Die Plattform richtet sich laut Unternehmen insbesondere an:
Über diese Infrastruktur können sie mit tokenisierten Assets, DeFi‑Protokollen und Stablecoin‑Liquidität auf verschiedenen Blockchains interagieren.
Die technische Grundlage von MoonPay Trade stammt aus der Übernahme von Decent.xyz, einem Startup, das sich auf Cross‑Chain‑Routing und Liquiditätsaggregation spezialisiert hat.
Die Technologie ermöglicht sogenanntes Smart Order Routing. Dabei wird Liquidität über verschiedene dezentrale Börsen hinweg aggregiert und automatisch der effizienteste Handelsweg zwischen Blockchains berechnet.
Für institutionelle Nutzer hat das zwei zentrale Vorteile:
Die Plattform fungiert damit im Kern als Cross‑Chain‑Execution‑Engine, die komplexe Infrastruktur im Hintergrund verwaltet.
Durch die Routing‑Technologie von Decent kann MoonPay Trade Transaktionen über mehrere Blockchains und Handelsplätze hinweg ausführen. Orders werden automatisch an die Märkte mit der besten verfügbaren Liquidität geleitet.
Die Plattform bündelt Liquidität aus unterschiedlichen DeFi‑Protokollen und Handelsplätzen. Dadurch soll die Fragmentierung der On‑Chain‑Märkte reduziert und die Ausführung von Trades effizienter werden.
MoonPay Institutional unterstützt auch native Collateral‑Transfers zwischen permissioned und permissionless Netzwerken, sodass Institutionen Vermögenswerte über verschiedene Blockchain‑Umgebungen hinweg verwalten können.
MoonPay Trade ist Teil der größeren Plattform MoonPay Institutional, die Infrastruktur für Banken, Asset Manager und Handelsfirmen bereitstellt. Dazu gehören unter anderem Verwahrungslösungen über die MoonPay Trust Company sowie Systeme für Handel und Asset‑Management.
Diese Infrastruktur baut wiederum auf früheren Übernahmen auf – etwa der Sicherheits‑ und Key‑Management‑Firma Sodot, deren Systeme laut MoonPay Transaktionen im Wert von über 50 Milliarden US‑Dollar abgesichert und mehr als 10 Millionen Wallets geschützt haben.
MoonPay positioniert MoonPay Trade als Verbindung zwischen klassischer Finanzinfrastruktur und On‑Chain‑Märkten. Institutionelle Nutzer erhalten über eine Integration Zugang zu:
Diese Entwicklung passt zu einem größeren Trend: der Tokenisierung realer Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen oder Fonds auf Blockchain‑Infrastruktur. Der Markt dafür ist heute noch relativ klein, wächst jedoch schnell.
Einige Prognosen gehen davon aus, dass tokenisierte Real‑World‑Assets in den kommenden Jahren massiv wachsen könnten. JPMorgan etwa schätzt, dass der Markt bis 2030 ein Volumen von rund 13 Billionen US‑Dollar erreichen könnte.
Viele Finanzinstitute interessieren sich mittlerweile für Blockchain‑basierte Märkte – stoßen jedoch auf technische Hürden. Die Integration von Hunderten Blockchains, Börsen und Liquiditätsquellen erfordert erhebliche Entwicklungsressourcen.
MoonPay Trade versucht, diese Einstiegshürde zu senken, indem es eine einheitliche Integrationsschicht für den Handel und die Verwaltung digitaler Assets bereitstellt.
Sollte sich dieses Modell durchsetzen, könnten Plattformen wie MoonPay Trade eine wichtige Rolle dabei spielen, die Kluft zwischen traditionellen Finanzsystemen und der schnell wachsenden Welt der tokenisierten Assets und DeFi‑Märkte zu überbrücken.
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