Der „Technologie Supermarkt“ des Shenzhen Institute of Advanced Technology wurde im Februar 2025 eröffnet – nicht im August 2026. Das Modell setzt nicht nur auf die Präsentation von Patenten: Unternehmen bringen konkrete technische oder industrielle Anforderungen mit, die anschließend mit passenden Forschungsergebni...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How does the Shenzhen Institute of Advanced Technology of the Chinese Academy of Sciences’ technology achievement supermarket—the first of i. Article summary: The premise needs one correction: Shenzhen Advanced Technology Institute’s “technology-achievement supermarket” opened in February 2025, not August 2026, and was described as China’s first of this type. Its purpose is to. Topic tags: general, general web, education. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake nu
Wer beim Namen „Technologie-Supermarkt“ an einen Online-Shop für fertige Produkte denkt, liegt daneben. Das Konzept des chinesischen Shenzhen Institute of Advanced Technology (SIAT) – eines Forschungsinstituts der Chinesischen Akademie der Wissenschaften – ist vielmehr eine physische und digitale Vermittlungsstelle für Forschungsergebnisse und Unternehmen.
Das Ziel: Unternehmen sollen schneller passende Technologien finden, während Forschungsteams einen direkteren Zugang zu konkreten Marktanforderungen erhalten. Das soll zwei typische Probleme der Technologietransfer-Praxis entschärfen: Forschungseinrichtungen haben Technologien, finden aber nur schwer Abnehmer; Unternehmen kennen ihre technischen Herausforderungen, finden aber nicht ohne Weiteres die passende Forschung.8
14
Der „Technologie-Supermarkt“ wurde nach öffentlich zugänglichen Angaben im Februar 2025 eröffnet und als landesweit erstes Angebot dieser Art beschrieben. Eine Eröffnung im August 2026 ist nicht belegt. Bereits in der ersten Testwoche wurden Verträge mit einem Gesamtwert von 5,8 Millionen Yuan – umgerechnet rund 0,7 Millionen Euro – abgeschlossen.8
11
14
Auch beim häufig genannten Praxisbeispiel gibt es eine Korrektur: Der Kooperationspartner des SIAT ist nicht „Shanghai Aipu Medical“, sondern die Jiangsu Aipeng Medical Technology Co., Ltd. Beide Seiten gründeten am 16. Januar 2026 eine Innovationskooperation für Gehirn-Computer-Schnittstellen. Im Mittelpunkt stehen nichtinvasive Neuromodulation und die sogenannte Temporal-Interference-Stimulation (TI).47
55
Im Technologie-Supermarkt werden über 1.000 Forschungsergebnisse nach Technologiefeldern und Farben geordnet. Zu den Bereichen gehören unter anderem:
Statt sich durch wissenschaftliche Publikationen, Patentschriften oder umfangreiche Forschungsakten zu arbeiten, können Unternehmensvertreter zunächst eine kompakte „Ergebnis-Karte“ auswählen. Ein Barcode oder QR-Code führt zu weiterführenden Angaben: technische Neuerungen, Vorteile, mögliche Anwendungsszenarien, geeignete Unternehmen, bisherige Industriekooperationen und der zuständige Projektleiter werden auf einem Bildschirm oder online angezeigt.3
4
9
Wer Interesse an einer Technologie hat, kann die Karte mitnehmen und später Kontakt zum Forschungsteam aufnehmen.8
10
16
Der QR-Code ersetzt dabei weder eine technische Prüfung noch Vertragsverhandlungen. Er schafft aber einen niedrigschwelligen Einstieg: Komplexe Forschung wird zunächst in eine Form gebracht, die sich schneller mit einem konkreten Unternehmensproblem vergleichen lässt.
Der Katalog speist sich aus mehreren Forschungseinrichtungen des SIAT, nicht aus einem einzelnen Labor. Dazu zählen unter anderem:
Für Unternehmen entsteht dadurch eine zentrale Anlaufstelle für unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen. Forschungsteams wiederum erhalten ein Schaufenster, in dem sie nicht nur die wissenschaftliche Qualität, sondern auch den praktischen Nutzen und mögliche Kooperationsformen ihrer Arbeit erklären können.14
15
Klassischer Technologietransfer folgt häufig dem Muster: Eine Forschungseinrichtung entwickelt eine Technologie und wartet anschließend darauf, dass ein passendes Unternehmen sie entdeckt. Der „Technologie-Supermarkt“ versucht, diesen Ablauf stärker an der Nachfrage auszurichten.
Ein Unternehmen kann mit einem konkreten technischen Problem, einem Wunsch zur Produktverbesserung oder einem Ziel für die Industrialisierung an das Institut herantreten. Mitarbeitende und Forschungsteams suchen anschließend nach passenden Ergebnissen und stellen den Kontakt zum verantwortlichen Wissenschaftler her.13
16
Aus einem solchen Erstkontakt können verschiedene Formen der Zusammenarbeit entstehen:
Das „Scannen“ ist damit nur der Anfang. Danach folgen üblicherweise Fragen zur technologischen Reife, zu geistigem Eigentum, Prüfbedingungen, Investitionen, Zulassung und Finanzierung. Der eigentliche Vorteil des Modells liegt vor allem darin, Such- und Kommunikationskosten früh zu senken und Unternehmen, Forschungsergebnis sowie Ansprechpartner an einem Ort zusammenzuführen.5
13
Öffentliche Berichte nennen mehrere Kennzahlen aus unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlicher Reichweite:
Diese Zahlen dürfen nicht einfach addiert werden. Insbesondere die 18.500 Patentanträge und die Umwandlungsquote von mehr als 29 Prozent werden als Kennzahlen des gesamten Shenzhen Institute of Advanced Technology dargestellt. Es ist nicht belegt, dass sämtliche Patente über den Technologie-Supermarkt entstanden sind oder dass die gesamte Umwandlungsquote ausschließlich auf seine Aktivitäten zurückgeht.1
17
Die vorsichtigere Schlussfolgerung lautet daher: Der Supermarkt hat bereits früh messbare Vertragsabschlüsse ermöglicht und ergänzt das übergeordnete Transfersystem des Instituts. Sein isolierter Beitrag zu allen Patenten, zur gesamten Umwandlungsquote oder zum gesamten Vertragsvolumen lässt sich anhand der veröffentlichten Daten jedoch nicht exakt berechnen.
Der Fall von Jiangsu Aipeng Medical zeigt, wie aus einer Suche im Technologie-Supermarkt eine längerfristige Forschungskooperation werden kann.
Das Unternehmen soll 2025 über den Supermarkt auf die nichtinvasive Hirnstimulation des SIAT aufmerksam geworden sein. Im Januar 2026 gründeten beide Partner daraufhin eine Innovationskooperation für Gehirn-Computer-Schnittstellen. Sie soll die Entwicklung und spätere Industrialisierung nichtinvasiver Neuromodulation vorantreiben, unter anderem mithilfe der Temporal-Interference-Stimulation.3
47
52
55
Bei dieser Methode sollen sich hochfrequente elektrische Signale so überlagern, dass tieferliegende Bereiche des Gehirns gezielt stimuliert werden können, ohne den Schädel zu öffnen. Das SIAT nennt insbesondere Parkinson-bedingtes Zittern und Muskel震颤 als Forschungsrichtung. Berichte erwähnen darüber hinaus Epilepsie und Alzheimer als mögliche Anwendungsfelder.3
47
55
Wichtig ist die Einordnung: Diese Angaben beschreiben Forschungsziele und mögliche Perspektiven. Sie sind kein Beleg dafür, dass die Methode bereits als klinisch bewährte oder zugelassene Behandlung für diese Erkrankungen verfügbar ist.
Der Fall macht außerdem deutlich, was „Technologie einkaufen“ hier tatsächlich bedeutet. Das Unternehmen nimmt kein fertiges Medizinprodukt aus dem Regal. Es findet einen technischen Ansatz, identifiziert das zuständige Forschungsteam und entwickelt die Lösung anschließend gemeinsam weiter. Der Supermarkt verkürzt somit vor allem die frühe Suchphase einer Kooperation zwischen Forschung und Industrie.
Nach Angaben aus öffentlichen Berichten wurde das Modell bereits in mehr als zehn Städten aufgegriffen, darunter Zhuhai, Jiangmen, Chenzhou und Wuhan.33
In Zhuhai ging im Juli 2025 eine eigene Zone in den Probebetrieb. Zum Start wurden mehr als 300 Forschungsergebnisse präsentiert. Technische Parameter, Anwendungsszenarien und Kooperationsbedarf sind dort ebenfalls per Scan abrufbar.26
Die Zone in Jiangmen soll ausdrücklich als Verbindung zwischen „Forschung und Entwicklung in Shenzhen“ und „Produktion in Jiangmen“ dienen. Dort wurden knapp 100 Ergebnisse in Form farbcodierter Karten ausgestellt.38
40
44
Ein Beispiel ist eine Anti-Fälschungs-Tinte, die laut Berichten kurz vor der Serienproduktion steht. Hier übernimmt Shenzhen die wissenschaftliche und technologische Seite, während Jiangmen die industriellen Voraussetzungen für die Fertigung bereitstellt.33
In Chenzhou geht es bei einem verwandten Technologie-Service-Supermarkt nicht nur um Patente. Auch gemeinsam nutzbare Testgeräte und Fachkräfte werden einbezogen. Ein neues Energieunternehmen soll dadurch innerhalb von weniger als drei Tagen passende Prüftechnik gefunden und Investitionen im Millionen-Yuan-Bereich vermieden haben. Eine erwartete Umsatzsteigerung von 25 Prozent wurde dabei als Prognose genannt, nicht als bereits realisiertes Ergebnis.33
Für Ningde, Wenzhou und Ordos liegen in den vorliegenden Quellen dagegen keine ausreichenden unabhängigen Informationen vor, um die dortigen Betriebsmodelle oder konkrete Erfolge verlässlich zu beschreiben.
Die Innovation besteht nicht darin, Forschung einfach „ins Regal zu stellen“. Entscheidend ist die neue Art, wie Technologien gefunden, erklärt und weiterentwickelt werden:
Der Technologie-Supermarkt des SIAT ist damit eher ein technologieorientierter Zugang zu Kooperationen als ein E-Commerce-Shop für fertige Innovationen. Ob daraus dauerhaft bessere Transferergebnisse entstehen, hängt weiterhin von Reifegrad, Schutzrechten, Validierungskosten und der Fähigkeit der Unternehmen ab, eine Technologie tatsächlich in den Markt zu bringen.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Der „Technologie Supermarkt“ des Shenzhen Institute of Advanced Technology wurde im Februar 2025 eröffnet – nicht im August 2026.
Der „Technologie Supermarkt“ des Shenzhen Institute of Advanced Technology wurde im Februar 2025 eröffnet – nicht im August 2026. Das Modell setzt nicht nur auf die Präsentation von Patenten: Unternehmen bringen konkrete technische oder industrielle Anforderungen mit, die anschließend mit passenden Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Ve...
In der ersten Betriebswoche wurden Verträge über 5,8 Millionen Yuan abgeschlossen.
Der „Technologie Supermarkt“ des Shenzhen Institute of Advanced Technology wurde im Februar 2025 eröffnet – nicht im August 2026. Das Modell setzt nicht nur auf die Präsentation von Patenten: Unternehmen bringen konkrete technische oder industrielle Anforderungen mit, die anschließend mit passenden Forschungsergebni...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How does the Shenzhen Institute of Advanced Technology of the Chinese Academy of Sciences’ technology achievement supermarket—the first of i. Article summary: The premise needs one correction: Shenzhen Advanced Technology Institute’s “technology-achievement supermarket” opened in February 2025, not August 2026, and was described as China’s first of this type. Its purpose is to. Topic tags: general, general web, education. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake nu
Wer beim Namen „Technologie-Supermarkt“ an einen Online-Shop für fertige Produkte denkt, liegt daneben. Das Konzept des chinesischen Shenzhen Institute of Advanced Technology (SIAT) – eines Forschungsinstituts der Chinesischen Akademie der Wissenschaften – ist vielmehr eine physische und digitale Vermittlungsstelle für Forschungsergebnisse und Unternehmen.
Das Ziel: Unternehmen sollen schneller passende Technologien finden, während Forschungsteams einen direkteren Zugang zu konkreten Marktanforderungen erhalten. Das soll zwei typische Probleme der Technologietransfer-Praxis entschärfen: Forschungseinrichtungen haben Technologien, finden aber nur schwer Abnehmer; Unternehmen kennen ihre technischen Herausforderungen, finden aber nicht ohne Weiteres die passende Forschung.8
14
Der „Technologie-Supermarkt“ wurde nach öffentlich zugänglichen Angaben im Februar 2025 eröffnet und als landesweit erstes Angebot dieser Art beschrieben. Eine Eröffnung im August 2026 ist nicht belegt. Bereits in der ersten Testwoche wurden Verträge mit einem Gesamtwert von 5,8 Millionen Yuan – umgerechnet rund 0,7 Millionen Euro – abgeschlossen.8
11
14
Auch beim häufig genannten Praxisbeispiel gibt es eine Korrektur: Der Kooperationspartner des SIAT ist nicht „Shanghai Aipu Medical“, sondern die Jiangsu Aipeng Medical Technology Co., Ltd. Beide Seiten gründeten am 16. Januar 2026 eine Innovationskooperation für Gehirn-Computer-Schnittstellen. Im Mittelpunkt stehen nichtinvasive Neuromodulation und die sogenannte Temporal-Interference-Stimulation (TI).47
55
Im Technologie-Supermarkt werden über 1.000 Forschungsergebnisse nach Technologiefeldern und Farben geordnet. Zu den Bereichen gehören unter anderem:
Statt sich durch wissenschaftliche Publikationen, Patentschriften oder umfangreiche Forschungsakten zu arbeiten, können Unternehmensvertreter zunächst eine kompakte „Ergebnis-Karte“ auswählen. Ein Barcode oder QR-Code führt zu weiterführenden Angaben: technische Neuerungen, Vorteile, mögliche Anwendungsszenarien, geeignete Unternehmen, bisherige Industriekooperationen und der zuständige Projektleiter werden auf einem Bildschirm oder online angezeigt.3
4
9
Wer Interesse an einer Technologie hat, kann die Karte mitnehmen und später Kontakt zum Forschungsteam aufnehmen.8
10
16
Der QR-Code ersetzt dabei weder eine technische Prüfung noch Vertragsverhandlungen. Er schafft aber einen niedrigschwelligen Einstieg: Komplexe Forschung wird zunächst in eine Form gebracht, die sich schneller mit einem konkreten Unternehmensproblem vergleichen lässt.
Der Katalog speist sich aus mehreren Forschungseinrichtungen des SIAT, nicht aus einem einzelnen Labor. Dazu zählen unter anderem:
Für Unternehmen entsteht dadurch eine zentrale Anlaufstelle für unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen. Forschungsteams wiederum erhalten ein Schaufenster, in dem sie nicht nur die wissenschaftliche Qualität, sondern auch den praktischen Nutzen und mögliche Kooperationsformen ihrer Arbeit erklären können.14
15
Klassischer Technologietransfer folgt häufig dem Muster: Eine Forschungseinrichtung entwickelt eine Technologie und wartet anschließend darauf, dass ein passendes Unternehmen sie entdeckt. Der „Technologie-Supermarkt“ versucht, diesen Ablauf stärker an der Nachfrage auszurichten.
Ein Unternehmen kann mit einem konkreten technischen Problem, einem Wunsch zur Produktverbesserung oder einem Ziel für die Industrialisierung an das Institut herantreten. Mitarbeitende und Forschungsteams suchen anschließend nach passenden Ergebnissen und stellen den Kontakt zum verantwortlichen Wissenschaftler her.13
16
Aus einem solchen Erstkontakt können verschiedene Formen der Zusammenarbeit entstehen:
Das „Scannen“ ist damit nur der Anfang. Danach folgen üblicherweise Fragen zur technologischen Reife, zu geistigem Eigentum, Prüfbedingungen, Investitionen, Zulassung und Finanzierung. Der eigentliche Vorteil des Modells liegt vor allem darin, Such- und Kommunikationskosten früh zu senken und Unternehmen, Forschungsergebnis sowie Ansprechpartner an einem Ort zusammenzuführen.5
13
Öffentliche Berichte nennen mehrere Kennzahlen aus unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlicher Reichweite:
Diese Zahlen dürfen nicht einfach addiert werden. Insbesondere die 18.500 Patentanträge und die Umwandlungsquote von mehr als 29 Prozent werden als Kennzahlen des gesamten Shenzhen Institute of Advanced Technology dargestellt. Es ist nicht belegt, dass sämtliche Patente über den Technologie-Supermarkt entstanden sind oder dass die gesamte Umwandlungsquote ausschließlich auf seine Aktivitäten zurückgeht.1
17
Die vorsichtigere Schlussfolgerung lautet daher: Der Supermarkt hat bereits früh messbare Vertragsabschlüsse ermöglicht und ergänzt das übergeordnete Transfersystem des Instituts. Sein isolierter Beitrag zu allen Patenten, zur gesamten Umwandlungsquote oder zum gesamten Vertragsvolumen lässt sich anhand der veröffentlichten Daten jedoch nicht exakt berechnen.
Der Fall von Jiangsu Aipeng Medical zeigt, wie aus einer Suche im Technologie-Supermarkt eine längerfristige Forschungskooperation werden kann.
Das Unternehmen soll 2025 über den Supermarkt auf die nichtinvasive Hirnstimulation des SIAT aufmerksam geworden sein. Im Januar 2026 gründeten beide Partner daraufhin eine Innovationskooperation für Gehirn-Computer-Schnittstellen. Sie soll die Entwicklung und spätere Industrialisierung nichtinvasiver Neuromodulation vorantreiben, unter anderem mithilfe der Temporal-Interference-Stimulation.3
47
52
55
Bei dieser Methode sollen sich hochfrequente elektrische Signale so überlagern, dass tieferliegende Bereiche des Gehirns gezielt stimuliert werden können, ohne den Schädel zu öffnen. Das SIAT nennt insbesondere Parkinson-bedingtes Zittern und Muskel震颤 als Forschungsrichtung. Berichte erwähnen darüber hinaus Epilepsie und Alzheimer als mögliche Anwendungsfelder.3
47
55
Wichtig ist die Einordnung: Diese Angaben beschreiben Forschungsziele und mögliche Perspektiven. Sie sind kein Beleg dafür, dass die Methode bereits als klinisch bewährte oder zugelassene Behandlung für diese Erkrankungen verfügbar ist.
Der Fall macht außerdem deutlich, was „Technologie einkaufen“ hier tatsächlich bedeutet. Das Unternehmen nimmt kein fertiges Medizinprodukt aus dem Regal. Es findet einen technischen Ansatz, identifiziert das zuständige Forschungsteam und entwickelt die Lösung anschließend gemeinsam weiter. Der Supermarkt verkürzt somit vor allem die frühe Suchphase einer Kooperation zwischen Forschung und Industrie.
Nach Angaben aus öffentlichen Berichten wurde das Modell bereits in mehr als zehn Städten aufgegriffen, darunter Zhuhai, Jiangmen, Chenzhou und Wuhan.33
In Zhuhai ging im Juli 2025 eine eigene Zone in den Probebetrieb. Zum Start wurden mehr als 300 Forschungsergebnisse präsentiert. Technische Parameter, Anwendungsszenarien und Kooperationsbedarf sind dort ebenfalls per Scan abrufbar.26
Die Zone in Jiangmen soll ausdrücklich als Verbindung zwischen „Forschung und Entwicklung in Shenzhen“ und „Produktion in Jiangmen“ dienen. Dort wurden knapp 100 Ergebnisse in Form farbcodierter Karten ausgestellt.38
40
44
Ein Beispiel ist eine Anti-Fälschungs-Tinte, die laut Berichten kurz vor der Serienproduktion steht. Hier übernimmt Shenzhen die wissenschaftliche und technologische Seite, während Jiangmen die industriellen Voraussetzungen für die Fertigung bereitstellt.33
In Chenzhou geht es bei einem verwandten Technologie-Service-Supermarkt nicht nur um Patente. Auch gemeinsam nutzbare Testgeräte und Fachkräfte werden einbezogen. Ein neues Energieunternehmen soll dadurch innerhalb von weniger als drei Tagen passende Prüftechnik gefunden und Investitionen im Millionen-Yuan-Bereich vermieden haben. Eine erwartete Umsatzsteigerung von 25 Prozent wurde dabei als Prognose genannt, nicht als bereits realisiertes Ergebnis.33
Für Ningde, Wenzhou und Ordos liegen in den vorliegenden Quellen dagegen keine ausreichenden unabhängigen Informationen vor, um die dortigen Betriebsmodelle oder konkrete Erfolge verlässlich zu beschreiben.
Die Innovation besteht nicht darin, Forschung einfach „ins Regal zu stellen“. Entscheidend ist die neue Art, wie Technologien gefunden, erklärt und weiterentwickelt werden:
Der Technologie-Supermarkt des SIAT ist damit eher ein technologieorientierter Zugang zu Kooperationen als ein E-Commerce-Shop für fertige Innovationen. Ob daraus dauerhaft bessere Transferergebnisse entstehen, hängt weiterhin von Reifegrad, Schutzrechten, Validierungskosten und der Fähigkeit der Unternehmen ab, eine Technologie tatsächlich in den Markt zu bringen.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Der „Technologie Supermarkt“ des Shenzhen Institute of Advanced Technology wurde im Februar 2025 eröffnet – nicht im August 2026.
Der „Technologie Supermarkt“ des Shenzhen Institute of Advanced Technology wurde im Februar 2025 eröffnet – nicht im August 2026. Das Modell setzt nicht nur auf die Präsentation von Patenten: Unternehmen bringen konkrete technische oder industrielle Anforderungen mit, die anschließend mit passenden Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Ve...
In der ersten Betriebswoche wurden Verträge über 5,8 Millionen Yuan abgeschlossen.