Seit der zweiten Jahreshälfte 2022 hat sich die Einstellungsdynamik in besonders stark KI und automatisierungsexponierten Branchen abgeschwächt. Der Druck zeigt sich vor allem in Informations und Kommunikationsdiensten, Callcentern, Softwareverlagen, Unternehmensberatungen und Werbedienstleistungen.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How is AI adoption—estimated at 15%–20% in France, the United States, the Netherlands, and the United Kingdom and 10%–15% in major emerging. Article summary: AI adoption appears to be restraining hiring mainly in a narrow set of highly automation-exposed, service- and tech-intensive industries—not producing broad job losses across developed economies. The evidence is stronges. Topic tags: general, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, click
KI ist in Unternehmen inzwischen weit genug verbreitet, um sich in Einstellungsdaten bemerkbar zu machen. Doch die Entwicklung ist deutlich enger begrenzt, als es Schlagzeilen über einen KI-bedingten Zusammenbruch des Arbeitsmarkts nahelegen.
Goldman Sachs schätzt die KI-Nutzung in großen entwickelten Volkswirtschaften auf etwa 15 % bis 20 %. Frankreich, die USA, die Niederlande und das Vereinigte Königreich liegen demnach am oberen Ende der Spanne; in großen Schwellenländern werden 10 % bis 15 % veranschlagt. Seit der zweiten Jahreshälfte 2022 hat sich die Einstellungstätigkeit in Branchen mit hoher Automatisierungsexposition verlangsamt – besonders in Deutschland, Australien und den USA. 10
Entscheidend ist die Unterscheidung: Es gibt Hinweise auf Druck bei Neueinstellungen in einzelnen Branchen, aber bislang nicht auf einen breit angelegten Beschäftigungseinbruch in der Gesamtwirtschaft.
In den Informations- und Kommunikationsdiensten hat sich das Beschäftigungswachstum seit 2022 in fast allen großen entwickelten Volkswirtschaften abgeschwächt. In den USA liegt die Beschäftigung in diesen Bereichen unter ihrem langfristigen Trend; in anderen entwickelten Ländern bewegt sie sich weiterhin nahe diesem Trend oder darüber. Der Gegenwind für Tech-Einstellungen ist damit international sichtbar, ein klar negativer Beschäftigungseffekt zeigt sich jedoch vor allem in den USA. 10
Noch ausgeprägter ist das Muster in enger abgegrenzten, stark automatisierungsnahen Dienstleistungsbranchen:
In diesen Bereichen liegt die Beschäftigung in entwickelten Volkswirtschaften laut Goldman Sachs deutlich unter dem historischen Trend. 10
Bei Callcentern ist die Lücke zum langfristigen Trend am größten. Die Beschäftigung lag schätzungsweise:
Das bedeutet nicht, dass KI allein einen entsprechenden Anteil der Arbeitsplätze beseitigt hätte. Die Werte vergleichen die tatsächliche Beschäftigung mit einem langfristigen Trend. Auch Konjunktur, Nachfrageverschiebungen, Zinsen, die Normalisierung nach der Pandemie oder Umstrukturierungen in Unternehmen können Einstellungen beeinflussen. Die anhaltende Schwäche in besonders exponierten Dienstleistungsbereichen ist dennoch der Grund, weshalb Goldman Sachs KI dort als relevanten Bremsfaktor für Neueinstellungen einstuft. 10
Unternehmen scheinen sich zunächst eher über weniger Neueinstellungen anzupassen als über umfangreiche Entlassungen bestehender Belegschaften. Das ist besonders für Berufseinsteiger wichtig: Ihre Tätigkeiten enthalten häufig mehr standardisierte Aufgaben der Informationsverarbeitung, die sich leichter durch KI unterstützen oder automatisieren lassen.
Die berufsbezogene Analyse von Goldman Sachs zeigt stärkeren KI-bezogenen Gegenwind für Beschäftigte am Anfang ihrer Karriere als für Nicht-Einsteiger. Daraus folgt nicht, dass jede ausbleibende Junior-Stelle unmittelbar durch KI ersetzt wurde. Es macht aber deutlich, dass der Berufseinstieg mit wachsender KI-Nutzung besonders genau beobachtet werden sollte. 10
Goldman Sachs untersuchte in einem länderübergreifenden Datensatz mehr als 800 Berufe in den USA, Frankreich und Kanada. Über diese breite Auswahl hinweg war ein Anstieg der KI-Exposition eines Berufs um 10 % lediglich mit einem Rückgang des jährlichen Beschäftigungswachstums um 0,1 Prozentpunkte verbunden. 10
Das ist auf gesamtwirtschaftlicher Ebene ein moderater Zusammenhang. Er spricht für eine zurückhaltende Schlussfolgerung: Bislang konzentrieren sich die Arbeitsmarkteffekte von KI auf bestimmte Aufgaben, Berufe und Dienstleistungsbranchen – statt gleichmäßig die gesamte Wirtschaft zu erfassen.
KI-Nutzung fällt bereits mit einer schwächeren Einstellungstätigkeit in stark exponierter Büro-, Technologie- und Kundenservicearbeit zusammen. Besonders im Blick bleiben sollten Callcenter, Softwareverlage, Beratungen, Werbung sowie Informations- und Kommunikationsdienste. Für Berufseinsteiger könnte der Druck früher und stärker spürbar werden. 10
Die vorliegenden Ergebnisse zeigen jedoch Zusammenhänge, keinen Beweis für eine einzige Ursache. Der treffendere Befund lautet deshalb: KI verändert bislang vor allem, in welchen Bereichen Unternehmen zusätzliches Personal einstellen – nicht, dass sie bereits einen breiten Stellenabbau in entwickelten Volkswirtschaften ausgelöst hätte. 10
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Seit der zweiten Jahreshälfte 2022 hat sich die Einstellungsdynamik in besonders stark KI und automatisierungsexponierten Branchen abgeschwächt.
Seit der zweiten Jahreshälfte 2022 hat sich die Einstellungsdynamik in besonders stark KI und automatisierungsexponierten Branchen abgeschwächt. Der Druck zeigt sich vor allem in Informations und Kommunikationsdiensten, Callcentern, Softwareverlagen, Unternehmensberatungen und Werbedienstleistungen.
Über mehr als 800 Berufe in den USA, Frankreich und Kanada hinweg war ein Anstieg der KI Exposition um 10 % nur mit 0,1 Prozentpunkten weniger jährlichem Beschäftigungswachstum verbunden.
Seit der zweiten Jahreshälfte 2022 hat sich die Einstellungsdynamik in besonders stark KI und automatisierungsexponierten Branchen abgeschwächt. Der Druck zeigt sich vor allem in Informations und Kommunikationsdiensten, Callcentern, Softwareverlagen, Unternehmensberatungen und Werbedienstleistungen.
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KI ist in Unternehmen inzwischen weit genug verbreitet, um sich in Einstellungsdaten bemerkbar zu machen. Doch die Entwicklung ist deutlich enger begrenzt, als es Schlagzeilen über einen KI-bedingten Zusammenbruch des Arbeitsmarkts nahelegen.
Goldman Sachs schätzt die KI-Nutzung in großen entwickelten Volkswirtschaften auf etwa 15 % bis 20 %. Frankreich, die USA, die Niederlande und das Vereinigte Königreich liegen demnach am oberen Ende der Spanne; in großen Schwellenländern werden 10 % bis 15 % veranschlagt. Seit der zweiten Jahreshälfte 2022 hat sich die Einstellungstätigkeit in Branchen mit hoher Automatisierungsexposition verlangsamt – besonders in Deutschland, Australien und den USA. 10
Entscheidend ist die Unterscheidung: Es gibt Hinweise auf Druck bei Neueinstellungen in einzelnen Branchen, aber bislang nicht auf einen breit angelegten Beschäftigungseinbruch in der Gesamtwirtschaft.
In den Informations- und Kommunikationsdiensten hat sich das Beschäftigungswachstum seit 2022 in fast allen großen entwickelten Volkswirtschaften abgeschwächt. In den USA liegt die Beschäftigung in diesen Bereichen unter ihrem langfristigen Trend; in anderen entwickelten Ländern bewegt sie sich weiterhin nahe diesem Trend oder darüber. Der Gegenwind für Tech-Einstellungen ist damit international sichtbar, ein klar negativer Beschäftigungseffekt zeigt sich jedoch vor allem in den USA. 10
Noch ausgeprägter ist das Muster in enger abgegrenzten, stark automatisierungsnahen Dienstleistungsbranchen:
In diesen Bereichen liegt die Beschäftigung in entwickelten Volkswirtschaften laut Goldman Sachs deutlich unter dem historischen Trend. 10
Bei Callcentern ist die Lücke zum langfristigen Trend am größten. Die Beschäftigung lag schätzungsweise:
Das bedeutet nicht, dass KI allein einen entsprechenden Anteil der Arbeitsplätze beseitigt hätte. Die Werte vergleichen die tatsächliche Beschäftigung mit einem langfristigen Trend. Auch Konjunktur, Nachfrageverschiebungen, Zinsen, die Normalisierung nach der Pandemie oder Umstrukturierungen in Unternehmen können Einstellungen beeinflussen. Die anhaltende Schwäche in besonders exponierten Dienstleistungsbereichen ist dennoch der Grund, weshalb Goldman Sachs KI dort als relevanten Bremsfaktor für Neueinstellungen einstuft. 10
Unternehmen scheinen sich zunächst eher über weniger Neueinstellungen anzupassen als über umfangreiche Entlassungen bestehender Belegschaften. Das ist besonders für Berufseinsteiger wichtig: Ihre Tätigkeiten enthalten häufig mehr standardisierte Aufgaben der Informationsverarbeitung, die sich leichter durch KI unterstützen oder automatisieren lassen.
Die berufsbezogene Analyse von Goldman Sachs zeigt stärkeren KI-bezogenen Gegenwind für Beschäftigte am Anfang ihrer Karriere als für Nicht-Einsteiger. Daraus folgt nicht, dass jede ausbleibende Junior-Stelle unmittelbar durch KI ersetzt wurde. Es macht aber deutlich, dass der Berufseinstieg mit wachsender KI-Nutzung besonders genau beobachtet werden sollte. 10
Goldman Sachs untersuchte in einem länderübergreifenden Datensatz mehr als 800 Berufe in den USA, Frankreich und Kanada. Über diese breite Auswahl hinweg war ein Anstieg der KI-Exposition eines Berufs um 10 % lediglich mit einem Rückgang des jährlichen Beschäftigungswachstums um 0,1 Prozentpunkte verbunden. 10
Das ist auf gesamtwirtschaftlicher Ebene ein moderater Zusammenhang. Er spricht für eine zurückhaltende Schlussfolgerung: Bislang konzentrieren sich die Arbeitsmarkteffekte von KI auf bestimmte Aufgaben, Berufe und Dienstleistungsbranchen – statt gleichmäßig die gesamte Wirtschaft zu erfassen.
KI-Nutzung fällt bereits mit einer schwächeren Einstellungstätigkeit in stark exponierter Büro-, Technologie- und Kundenservicearbeit zusammen. Besonders im Blick bleiben sollten Callcenter, Softwareverlage, Beratungen, Werbung sowie Informations- und Kommunikationsdienste. Für Berufseinsteiger könnte der Druck früher und stärker spürbar werden. 10
Die vorliegenden Ergebnisse zeigen jedoch Zusammenhänge, keinen Beweis für eine einzige Ursache. Der treffendere Befund lautet deshalb: KI verändert bislang vor allem, in welchen Bereichen Unternehmen zusätzliches Personal einstellen – nicht, dass sie bereits einen breiten Stellenabbau in entwickelten Volkswirtschaften ausgelöst hätte. 10
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Seit der zweiten Jahreshälfte 2022 hat sich die Einstellungsdynamik in besonders stark KI und automatisierungsexponierten Branchen abgeschwächt. Der Druck zeigt sich vor allem in Informations und Kommunikationsdiensten, Callcentern, Softwareverlagen, Unternehmensberatungen und Werbedienstleistungen.
Über mehr als 800 Berufe in den USA, Frankreich und Kanada hinweg war ein Anstieg der KI Exposition um 10 % nur mit 0,1 Prozentpunkten weniger jährlichem Beschäftigungswachstum verbunden.