Pharos Network und der lizenzierte Zahlungsanbieter KUN wollen Lieferketten‑Kreditforderungen wie Rechnungen und Forderungen tokenisieren und über Blockchain‑Infrastruktur abwickeln. Geplant sind unter anderem tokenisierte Forderungen, native On‑Chain‑Abwicklung für internationale Zahlungen, virtuelle Unternehmenska...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How does the new partnership between Pharos Network and licensed payments provider KUN aim to use blockchain to tokenize supply chain credit. Article summary: The partnership is aimed at moving supply-chain credit and cross-border B2B payments onto a compliant blockchain stack: Pharos provides a RealFi-focused Layer 1 for institutional settlement, while KUN brings licensed pay. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "The collaboration aims to tokenize supply chain credit assets (such as trade invoices and receivables) and build efficient onchain cross" source context "Pharos Network Partners with Licensed Payments Provider KUN to Tokenize Supply Chain Credit and Enable Real Cross-Border" Reference image 2: visual subject "The collaboration a
Der internationale Handel wird noch immer von komplexen, langsamen Finanzprozessen geprägt. Rechnungen werden oft erst nach Wochen oder Monaten bezahlt, und grenzüberschreitende Transaktionen laufen über mehrere Zwischenstationen. Eine neue Partnerschaft zwischen Pharos Network und dem lizenzierten Zahlungsanbieter KUN will genau diese Reibungspunkte adressieren – indem Teile der Handelsfinanzierung direkt auf Blockchain‑Infrastruktur verlagert werden.
Kernidee der Zusammenarbeit ist es, klassische Forderungen aus Lieferketten – etwa Rechnungen oder offene Forderungen – zu tokenisieren. Diese digitalen Abbildungen könnten anschließend auf einer Blockchain finanziert, gehandelt oder direkt abgewickelt werden. Gleichzeitig sollen sie mit regulierten Zahlungsnetzwerken verbunden werden, die bereits international operieren.
In vielen Branchen müssen Zulieferer lange auf die Bezahlung ihrer Rechnungen warten. Um schneller an Liquidität zu kommen, verkaufen sie ihre Forderungen häufig an Finanzinstitute oder nutzen Factoring‑Modelle. Dieser Prozess ist jedoch oft papierbasiert, fragmentiert und besonders im internationalen Handel mit hohen Kosten verbunden.
Pharos und KUN wollen diesen Ablauf digitalisieren. Dabei kombiniert die Partnerschaft die institutionelle Layer‑1‑Blockchain von Pharos mit KUNs regulierter Zahlungsinfrastruktur, die in Regionen wie Asien, Afrika, Lateinamerika und dem Nahen Osten aktiv ist. Ziel ist es, tokenisierte Handelsforderungen direkt mit globalen Zahlungsströmen zu verbinden.
Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf mehrere Bausteine, die zusammen eine vollständig digitale Infrastruktur für Handelsfinanzierung bilden sollen.
Ein zentraler Ansatz ist die Tokenisierung von Supply‑Chain‑Kreditforderungen, beispielsweise Handelsrechnungen oder Forderungen aus Lieferverträgen. Werden diese Ansprüche als Blockchain‑Token dargestellt, könnten sie einfacher finanziert oder gehandelt werden.
Für Unternehmen hätte das einen klaren Vorteil: Forderungen würden zu liquideren digitalen Vermögenswerten, wodurch sich der Zugang zu Betriebskapital potenziell verbessert. Finanzinstitute oder Liquiditätsanbieter könnten solche standardisierten digitalen Assets außerdem leichter bewerten und finanzieren.
Ein weiterer Bestandteil ist die direkte Abwicklung von Zahlungen auf der Blockchain. Statt mehrere Intermediäre oder Clearing‑Systeme zu durchlaufen, könnten grenzüberschreitende Transaktionen direkt über Blockchain‑Netzwerke erfolgen.
Das Ziel ist eine schnellere und effizientere Abwicklung internationaler B2B‑Zahlungen.
Die Partner prüfen außerdem unternehmensgeeignete virtuelle Karten, die mit blockchainbasierten Vermögenswerten verbunden sind. Solche Karten könnten Firmen ermöglichen, Liquidität aus tokenisierten Finanzinstrumenten flexibel zu nutzen – etwa für operative Ausgaben oder internationale Zahlungen.
Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist die Einbindung regulierter Finanzsysteme. KUN betreibt lizenzierte digitale Zahlungsinfrastruktur in mehreren Regionen und kann dadurch eine Brücke zwischen On‑Chain‑Assets und bestehenden Finanznetzwerken schlagen.
Zusammen sollen diese Komponenten eine vollständige Infrastruktur schaffen, in der Lieferketten‑Kredite digital ausgegeben, finanziert und abgewickelt werden können.
Die Partnerschaft passt in die umfassendere Strategie von Pharos, die unter dem Begriff RealFi (Real‑World Finance) läuft. Dabei geht es darum, reale Finanzmärkte – etwa Kreditinstrumente, Staatsanleihen oder Zahlungsströme – direkt auf Blockchain‑Netzwerke zu bringen.
KUN ist zudem Teil der dritten strategischen Kohorte der Pharos RealFi Alliance, einem Ökosystemprogramm, das Finanzinstitute, Infrastruktur‑Anbieter und Asset‑Emittenten zusammenbringt, um reale wirtschaftliche Aktivitäten auf die Blockchain zu verlagern.
Das Ziel dieser Allianz ist es, Projekte rund um tokenisierte Real‑World‑Assets von Pilotversuchen zu standardisierten, skalierbaren Anwendungen weiterzuentwickeln.
Parallel zu neuen Partnerschaften baut Pharos seine Infrastruktur für tokenisierte Real‑World‑Assets weiter aus. Im April 2026 gab das Unternehmen eine Series‑A‑Finanzierungsrunde über 44 Millionen US‑Dollar bekannt. Damit stieg das insgesamt eingesammelte Kapital auf etwa 52 Millionen US‑Dollar.
Die Mittel sollen vor allem in den Ausbau von Blockchain‑Infrastruktur für reale Finanzanwendungen fließen – darunter Abwicklungssysteme, tokenisierte Kreditmärkte und globale Zahlungsnetzwerke.
Sollte das Modell funktionieren, könnte die Kooperation zwischen Pharos und KUN zeigen, wie Blockchain‑Technologie ein altes Problem des internationalen Handels adressieren kann: langsame, fragmentierte Handelsfinanzierung.
Durch die Tokenisierung von Rechnungen und Forderungen und deren Verbindung mit regulierten globalen Zahlungsnetzen könnten klassische Dokumente zu programmierbaren digitalen Finanzinstrumenten werden – die sich handeln, finanzieren und direkt auf der Blockchain abwickeln lassen.
Ob solche Systeme breit angenommen werden, hängt jedoch stark von der Beteiligung von Banken, Regulierungsbehörden und großen Handelsunternehmen ab. Dennoch zeigt die Initiative einen klaren Trend in der Branche: weg von rein krypto‑nativen Anwendungen hin zu Blockchain‑Infrastruktur für reale Finanzmärkte.
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Pharos Network und der lizenzierte Zahlungsanbieter KUN wollen Lieferketten‑Kreditforderungen wie Rechnungen und Forderungen tokenisieren und über Blockchain‑Infrastruktur abwickeln.
Pharos Network und der lizenzierte Zahlungsanbieter KUN wollen Lieferketten‑Kreditforderungen wie Rechnungen und Forderungen tokenisieren und über Blockchain‑Infrastruktur abwickeln. Geplant sind unter anderem tokenisierte Forderungen, native On‑Chain‑Abwicklung für internationale Zahlungen, virtuelle Unternehmenskarten sowie regulierungskonforme Zahlungs‑Infrastruktur.
Die Kooperation ist Teil der RealFi‑Strategie von Pharos, die reale Finanzmärkte – etwa Kredit‑ und Zahlungsströme – auf Blockchain‑Infrastruktur bringen soll.