Leonardos Ansatz verbindet neue Technologien mit einem militärischen Bedarf, integriert sie in größere Systeme und entwickelt sie anhand von Tests weiter.[16][19] Die Kooperationen mit Faculty AI und Ploughshare zeigen zwei Richtungen: externe KI Technik für Verteidigungssysteme und zivile Anwendungen für geistiges...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How does Leonardo turn emerging technology into deployable defence capability through Dr Simon Harwood’s “prototype warfare” approach, and h. Article summary: Leonardo’s “prototype warfare” approach is best understood as a way to connect emerging technology with an operational need, integrate it into a usable system, and improve it through repeated trials—not simply produce de. Topic tags: general, general web, user generated, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Ein Drohnenschwarm, der bei einem Test funktioniert, ist noch kein System, auf das sich Streitkräfte im Alltag verlassen können. Genau diese Lücke will Leonardo mit dem Ansatz schließen, den Simon Harwood als „Prototype Warfare“ bezeichnet: Der Konzern arbeitet mit kleineren Technologieunternehmen zusammen und sieht seine Aufgabe darin, etwa Sensoren und autonome Technik zu militärisch nutzbaren Systemen zu verbinden.16
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Leonardo meldete für 2025 konzernweit 19,5 Milliarden Euro Umsatz, 23,8 Milliarden Euro neue Aufträge und ein EBITA – ein Maß für das bereinigte operative Ergebnis – von 1,75 Milliarden Euro. Die gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben bezifferte das Unternehmen auf 3,0 Milliarden Euro, 20 Prozent mehr als 2024. Diese Summe ist aber weder ausschließlich ein Budget für experimentelle Forschung noch zwingend vollständig vom Konzern selbst finanziert.42
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Auch das britische Tochterunternehmen wuchs: Leonardo UK Ltd verzeichnete 2025 einen um 36 Prozent höheren Auftragseingang, 15 Prozent mehr Umsatz und einen um 7 Prozent höheren Betriebsgewinn als 2024. Der Auftragszuwachs ging laut Geschäftsbericht vor allem auf große Bestellungen im Zusammenhang mit dem Kampfflugzeug Typhoon zurück. Zugleich sank der Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft wegen höherer Zahlungen an Zulieferer.44 Die Zahlen zeigen industrielle Kapazität – nicht, dass ein bestimmter Prototyp bereits im Dienst ist.
Harwood bringt laut seiner öffentlichen Biografie mehr als 30 Jahre Erfahrung aus Regierung, Industrie und Wissenschaft mit und verantwortet Teile von Leonardos britischer Strategie sowie das Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsportfolio.5 Vor einem Ausschuss des britischen Parlaments betonte er, dass neben Technik auch entsprechend qualifizierte und erfahrene Fachkräfte nötig sind.
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Am Anfang steht die Frage, was Streitkräfte mit einer Technik besser tun können: eine Bedrohung erkennen, Sensordaten zusammenführen oder auf dieser Grundlage Entscheidungen treffen. Leonardo baue Sensoren und Systeme zur Datenerfassung, erklärte Harwood dem Parlament; die Daten könnten anschließend verknüpft und für Entscheidungen genutzt werden.23 Der schwierige Schritt ist, aus funktionierenden Einzelteilen ein verlässliches Gesamtsystem zu machen.
Dafür ist Leonardos britisches „SME Collaboration Partner Programme“ auf längerfristige Beziehungen mit kleinen und mittleren Unternehmen ausgerichtet, nicht auf einmalige Innovationsprojekte.33 Als erste Partnerschaft im Programm wurde die Zusammenarbeit mit Faculty AI angekündigt. Sie soll das Know-how beider Unternehmen unter anderem für KI-gestützte Sensorik und elektronische Kampfführung bündeln.
30 Öffentlich belegt ist damit eine Zusammenarbeit – nicht, dass jeder Partner mehrjährige Finanzierung, Zugang zu Sicherheitsbereichen, Testanlagen oder Kontakte zu Investoren erhält.
Tests sollen zeigen, was die Integration tatsächlich leistet. Harwood berichtete über einen von kleineren britischen Unternehmen getragenen Versuch mit autonomer Technik. In seiner späteren Darstellung von Sovereign Hunter nannte er Faculty, VOLANDER und Applied AGI als Partner einer Demonstration mit mehreren Drohnen.19
36 Solche Versuche liefern Hinweise für die Weiterentwicklung. Die veröffentlichten Darstellungen belegen aber weder unabhängig die Wirksamkeit im Gefecht noch eine Beschaffung oder Leistungsfähigkeit in großem Maßstab. Vor einem regulären Einsatz stehen weiterhin Fragen zu Sicherheit, Prüfung, reproduzierbaren Ergebnissen, Fertigung und Wartung.
Die Kooperation mit Ploughshare verfolgt das umgekehrte Ziel: Geistiges Eigentum, das bei Leonardo UK für Verteidigungszwecke entstanden ist, soll auf mögliche zivile Anwendungen geprüft und vermarktet werden.1 Lizenzen oder Ausgründungen kommen dafür grundsätzlich infrage; wie viele Abschlüsse oder Erlöse daraus entstanden sind, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Partnerschaften schließen Übernahmen zudem nicht aus. Leonardos Vorstandschef beschrieb die neue Präsenz des Konzerns in der Ukraine als Möglichkeit, Kooperationen, Investitionen und potenzielle Übernahmen bei ukrainischen Militärtechnologieunternehmen auszuloten.17 Ob daraus für einzelne Start-ups ein tragfähiges Geschäft nach dem Krieg wird, hängt unter anderem von künftiger Nachfrage und Produktionsmöglichkeiten ab – Leonardos Interesse allein ist keine Garantie.
Der Krieg in der Ukraine macht die Abwägung zwischen aufwendigen, vergleichsweise knappen Systemen und kostengünstiger autonomer Technik besonders deutlich. Beides ist nicht einfach austauschbar: Für Kunden zählen neben dem Stückpreis auch Überlebensfähigkeit, Ersatz, Logistik und eine dauerhaft erzielbare Wirkung. Ähnlich verhält es sich mit Vorräten und freier Fertigungskapazität: Vorräte sind sofort verfügbar, Kapazität ermöglicht Nachschub – beides verursacht Kosten, bevor es gebraucht wird.
Leonardo zufolge wurde Sovereign Hunter mit Technologiepreisen ausgezeichnet. Auszeichnungen und eigene Angaben zur Prüfung eines Systems ersetzen jedoch keine unabhängig überprüfbaren Ergebnisse aus Beschaffung und Einsatz.38 Manche Leistungsdaten der Verteidigungstechnik werden öffentlich nicht zugänglich sein. Umso wichtiger bleibt die erkennbare Grenze zwischen einer schnellen Demonstration und einer Fähigkeit, die Kunden kaufen, sicher betreiben und langfristig erhalten können.
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Leonardos Ansatz verbindet neue Technologien mit einem militärischen Bedarf, integriert sie in größere Systeme und entwickelt sie anhand von Tests weiter.[16][19]
Leonardos Ansatz verbindet neue Technologien mit einem militärischen Bedarf, integriert sie in größere Systeme und entwickelt sie anhand von Tests weiter.[16][19] Die Kooperationen mit Faculty AI und Ploughshare zeigen zwei Richtungen: externe KI Technik für Verteidigungssysteme und zivile Anwendungen für geistiges Eigentum aus der Rüstungsentwicklung.[30][1]
Vorführungen und Auszeichnungen belegen noch nicht, dass ein System unter Einsatzbedingungen zuverlässig funktioniert, beschafft wird und dauerhaft betreut werden kann.[36][38]