Die Ukraine gewann Anfang 2026 in mehreren Frontabschnitten die lokale Initiative zurück und eroberte im Februar erstmals seit 2024 mehr Gebiet zurück, als Russland im gleichen Zeitraum einnehmen konnte. Gegenoffensiven nahe Oleksandriwka brachten hunderte Quadratkilometer zurück, während ukrainische Drohnenangriffe...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How has Ukraine regained battlefield initiative against Russia in 2026, according to Commander-in-Chief Oleksandr Syrskyi, and what do Ukrai. Article summary: Ukraine appears to have regained at least a localized battlefield initiative in early 2026 by shifting from mainly defensive operations to more frequent counterattacks, especially around Oleksandrivka and Dvorichna, whil. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Soldiers in a trench assault maneuver during military training in Sumy, on January 19, 2026. Ukrainian forces are increasingly carrying out offensive and counteroffensive operation" source context "No Longer Just Defending—Ukraine Drives 25% of Battles With Offensive Moves — UNITED24 Media" Reference image 2: vis
Russland hielt über weite Teile der Jahre 2023 bis 2025 die operative Initiative im Krieg gegen die Ukraine. Die russischen Streitkräfte rückten langsam, aber stetig vor – häufig durch verlustreiche Angriffe entlang der östlichen Front.
Im Jahr 2026 zeichnet sich jedoch eine Veränderung ab. Nach Angaben des ukrainischen Oberbefehlshabers Oleksandr Syrskyi und verschiedenen militärischen Analysen haben ukrainische Kräfte in mehreren Frontabschnitten wieder eine lokale Initiative erlangt. Möglich wurde dies durch eine Kombination aus Gegenoffensiven, intensiver Drohnenkriegsführung, verbesserter Luftverteidigung und Angriffen tief im russischen Hinterland.
Die Entwicklung bedeutet keinen strategischen Durchbruch – aber sie verändert, wer das Tempo der Gefechte bestimmt.
Die ukrainische Führung beschreibt ihre Strategie ausdrücklich als Versuch, die operative Initiative zurückzuerlangen. General Syrskyi erklärte, ukrainische Kräfte wollten Russland dazu zwingen, „nach ukrainischen Regeln zu handeln“, statt nur auf russische Angriffe zu reagieren.
Ein wichtiger Indikator: Im Februar 2026 eroberte die Ukraine mehr eigenes Territorium zurück, als Russland im selben Zeitraum einnehmen konnte – erstmals seit der ukrainischen Operation im russischen Gebiet Kursk im Jahr 2024.
Diese Veränderung zeigt sich vor allem in häufigeren lokalen Gegenangriffen, mit denen ukrainische Einheiten russische Stellungen unter Druck setzen, Schwachstellen ausnutzen und wichtige Geländeabschnitte zurückgewinnen.
Ein besonders deutliches Beispiel ist die ukrainische Gegenoffensive im Raum Oleksandriwka, nahe der Grenze der Regionen Donezk, Saporischschja und Dnipropetrowsk.
Militärexperten sehen darin mehr als nur lokale Erfolge. Ukrainische Vorstöße in diesem Gebiet binden russische Kräfte und erschweren Moskau gleichzeitig Angriffe in andere Richtungen, etwa auf Huljajpole.
Das bedeutet: Russland muss zunehmend Ressourcen zur Verteidigung verlagern, statt frei offensiv zu operieren.
Ein weiterer Grund für die veränderte Dynamik ist der zunehmende Drohnenvorteil der Ukraine.
Militäranalysen berichten, dass ukrainische Drohneneinheiten ihre Angriffe auf russische Artillerie, Logistikzentren und Drohnenbediener im Hinterland deutlich intensiviert haben. Diese Kampagne erschwert russische Offensivoperationen in mehreren Frontabschnitten.
Die Folgen dieses Vorteils sind unter anderem:
Indem ukrainische Kräfte gezielt Logistik und Feuerunterstützung angreifen, treffen sie die Systeme, die große russische Angriffe überhaupt erst ermöglichen.
Auch statistische Daten deuten auf eine Verlangsamung der russischen Offensive hin.
Laut Analysen rückten russische Truppen seit Beginn des Jahres 2026 in der Region Donezk insgesamt nur etwa 349,9 Quadratkilometer vor – durchschnittlich rund 2,6 Quadratkilometer pro Tag.
Angesichts dieser langsamen Fortschritte und der starken ukrainischen Verteidigungsstellungen halten Analysten es inzwischen für schwierig vorherzusagen, ob oder wann Russland die verbliebenen ukrainischen Verteidigungsstellungen im sogenannten „Festungsgürtel“ des Donezker Gebiets einnehmen könnte.
Parallel dazu hat die Ukraine ihre Luftverteidigungsleistung verbessert. Das hilft nicht nur der Zivilbevölkerung, sondern schützt auch militärische Infrastruktur.
Das ukrainische Verteidigungsministerium meldete, dass seit Januar 2026 etwa 88 % der russischen Marschflugkörper der Typen Kh‑101, Kh‑55 und Kh‑555 abgefangen wurden.
Russische Angriffe verursachen weiterhin Schäden – insbesondere durch ballistische Raketen oder große Drohnenschwärme – doch eine höhere Abfangrate reduziert die strategische Wirkung vieler Angriffe.
Neben der Front hat die Ukraine ihre Angriffe tief im russischen Hinterland ausgeweitet.
Dabei wurden wiederholt Ölraffinerien, Exportterminals und andere Einrichtungen der russischen Energieindustrie getroffen. Diese Infrastruktur ist ein zentraler Teil der russischen Staatseinnahmen und damit der Finanzierung des Krieges.
Ukrainische Berichte deuten darauf hin, dass solche Angriffe die russische Raffineriekapazität spürbar reduziert haben könnten.
Damit versucht Kiew nicht nur militärischen Druck aufzubauen, sondern auch wirtschaftlichen.
Zusammengenommen zeichnen diese Entwicklungen ein Bild einer umkämpften Initiative im Krieg:
Gleichzeitig bleibt Russland militärisch weiterhin ein sehr starker Gegner. Die russischen Streitkräfte greifen entlang einer rund 1.200 Kilometer langen Frontlinie an und verfügen weiterhin über große Mengen an Artillerie, Drohnen und Personal.
Ob die Ukraine ihre neu gewonnene Initiative halten kann, hängt von mehreren Faktoren ab:
Bleiben diese Ressourcen verfügbar, könnte die Kombination aus lokalen Gegenoffensiven und Angriffen auf Logistik und Infrastruktur Russlands Offensive weiter bremsen und neue Chancen für ukrainische Geländegewinne schaffen.
Die Lage im Jahr 2026 lässt sich daher am besten so beschreiben: Die Initiative ist wieder umkämpft.
Die Ukraine hat Russlands zuvor dominierenden Vormarsch gebremst und in einigen Regionen selbst wieder Handlungsspielraum gewonnen – doch ob daraus eine strategische Wende entsteht, ist weiterhin offen.
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Die Ukraine gewann Anfang 2026 in mehreren Frontabschnitten die lokale Initiative zurück und eroberte im Februar erstmals seit 2024 mehr Gebiet zurück, als Russland im gleichen Zeitraum einnehmen konnte.
Die Ukraine gewann Anfang 2026 in mehreren Frontabschnitten die lokale Initiative zurück und eroberte im Februar erstmals seit 2024 mehr Gebiet zurück, als Russland im gleichen Zeitraum einnehmen konnte. Gegenoffensiven nahe Oleksandriwka brachten hunderte Quadratkilometer zurück, während ukrainische Drohnenangriffe russische Logistik und Artillerie zunehmend stören.
Verbesserte Luftverteidigung und Angriffe auf russische Energieanlagen setzen Moskau zusätzlich unter Druck – doch ob die Ukraine das Momentum halten kann, hängt stark von Personal, Munition und westlicher Unterstützu...