Wie die AVEVA‑AWS‑Partnerschaft industrielle Daten und KI in der Cloud zusammenführen soll
AVEVA und AWS haben im Mai 2026 ein mehrjähriges Strategic Collaboration Agreement geschlossen, um die cloudbasierte CONNECT‑Plattform für industrielle Daten und KI auf AWS auszubauen. Die Kooperation erweitert eine über zehnjährige Zusammenarbeit und macht AWS zur zentralen Cloud‑Grundlage für AVEVAs Industrie‑Soft...
How does the new multi-year Strategic Collaboration Agreement between AVEVA and AWS expand their decade-long partnership, what role will AWSAVEVA and AWS aim to combine industrial software, cloud infrastructure, and generative AI to accelerate industrial intelligence in the cloud.
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Industriesoftware-Anbieter AVEVA und Amazon Web Services (AWS) haben im Mai 2026 ein neues mehrjähriges Strategic Collaboration Agreement (SCA) angekündigt. Ziel der Vereinbarung ist es, industrielle Daten, Cloud‑Infrastruktur und KI enger zu verzahnen und so die Entwicklung sogenannter „Industrial Intelligence“ in der Cloud zu beschleunigen.
Die Zusammenarbeit baut auf einer mehr als zehnjährigen Partnerschaft auf und konzentriert sich vor allem auf den Ausbau von AVEVAs CONNECT‑Plattform auf AWS. Unternehmen aus Branchen wie Fertigung, Energie oder Infrastruktur sollen dadurch industrielle Anlagen effizienter planen, betreiben und optimieren können – mit geringeren Kosten und stärker datengetriebenen Entscheidungen.
Von Cloud‑Hosting zur strategischen Plattform
AVEVA und AWS arbeiten bereits seit über einem Jahrzehnt zusammen. Anfangs ging es vor allem darum, bestehende AVEVA‑Software – etwa das industrielle Datenmanagementsystem PI System – auf AWS‑Infrastruktur zu betreiben.
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Wie lautet die kurze Antwort auf „Wie die AVEVA‑AWS‑Partnerschaft industrielle Daten und KI in der Cloud zusammenführen soll“?
AVEVA und AWS haben im Mai 2026 ein mehrjähriges Strategic Collaboration Agreement geschlossen, um die cloudbasierte CONNECT‑Plattform für industrielle Daten und KI auf AWS auszubauen.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
AVEVA und AWS haben im Mai 2026 ein mehrjähriges Strategic Collaboration Agreement geschlossen, um die cloudbasierte CONNECT‑Plattform für industrielle Daten und KI auf AWS auszubauen. Die Kooperation erweitert eine über zehnjährige Zusammenarbeit und macht AWS zur zentralen Cloud‑Grundlage für AVEVAs Industrie‑Software und gemeinsame Markteinführungsprogramme.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Durch die Kombination aus Cloud‑Infrastruktur, generativer KI wie Amazon Bedrock und Cloud‑Marktplätzen soll es Unternehmen leichter fallen, verstreute Betriebsdaten zu integrieren und schneller nutzbare Erkenntnisse...
Im Laufe der Zeit wurden weitere Lösungen für den Cloud‑Betrieb validiert, darunter AVEVA System Platform und das Manufacturing Execution System (MES). Diese Anwendungen können auf AWS‑Infrastrukturen wie Amazon Virtual Private Cloud (VPC) und Amazon EC2 laufen.
Mit der neuen Vereinbarung verändert sich der Fokus: AWS soll nicht mehr nur Infrastruktur liefern, sondern zur strategischen Grundlage für das gesamte industrielle Software‑Ökosystem von AVEVA werden. Das Abkommen umfasst gemeinsame Produktentwicklung, Vertriebsprogramme und Unterstützung für Kunden bei der Migration in die Cloud.
CONNECT: Das Herzstück der industriellen Datenplattform
Im Zentrum der Partnerschaft steht AVEVA CONNECT, eine cloudbasierte Plattform zur Integration industrieller Daten, Anwendungen und Analysefunktionen.
In vielen Industrieunternehmen sind Daten über verschiedene Systeme verteilt – etwa:
Engineering‑Tools
Produktions‑ und Anlagensteuerungen (Operational Technology, OT)
Asset‑Management‑Systeme
klassische Unternehmenssoftware
CONNECT wurde als offene und herstellerneutrale Plattform entwickelt, die solche Datenquellen zusammenführt. Ziel ist es, Silos aufzubrechen und eine gemeinsame Grundlage für Analysen, Automatisierung und Zusammenarbeit zu schaffen.
Durch den Ausbau auf AWS sollen Unternehmen unter anderem:
Betriebs‑ und Unternehmensdaten leichter integrieren
industrielle Anwendungen in der Cloud betreiben
KI‑gestützte Analysen und Automatisierung entwickeln
Damit wird aus Rohdaten – etwa aus Maschinen, Sensoren oder Energieanlagen – verwertbare operative Intelligenz.
Welche Rolle AWS‑Dienste spielen
Mehrere AWS‑Technologien bilden die technische Grundlage für das CONNECT‑Ökosystem.
Generative KI mit Amazon Bedrock
Amazon Bedrock stellt Zugriff auf sogenannte Foundation Models bereit, mit denen Entwickler generative KI‑Anwendungen erstellen können. Über APIs und einen integrierten Marktplatz stehen mehr als 100 Modelle für Experimente und produktive Anwendungen zur Verfügung.
Im industriellen Kontext könnten daraus beispielsweise entstehen:
KI‑Assistenten zur Analyse von Produktionsdaten
natürliche Sprachschnittstellen für industrielle Analytik
intelligente Suche über Wartungs‑ und Engineering‑Dokumentation
KI‑gestützte Erkennung und Untersuchung von Anomalien
Diese Anwendungen kombinieren generative KI mit den kontextualisierten Betriebsdaten, die in CONNECT gespeichert sind.
Rechenleistung über Amazon EC2
Amazon EC2 liefert die skalierbare Cloud‑Infrastruktur, auf der AVEVAs industrielle Anwendungen laufen können. Viele Komponenten des Softwareportfolios wurden bereits für AWS validiert.
Das ermöglicht Unternehmen, ihre Operational‑Technology‑Workloads entweder vollständig in die Cloud oder in hybriden Architekturen zu betreiben – statt ausschließlich auf lokale Rechenzentren angewiesen zu sein.
Softwarevertrieb über AWS Marketplace
Auch der AWS Marketplace spielt eine Rolle. Über den Cloud‑Marktplatz können Unternehmen Software direkt über bestehende AWS‑Beschaffungsprozesse erwerben und bereitstellen.
Für AVEVA‑Kunden bedeutet das häufig:
schnellere Implementierung neuer Lösungen
vereinfachte Beschaffung
weniger organisatorische Hürden bei der Einführung neuer Software
Warum das für die Industrie relevant ist
Ein zentrales Problem vieler Industrieunternehmen sind Datensilos. Produktionsdaten, Engineering‑Informationen und Geschäftsdaten liegen oft in getrennten Systemen, die kaum miteinander kommunizieren.
Das erschwert:
Leistungsanalysen
Automatisierung
den Einsatz von KI
Die Zusammenarbeit zwischen AVEVA und AWS versucht genau dieses Problem zu adressieren – durch eine Kombination aus:
vereinfachter Softwarebereitstellung über Cloud‑Marktplätze
Wenn diese Komponenten zusammenspielen, können Unternehmen isolierte Systeme leichter miteinander verbinden und ihre Betriebsdaten umfassender auswerten.
Der größere Trend: Cloud und KI in der Industrie
Die Vereinbarung spiegelt einen breiteren Trend wider: Immer mehr Industrieunternehmen verlagern Datenplattformen, Analytik und operative Anwendungen in die Cloud.
Durch die Kombination aus AVEVAs Industrie‑Software und AWS‑Cloud‑Services soll dieser Übergang schneller und weniger komplex werden. Unternehmen könnten dadurch schneller neue Anwendungen einführen und ihre vorhandenen Datenbestände besser nutzen.
Für viele Betriebe liegt der eigentliche Nutzen weniger in futuristischen Konzepten als in praktischen Vorteilen: weniger Integrationsaufwand, schnellere Implementierung neuer Anwendungen und ein klarerer Weg, jahrzehntelang gesammelte Betriebsdaten in verwertbare Erkenntnisse umzuwandeln.
Partnerschaften wie die zwischen AVEVA und AWS zeigen damit, wie sich traditionelle Industrie‑IT zunehmend zu datengetriebenen, cloudvernetzten Systemen entwickelt.
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