Visa identifizierte zwischen Juli und Dezember 2025 nahezu 1 Milliarde US‑Dollar an Scam‑Aktivitäten – damit sind Betrugsmaschen die größte Kategorie im Zahlungsbetrug gegenüber Verbrauchern. Verbesserte Sicherheitsmechanismen im Zahlungsnetzwerk reduzieren klassische Betrugsmethoden, wodurch Kriminelle verstärkt Me...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How does Visa’s Spring 2026 Biannual Threats Report explain the rise of scams as the largest form of consumer payment fraud, what role AI an. Article summary: Visa says scams have become the largest form of consumer payment fraud because traditional network-level controls are getting better, so criminals are shifting away from hacking payment rails and toward manipulating peop. Topic tags: general, news, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Visa Report: AI-Enabled Social Engineering on the Rise. Visa’s Spring 2026 Biannual Threats Report highlights a significant rise in AI-enabled social engineering scams as network" source context "Visa Report: AI-Enabled Social Engineering on the Rise" Reference image 2: visual subject "* Visa Report: Criminals Shift to A
Der Spring 2026 Biannual Threats Report von Visa zeigt eine grundlegende Veränderung in der Betrugslandschaft: Betrugsmaschen („Scams“) haben andere Formen des Zahlungsbetrugs überholt und stellen inzwischen das größte Risiko für Verbraucher dar. Statt technische Systeme zu hacken, konzentrieren sich viele Angreifer heute darauf, Menschen dazu zu bringen, selbst betrügerische Zahlungen zu autorisieren.
Visa analysierte dafür Daten aus seinem globalen Zahlungsnetzwerk. Das Ergebnis: Social‑Engineering‑Angriffe, häufig verstärkt durch künstliche Intelligenz, sind für Kriminelle besonders effektiv und skalierbar geworden.
In den vergangenen Jahren haben Zahlungsnetzwerke ihre technische Sicherheit deutlich ausgebaut – etwa durch Tokenisierung, stärkere Authentifizierung und Netzwerk‑Monitoring. Diese Maßnahmen haben viele klassische Betrugswege erschwert.
Als Reaktion darauf verlagern Cyberkriminelle ihre Angriffe zunehmend auf das, was Visa als „weniger geschützte Angriffsflächen“ bezeichnet: menschliches Verhalten und organisatorische Prozesse.
Typische Methoden solcher Betrugsmaschen sind beispielsweise:
Da die Zahlung technisch gesehen vom Opfer autorisiert wird, können viele automatisierte Sicherheitssysteme solche Transaktionen schwer erkennen.
Visa beschreibt diese Entwicklung als eine neue Form des Betrugs, bei der psychologische Manipulation statt Software‑Schwachstellen ausgenutzt wird.
Künstliche Intelligenz verstärkt diese Angriffe erheblich.
Dem Bericht zufolge nutzen Kriminelle zunehmend KI‑Werkzeuge, um überzeugende Nachrichten zu erstellen, Betrugskampagnen zu automatisieren und Identitäten oder Organisationen zu imitieren.
Beispiele aus dem Report:
Diese Technologien senken die Einstiegshürden für Betrüger und ermöglichen Angriffe im industriellen Maßstab. Laut Visa entwickeln sich viele Betrugsoperationen inzwischen zu strukturierten, digital organisierten Geschäftsmodellen mit wiederverwendbarer Infrastruktur.
Die Daten im Threat Report zeigen, wie schnell sich das Betrugsumfeld verändert:
Insgesamt zeigt sich ein gemischtes Bild: Während einige klassische Betrugsarten zurückgehen, verlagert sich die Cyberkriminalität zunehmend auf Betrug, der direkt auf Verbraucher abzielt.
Visa betont, dass moderne Betrugsmaschen selten innerhalb einer einzigen Organisation entstehen oder stattfinden.
Ein Angriff kann zum Beispiel mit einer gefälschten Anzeige oder einem Social‑Media‑Post beginnen, über Messaging‑Apps oder Telefonanrufe weitergeführt werden und schließlich in einer Zahlung über eine Bank oder Händlerplattform enden. Kein einzelner Akteur sieht dabei die gesamte Angriffskette.
Der Bericht warnt deshalb vor Schwachstellen an sogenannten „Ökosystem‑Grenzen“ – also dort, wo verschiedene Plattformen, Unternehmen oder Behörden aufeinandertreffen und Informationen nicht vollständig geteilt werden.
Visa fordert daher eine systemweite Zusammenarbeit zwischen:
Da KI‑gestützte Betrugsversuche mit sehr hoher Geschwindigkeit ablaufen können, seien isolierte oder rein manuelle Abwehrmaßnahmen zunehmend unzureichend. Nur koordinierte, datengestützte Zusammenarbeit im gesamten Zahlungsökosystem könne diese Entwicklung effektiv eindämmen.
Die zentrale Erkenntnis des Visa‑Berichts lautet: Verbesserte Zahlungssicherheit funktioniert – verändert aber gleichzeitig die Angriffstaktiken der Kriminellen.
Je besser technische Systeme geschützt sind, desto stärker richten sich Angriffe auf menschliche Entscheidungen. Betrugsprävention muss deshalb zunehmend nicht nur technische Schwachstellen adressieren, sondern auch menschliches Verhalten, plattformübergreifende Betrugsketten und KI‑gestützte Täuschung.
Studio Global AI
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Visa identifizierte zwischen Juli und Dezember 2025 nahezu 1 Milliarde US‑Dollar an Scam‑Aktivitäten – damit sind Betrugsmaschen die größte Kategorie im Zahlungsbetrug gegenüber Verbrauchern.
Visa identifizierte zwischen Juli und Dezember 2025 nahezu 1 Milliarde US‑Dollar an Scam‑Aktivitäten – damit sind Betrugsmaschen die größte Kategorie im Zahlungsbetrug gegenüber Verbrauchern. Verbesserte Sicherheitsmechanismen im Zahlungsnetzwerk reduzieren klassische Betrugsmethoden, wodurch Kriminelle verstärkt Menschen statt Systeme angreifen.
Visa warnt, dass moderne Betrugsangriffe mehrere Plattformen und Organisationen umfassen und deshalb nur durch Zusammenarbeit zwischen Banken, Händlern, Plattformen und Behörden bekämpft werden können.