erfolgreich sein, könnte das Unternehmen Entwicklern in China eine vollständige Plattform anbieten – von Chips über Cloud‑Infrastruktur bis zu KI‑Modellen. Allerdings stammen viele Leistungsangaben bislang aus Unternehmensangaben oder Berichten auf Basis dieser Aussagen. Unabhängige Benchmarks im Vergleich zu Nvidia‑Beschleunigern wie dem H100 sind bisher kaum veröffentlicht.
Trotzdem ist die Richtung klar: Große Cloud‑Anbieter versuchen zunehmend, jede Ebene des KI‑Stacks selbst zu kontrollieren – und Alibaba positioniert sich dabei als einer der zentralen Akteure in Chinas wachsender KI‑Infrastruktur.
Studio Global AI
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Alibaba kombiniert den neuen KI‑Beschleuniger Zhenwu M890, das Modell Qwen3.7‑Max und Cloud‑Server wie den Panjiu AL128 zu einer eigenen KI‑Plattform für Training, Inferenz und autonome KI‑Agenten.
Alibaba kombiniert den neuen KI‑Beschleuniger Zhenwu M890, das Modell Qwen3.7‑Max und Cloud‑Server wie den Panjiu AL128 zu einer eigenen KI‑Plattform für Training, Inferenz und autonome KI‑Agenten. Der Zhenwu M890 soll etwa dreimal so leistungsfähig sein wie der Vorgänger 810E und bietet 144 GB Speicher sowie bis zu 800 GB/s Chip‑zu‑Chip‑Bandbreite für große KI‑Cluster.
Mit einer Chip‑Roadmap (V900 für 2027, J900 für 2028) treibt Alibaba langfristig den Aufbau eines chinesischen KI‑Ökosystems voran – auch als Reaktion auf US‑Exportbeschränkungen für Hochleistungsprozessoren.