Wer ein Falt-Smartphone im Buchformat sucht, bekommt bei allen drei Modellen außen ein Display für die Nutzung im geschlossenen Zustand und innen eine größere Arbeitsfläche. Die Unterschiede liegen vor allem bei Verfügbarkeit, Gewicht und Akku. Einen eindeutigen Sieger allein aus den Datenblättern abzuleiten, wäre allerdings voreilig.
Marktstart und Preis: Für Deutschland ist noch nicht alles vergleichbar
Apple nimmt Vorbestellungen für das iPhone Duo ab 16. Oktober 2026 um 5 Uhr Pacific Time entgegen. Ab 23. Oktober soll es in mehr als 70 Ländern und Regionen erhältlich sein, darunter Deutschland. In den USA beginnt der Preis für die Version mit 256 GB bei 1.999 US-Dollar; ein deutscher Preis ist in den hier herangezogenen Angaben nicht ausgewiesen.
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Samsung stellte das Galaxy Z Fold8 am 22. Juli vor. Sein US-Einstiegspreis liegt bei 1.899 US-Dollar und damit 100 US-Dollar unter dem des Duo. Das Xiaomi 18 Fold kam im September in China auf den Markt und kostet dort ab 10.999 Yuan. Eine weltweite Veröffentlichung ist in der ausgewerteten Berichterstattung nicht bestätigt. Der chinesische Preis und die beiden US-Preise sind keine unmittelbar vergleichbaren Endkundenpreise für Deutschland.
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Displays und Chips: Ähnliches Format, unterschiedliche Technik
Das Duo bietet außen 5,4 Zoll und innen 7,6 Zoll, dazu einen Titanrahmen und Apples A20 Pro. Samsungs Außendisplay misst ungefähr 5,5 Zoll, das innere 7,6 Zoll; als Chip kommt der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy zum Einsatz. Xiaomi nennt 5,38 Zoll außen, 7,58 Zoll innen und den XRing O3. Ein Hands-on-Bericht beziffert Xiaomis Innendisplay allerdings auf 7,68 Zoll – die veröffentlichten Größenangaben sind hier nicht ganz einheitlich.
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Gewicht, Dicke und Akku: Samsung trägt weniger auf
Nach den verfügbaren Angaben ist das Fold8 mit 201 g das leichteste der drei Geräte; zusammengeklappt misst es 9,7 mm. Sein Akku hat 4.800 mAh. Xiaomi gibt für das 18 Fold 219 g, 10,68 mm im geschlossenen Zustand und 6.000 mAh an – die größte genannte Akkukapazität in diesem Vergleich. Eine Datenbank eines Drittanbieters führt das Duo mit 254 g und 11,3 mm zusammengeklappt. Diese beiden Werte sind vorsichtiger zu bewerten als Apples eigene Angaben zum Marktstart; eine ebenso klare Angabe zur Akkukapazität des Duo liegt im ausgewerteten Material nicht vor. Mehr Milliamperestunden bedeuten zudem nicht automatisch eine längere Laufzeit im Alltag.
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Bei Staub- und Wasserschutz werden IP68 für das Duo, IP48 für Samsung und IP58/IP59 für Xiaomi berichtet. Die Kennziffern beziehen sich auf festgelegte Prüfbedingungen. Sie sind kein vollständiges Urteil darüber, wie robust ein Faltgerät bei Stürzen, Verschleiß am Scharnier oder anderen Belastungen ist.
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Was von Apple im Oktober noch kommen könnte
Bestätigt ist der Oktober-Marktstart des iPhone Duo, nicht aber eine weitere Apple-Produktvorstellung. In der Berichterstattung werden unter anderem ein MacBook Pro mit Touchscreen, Macs mit M6-Chip, ein neues Apple TV 4K und eine Steuerzentrale für das vernetzte Zuhause als Möglichkeiten genannt. Bis zu einer Ankündigung bleiben das Gerüchte.
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Werden Falt-Smartphones damit zum Massenprodukt?
TrendForce prognostiziert für 2026 rund 5 Millionen ausgelieferte iPhone Duo und damit 24,8 % der Auslieferungen faltbarer Smartphones. Eine berichtete Prognose von Counterpoint nennt bis zu 6 Millionen Geräte und etwa 25 % Marktanteil. Das sind zwei unterschiedliche Schätzungen – keine Verkaufszahlen. Selbst ein schneller Einstieg Apples mit einem hohen Anteil innerhalb der Faltgeräte-Kategorie würde noch nicht bedeuten, dass Falt-Smartphones im gesamten Smartphone-Markt zum Standard werden. Bei US-Einstiegspreisen von knapp 2.000 Dollar für Apple und Samsung bleibt die Frage, ob der zusätzliche Bildschirm den Aufpreis für genügend Käuferinnen und Käufer rechtfertigt.
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