Samsung Electronics macht aus seiner FläktGroup-Übernahme ein konkretes Bauprojekt: Am 21. September 2026 begann das Unternehmen am dritten Standort seines Werks in Gwangju mit dem Bau einer Produktionslinie für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK). Die Anlage ist für Kühlsysteme in KI-Rechenzentren und anderen großen Einrichtungen vorgesehen – nicht für eine weitere Linie zur Herstellung von Haushaltsklimaanlagen.
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Was Samsung in Gwangju plant
Samsung will rund 240 Milliarden Won investieren. Die Korea Herald beziffert das auf etwa 179 Millionen US-Dollar; andere Veröffentlichungen nennen abweichende Dollarbeträge. Der Won-Betrag ist deshalb die verlässlichere Vergleichsgröße.
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9 Berichte über den Baubeginn sprechen von 21.800 Quadratmetern Produktionsfläche, einem geplanten Hochlauf Anfang 2028 und dem künftigen 15. Produktionsstandort von FläktGroup weltweit.
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Auf der Produktliste stehen Kühlmittel-Verteileinheiten für Flüssigkeitskühlsysteme sowie Fan-Wall-Einheiten, Luftaufbereitungsgeräte für Rechnerräume und Anlagen zur Luftaufbereitung großer Gebäude. Samsung nennt KI-Rechenzentren, moderne Fertigungsanlagen und große Gewerbegebäude als Einsatzfelder; Berichte erwähnen zudem Halbleiter- und Batteriefabriken.
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17 Damit umfasst das Vorhaben sowohl Flüssigkeitskühlung als auch die Lufttechnik für große Anlagen.
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Warum der Bau über Gwangju hinaus wichtig ist
Samsung vereinbarte 2025 den Kauf des deutschen HLK-Spezialisten FläktGroup für 1,5 Milliarden Euro. Reuters brachte die Übernahme mit der steigenden Nachfrage nach Kühlung für KI-Rechenzentren in Verbindung; später meldete Samsung den Abschluss des Kaufs. Die neue Linie soll nun zusätzliche Fertigungskapazität in Südkorea schaffen.
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21 Gwangju, seit Langem ein Standort für Samsungs Haushaltsgeräteproduktion, erhält damit eine weitere Rolle. Berichten zufolge soll die Linie auch große Projekte in Ostasien bedienen.
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Bei der Zeremonie waren unter anderem Roh Tae-moon, Leiter von Samsungs Sparte Device eXperience, FläktGroup-Finanzchef Tobias Ketterle und regionale Vertreter anwesend. Roh bezeichnete die HLK-Sparte als wichtigen Wachstumstreiber. Samsung kündigte außerdem an, während Bau und Produktionsanlauf auf Sicherheit zu achten, Fachkräfte vor Ort zu gewinnen und zu fördern sowie mit regionalen Zulieferern zusammenzuarbeiten. Das sind Zusagen, noch keine erzielten Ergebnisse.
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Bei Größe und Zeitplan bleibt ein Widerspruch: FläktGroup nennt in seiner eigenen Mitteilung 21.500 Quadratmeter und eine Inbetriebnahme nach Fertigstellung bis Ende 2028. Das weicht von den häufig berichteten 21.800 Quadratmetern und einem Start Anfang 2028 ab; die vorliegenden Angaben klären die Differenz nicht.
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11 Welchen geschäftlichen Erfolg die Anlage erzielt, hängt zudem erst von Fertigstellung, Produktionshochlauf und Nachfrage ab.