Singpass, Singapurs digitales Identitätssystem, bietet die Anmeldung per Passkey nun auch auf Android-Smartphones an. Die staatliche Technologiebehörde GovTech begann am 9. September 2026 mit der schrittweisen Freischaltung. Auf dem iPhone konnten Nutzer die Funktion bereits seit dem 1. Juli einrichten.
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Was macht das Smartphone zum digitalen Schlüssel?
Bei der Einrichtung entsteht ein kryptografisches Schlüsselpaar: Der private Schlüssel bleibt auf dem Smartphone, der zugehörige öffentliche Schlüssel wird bei Singpass registriert. Damit kann Singpass eine Anmeldung prüfen, ohne dass Nutzer auf einer Website ein wiederverwendbares Passwort oder einen SMS-Einmalcode eingeben müssen.
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Nach der Einrichtung wählen Nutzer beim Login die Passkey-Option und bestätigen die Anmeldung per Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder mit der sechsstelligen PIN der Singpass-App.
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Der Schutz vor Phishing liegt in der Bindung an die echte Anmeldeseite: Laut GovTech lässt sich ein Singpass-Passkey nicht auf einer gefälschten Website verwenden. Eine täuschend echte Login-Seite kann ihn daher nicht wie ein eingegebenes Passwort oder einen Einmalcode abgreifen.
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32 Das schützt vor dem Diebstahl von Zugangsdaten durch solche Seiten – nicht vor jeder Form von Betrug oder einem kompromittierten Gerät.
So starten Android-Nutzer
Zunächst sollte die Singpass-App auf dem neuesten Stand sein. GovTech verschickt die Aufforderung, einen Passkey einzurichten, in mehreren Wellen über die App. Wer noch keine Benachrichtigung sieht, gehört möglicherweise zu einer späteren Freischaltungsphase.
4 Bis zum 9. September hatten nach Angaben von GovTech rund 800.000 Nutzer einen Singpass-Passkey erstellt.
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Die Android-Erweiterung galt zunächst für die Anmeldung mit dem Smartphone, nicht für Laptop- oder Desktop-Browser. Deren Unterstützung war für Ende 2026 geplant.
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25 Wie viele Phishing-Fälle durch Passkeys tatsächlich verhindert wurden, geht aus den verfügbaren Berichten nicht hervor.