Xiaomi erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 108,9 Milliarden RMB. Der bereinigte Nettogewinn sank im Jahresvergleich jedoch um 42,6 Prozent auf 6,2 Milliarden RMB.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did Xiaomi’s August 18, 2026 second-quarter results demonstrate a turning point beyond its traditional smartphone business, and what do. Article summary: Xiaomi’s Q2 results marked a strategic inflection: it remained a huge smartphone-and-AIoT company, but EVs, AI software, proprietary silicon and robotics were becoming tangible growth platforms rather than distant experi. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fak
Xiaomis am 18. August 2026 veröffentlichten Quartalszahlen markieren weniger eine klassische Erholung als einen Wendepunkt. Smartphones und AIoT bleiben das Fundament, doch Elektroautos, KI-Software, eigene Chips und Robotik werden zunehmend zu messbaren Geschäftsaktivitäten. Gleichzeitig mahnen die Zahlen zur Vorsicht: Der Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal, während bereinigter Jahresgewinn und Smartphone-Absatz deutlich nachgaben. 18
19
Xiaomi setzte im zweiten Quartal 2026 insgesamt 108,9 Milliarden RMB um. Das entspricht einem Plus von 9,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal, aber einem Rückgang von 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Nettogewinn lag bei 6,2 Milliarden RMB – 42,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Bruttomarge des Konzerns betrug 19,8 Prozent. 5
18
19
Die Mischung ist entscheidend: Die sequenzielle Verbesserung deutet darauf hin, dass Xiaomi sich nach einem schwierigen ersten Quartal stabilisiert hat. Der Umsatz- und Gewinnrückgang im Jahresvergleich zeigt aber, dass das Unternehmen noch nicht zu nachhaltigem Ergebniswachstum zurückgekehrt ist. Steigende Speicher- und Komponentenpreise sowie der intensivere Wettbewerb belasten weiterhin das Kerngeschäft. 3
5
Das Segment „Smartphone × AIoT“ erzielte 84,0 Milliarden RMB Umsatz bei einer Bruttomarge von 20,0 Prozent. Auf Smart-EVs, KI und weitere neue Initiativen entfielen 24,9 Milliarden RMB Umsatz bei einer Bruttomarge von 19,2 Prozent – rund 23 Prozent des Konzernumsatzes. 3
18
19
Davon entfielen etwa 23,9 Milliarden RMB auf Elektroautos. Der Rest umfasste unter anderem KI-bezogene und weitere Aktivitäten im Automobilbereich. 6
11
12 Das ist längst keine reine Zukunftswette mehr. Ein ausgereifter Ergebnistreiber ist der Bereich allerdings noch nicht: Das Segment für Smart-EVs und KI-Innovationen verzeichnete im Quartal einen operativen Verlust von 2,6 Milliarden RMB.
5
Damit verschiebt sich der Umsatzmix sichtbar. Xiaomi nutzt seine Basis aus Unterhaltungselektronik, um eine zweite große Hardware-Kategorie aufzubauen. KI und Software sollen die einzelnen Produkte miteinander verbinden, statt als isolierte Einzelgeschäfte neben ihnen zu stehen.
Xiaomi lieferte im Quartal 31,2 Millionen Smartphones aus und blieb damit das 24. Quartal in Folge unter den drei weltweit führenden Anbietern. 8
10 Diese Position sichert dem Konzern globale Vertriebskanäle und eine große installierte Basis für Dienstleistungen und vernetzte Produkte.
Der Mengenrückgang ist jedoch ein ernstes Warnsignal: Die Auslieferungen sanken im Jahresvergleich um 26,5 Prozent, während der durchschnittliche Verkaufspreis mit 1.351 RMB einen Rekord erreichte. 5
10 Die sogenannte Premiumisierung – also ein höherer Anteil teurerer Modelle und entsprechende Preise – half, die schwächere Nachfrage und gestiegene Speicherkosten abzufedern.
6
10
Das ist eine nachvollziehbare Verteidigungsstrategie, ersetzt aber kein nachhaltiges Stückzahlenwachstum. Xiaomi muss beweisen, dass sich die Margen mit hochwertigeren Geräten schützen lassen, ohne im schwächeren Smartphone-Markt an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.
Nach Unternehmensangaben waren Ende Juni rund 1,16 Milliarden Geräte mit Xiaomis AIoT-Plattform verbunden – Smartphones und Tablets nicht eingerechnet. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer weltweit lag bei etwa 766,5 Millionen. 10
36
Strategisch ist diese Größenordnung wichtig: Xiaomi verfügt bereits über einen Verteilungsweg, um Software in Haushalte, Smartphones, Fahrzeuge und weitere Geräte zu bringen. HyperOS kann dabei als Betriebsschicht dienen, während Dienste wie Super Xiaoai und MiMo für intelligente Funktionen und die Zusammenarbeit zwischen Geräten sorgen.
Eine große installierte Basis führt allerdings nicht automatisch zu margenstarken Umsätzen. Ihr Wert hängt davon ab, wie gut Xiaomi Konnektivität in wiederkehrende Erlöse, höhere Kundenbindung und den Kauf hochwertigerer Geräte umwandelt. Trotzdem ist das eine deutlich bessere Ausgangsposition, als ein KI-Ökosystem von Grund auf neu aufzubauen.
Xiaomis KI-Strategie ist zunehmend mit dem Betriebssystem und dem Geräte-Ökosystem verknüpft. Das Unternehmen entwickelt seine MiMo-Grundlagenmodelle weiter. Dazu gehört ein MiMo-V2.5-Modus namens „UltraSpeed“, der die Inferenz auf herkömmlichen GPUs beschleunigen soll. MiMo-V2.5 verzeichnete zudem eine hohe Nutzung auf Entwicklerplattformen. 9
12
Die Beta-Version von Xiaomi HyperOS 4 integriert MiMo und bringt Änderungen am Systemkern HyperCore, darunter eine präzisere Auslastungsberechnung und das Vorladen von Speicherinhalten. Super Xiaoai 2.0 soll die Planung von Aufgaben, die Erstellung von Inhalten sowie die Zusammenarbeit über Apps und Geräte hinweg verbessern. 11
15
19
Das strategische Ziel ist klar: KI soll nicht nur innerhalb eines Smartphones funktionieren, sondern in einer vernetzten „Mensch–Auto–Zuhause“-Umgebung. Xiaomi hat außerdem Pläne für eine Ausweitung auf Desktop-Anwendungen angedeutet. Ein ausgereifter Desktop-Rollout oder ein bewährtes Erlösmodell sind durch die vorliegenden Ergebnisse jedoch noch nicht belegt. Beides bleibt daher eine Umsetzungsfrage und ist noch kein wesentlicher Ergebnistreiber.
Xiaomi investierte im zweiten Quartal 9,2 Milliarden RMB in Forschung und Entwicklung – 18,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr lagen die F&E-Ausgaben bei über 18,2 Milliarden RMB. 9
14
Das Geld fließt in mehrere miteinander verbundene Prioritäten: MiMo-Modelle, HyperOS, Xuanjie-Chips, Fahrzeugtechnik und Robotik. Es erklärt auch, warum die kurzfristige Profitabilität hinter den langfristigen Ambitionen zurückbleiben kann.
Der 2025 vorgestellte, selbst entwickelte Xuanjie-O1-Chip hat laut Berichten über Xiaomis Bilanz-Telefonkonferenz in drei Endprodukten kumuliert mehr als eine Million Auslieferungen erreicht. Eine nächste Chip-Generation ist ebenfalls angekündigt. 1
7
Eigene Halbleiter könnten langfristig die Verzahnung von Hardware, Software und KI verbessern und Xiaomi mehr Kontrolle über Teile der Lieferkette geben. Chipentwicklung ist jedoch ein langfristiges und kapitalintensives Vorhaben. Die Q2-Zahlen rechtfertigen deshalb, Xuanjie eher als Option auf künftige Differenzierung und Widerstandsfähigkeit zu sehen – nicht als unmittelbaren Gewinnbeschleuniger.
Xiaomi stellte Xiaomi-Robotics-U0 vor, ein autoregressives Welt-Grundlagenmodell mit 38 Milliarden Parametern für verkörperte Intelligenz. 2
33
Außerdem demonstrierte das Unternehmen humanoide Roboter bei Aufgaben in seiner Autofabrik. Dazu gehörte das Einsetzen von Muttern mit einer gemeldeten Erfolgsquote von 98 Prozent. 6
8
9 Bemerkenswert daran ist vor allem die Verbindung von Modellen, Robotern und Xiaomis eigener Fertigungsumgebung.
Als Beleg für ein bereits bedeutendes Robotikgeschäft sollten diese Demonstrationen noch nicht gelten. Kommerzielle Größenordnung, Wirtschaftlichkeit und die zuverlässige Wiederholbarkeit der Einsätze sind weiterhin offen. Vorläufig ist Robotik daher vor allem eine langfristige Fähigkeit, die Xiaomis Fertigungs- und KI-Ambitionen stärken könnte.
Xiaomis entstehendes Geschäftsmodell lässt sich als Zusammenspiel von vier Ebenen beschreiben:
Das ist ambitionierter als die bloße Ausweitung eines Smartphone-Geschäfts auf weitere Gadgets. Xiaomi versucht, eine vernetzte Plattform über Unterhaltungselektronik, Fahrzeuge und KI zu monetarisieren. Das globale Smartphone-Ranking und die installierte Basis liefern die Distribution; die neuen Investitionen eröffnen zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten.
Die größte Unsicherheit bleibt die Profitabilität. KI, Chips, Elektroautos und Robotik erfordern anhaltende Ausgaben, bevor sich ihre Renditen zeigen. Gleichzeitig bleiben Komponenten teuer, die Nachfrage nach Smartphones schwach und der sinkende Absatz macht deutlich, dass Premiumisierung allein Grenzen hat. 5
6
9
14
Das ausgewogenste Fazit fällt daher vorsichtig konstruktiv aus: Xiaomi verfügt über glaubwürdige neue Wachstumsplattformen und ein eigenständiges Ökosystem. Das zweite Quartal 2026 hat aber noch nicht bewiesen, dass daraus bereits belastbare Geschäfte mit hohen Margen geworden sind. In der nächsten Phase muss Xiaomi technische Demonstrationen und wachsende Umsatzlinien in wiederholbare Gewinne verwandeln – ohne die Reichweite seines Smartphone-Geschäfts zu verspielen.
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Xiaomi erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 108,9 Milliarden RMB. Der bereinigte Nettogewinn sank im Jahresvergleich jedoch um 42,6 Prozent auf 6,2 Milliarden RMB.
Xiaomi erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 108,9 Milliarden RMB. Der bereinigte Nettogewinn sank im Jahresvergleich jedoch um 42,6 Prozent auf 6,2 Milliarden RMB. Die neuen Geschäftsbereiche werden finanziell sichtbar: Smart EV, KI und weitere Initiativen erzielten 24,9 Milliarden RMB Umsatz; die AIoT Plattform umfasste rund 1,16 Milliarden vernetzte Geräte.
Die entscheidende Frage ist die Umsetzung: Xiaomi muss E Autos, MiMo KI, HyperOS und eigene Chips in dauerhaft profitable Geschäfte verwandeln – und zugleich ein Smartphone Geschäft mit schwächerer Nachfrage stabilisi...
Xiaomi erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 108,9 Milliarden RMB. Der bereinigte Nettogewinn sank im Jahresvergleich jedoch um 42,6 Prozent auf 6,2 Milliarden RMB.
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Xiaomis am 18. August 2026 veröffentlichten Quartalszahlen markieren weniger eine klassische Erholung als einen Wendepunkt. Smartphones und AIoT bleiben das Fundament, doch Elektroautos, KI-Software, eigene Chips und Robotik werden zunehmend zu messbaren Geschäftsaktivitäten. Gleichzeitig mahnen die Zahlen zur Vorsicht: Der Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal, während bereinigter Jahresgewinn und Smartphone-Absatz deutlich nachgaben. 18
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Xiaomi setzte im zweiten Quartal 2026 insgesamt 108,9 Milliarden RMB um. Das entspricht einem Plus von 9,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal, aber einem Rückgang von 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Nettogewinn lag bei 6,2 Milliarden RMB – 42,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Bruttomarge des Konzerns betrug 19,8 Prozent. 5
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Die Mischung ist entscheidend: Die sequenzielle Verbesserung deutet darauf hin, dass Xiaomi sich nach einem schwierigen ersten Quartal stabilisiert hat. Der Umsatz- und Gewinnrückgang im Jahresvergleich zeigt aber, dass das Unternehmen noch nicht zu nachhaltigem Ergebniswachstum zurückgekehrt ist. Steigende Speicher- und Komponentenpreise sowie der intensivere Wettbewerb belasten weiterhin das Kerngeschäft. 3
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Das Segment „Smartphone × AIoT“ erzielte 84,0 Milliarden RMB Umsatz bei einer Bruttomarge von 20,0 Prozent. Auf Smart-EVs, KI und weitere neue Initiativen entfielen 24,9 Milliarden RMB Umsatz bei einer Bruttomarge von 19,2 Prozent – rund 23 Prozent des Konzernumsatzes. 3
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Davon entfielen etwa 23,9 Milliarden RMB auf Elektroautos. Der Rest umfasste unter anderem KI-bezogene und weitere Aktivitäten im Automobilbereich. 6
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12 Das ist längst keine reine Zukunftswette mehr. Ein ausgereifter Ergebnistreiber ist der Bereich allerdings noch nicht: Das Segment für Smart-EVs und KI-Innovationen verzeichnete im Quartal einen operativen Verlust von 2,6 Milliarden RMB.
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Damit verschiebt sich der Umsatzmix sichtbar. Xiaomi nutzt seine Basis aus Unterhaltungselektronik, um eine zweite große Hardware-Kategorie aufzubauen. KI und Software sollen die einzelnen Produkte miteinander verbinden, statt als isolierte Einzelgeschäfte neben ihnen zu stehen.
Xiaomi lieferte im Quartal 31,2 Millionen Smartphones aus und blieb damit das 24. Quartal in Folge unter den drei weltweit führenden Anbietern. 8
10 Diese Position sichert dem Konzern globale Vertriebskanäle und eine große installierte Basis für Dienstleistungen und vernetzte Produkte.
Der Mengenrückgang ist jedoch ein ernstes Warnsignal: Die Auslieferungen sanken im Jahresvergleich um 26,5 Prozent, während der durchschnittliche Verkaufspreis mit 1.351 RMB einen Rekord erreichte. 5
10 Die sogenannte Premiumisierung – also ein höherer Anteil teurerer Modelle und entsprechende Preise – half, die schwächere Nachfrage und gestiegene Speicherkosten abzufedern.
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Das ist eine nachvollziehbare Verteidigungsstrategie, ersetzt aber kein nachhaltiges Stückzahlenwachstum. Xiaomi muss beweisen, dass sich die Margen mit hochwertigeren Geräten schützen lassen, ohne im schwächeren Smartphone-Markt an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.
Nach Unternehmensangaben waren Ende Juni rund 1,16 Milliarden Geräte mit Xiaomis AIoT-Plattform verbunden – Smartphones und Tablets nicht eingerechnet. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer weltweit lag bei etwa 766,5 Millionen. 10
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Strategisch ist diese Größenordnung wichtig: Xiaomi verfügt bereits über einen Verteilungsweg, um Software in Haushalte, Smartphones, Fahrzeuge und weitere Geräte zu bringen. HyperOS kann dabei als Betriebsschicht dienen, während Dienste wie Super Xiaoai und MiMo für intelligente Funktionen und die Zusammenarbeit zwischen Geräten sorgen.
Eine große installierte Basis führt allerdings nicht automatisch zu margenstarken Umsätzen. Ihr Wert hängt davon ab, wie gut Xiaomi Konnektivität in wiederkehrende Erlöse, höhere Kundenbindung und den Kauf hochwertigerer Geräte umwandelt. Trotzdem ist das eine deutlich bessere Ausgangsposition, als ein KI-Ökosystem von Grund auf neu aufzubauen.
Xiaomis KI-Strategie ist zunehmend mit dem Betriebssystem und dem Geräte-Ökosystem verknüpft. Das Unternehmen entwickelt seine MiMo-Grundlagenmodelle weiter. Dazu gehört ein MiMo-V2.5-Modus namens „UltraSpeed“, der die Inferenz auf herkömmlichen GPUs beschleunigen soll. MiMo-V2.5 verzeichnete zudem eine hohe Nutzung auf Entwicklerplattformen. 9
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Die Beta-Version von Xiaomi HyperOS 4 integriert MiMo und bringt Änderungen am Systemkern HyperCore, darunter eine präzisere Auslastungsberechnung und das Vorladen von Speicherinhalten. Super Xiaoai 2.0 soll die Planung von Aufgaben, die Erstellung von Inhalten sowie die Zusammenarbeit über Apps und Geräte hinweg verbessern. 11
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Das strategische Ziel ist klar: KI soll nicht nur innerhalb eines Smartphones funktionieren, sondern in einer vernetzten „Mensch–Auto–Zuhause“-Umgebung. Xiaomi hat außerdem Pläne für eine Ausweitung auf Desktop-Anwendungen angedeutet. Ein ausgereifter Desktop-Rollout oder ein bewährtes Erlösmodell sind durch die vorliegenden Ergebnisse jedoch noch nicht belegt. Beides bleibt daher eine Umsetzungsfrage und ist noch kein wesentlicher Ergebnistreiber.
Xiaomi investierte im zweiten Quartal 9,2 Milliarden RMB in Forschung und Entwicklung – 18,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr lagen die F&E-Ausgaben bei über 18,2 Milliarden RMB. 9
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Das Geld fließt in mehrere miteinander verbundene Prioritäten: MiMo-Modelle, HyperOS, Xuanjie-Chips, Fahrzeugtechnik und Robotik. Es erklärt auch, warum die kurzfristige Profitabilität hinter den langfristigen Ambitionen zurückbleiben kann.
Der 2025 vorgestellte, selbst entwickelte Xuanjie-O1-Chip hat laut Berichten über Xiaomis Bilanz-Telefonkonferenz in drei Endprodukten kumuliert mehr als eine Million Auslieferungen erreicht. Eine nächste Chip-Generation ist ebenfalls angekündigt. 1
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Eigene Halbleiter könnten langfristig die Verzahnung von Hardware, Software und KI verbessern und Xiaomi mehr Kontrolle über Teile der Lieferkette geben. Chipentwicklung ist jedoch ein langfristiges und kapitalintensives Vorhaben. Die Q2-Zahlen rechtfertigen deshalb, Xuanjie eher als Option auf künftige Differenzierung und Widerstandsfähigkeit zu sehen – nicht als unmittelbaren Gewinnbeschleuniger.
Xiaomi stellte Xiaomi-Robotics-U0 vor, ein autoregressives Welt-Grundlagenmodell mit 38 Milliarden Parametern für verkörperte Intelligenz. 2
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Außerdem demonstrierte das Unternehmen humanoide Roboter bei Aufgaben in seiner Autofabrik. Dazu gehörte das Einsetzen von Muttern mit einer gemeldeten Erfolgsquote von 98 Prozent. 6
8
9 Bemerkenswert daran ist vor allem die Verbindung von Modellen, Robotern und Xiaomis eigener Fertigungsumgebung.
Als Beleg für ein bereits bedeutendes Robotikgeschäft sollten diese Demonstrationen noch nicht gelten. Kommerzielle Größenordnung, Wirtschaftlichkeit und die zuverlässige Wiederholbarkeit der Einsätze sind weiterhin offen. Vorläufig ist Robotik daher vor allem eine langfristige Fähigkeit, die Xiaomis Fertigungs- und KI-Ambitionen stärken könnte.
Xiaomis entstehendes Geschäftsmodell lässt sich als Zusammenspiel von vier Ebenen beschreiben:
Das ist ambitionierter als die bloße Ausweitung eines Smartphone-Geschäfts auf weitere Gadgets. Xiaomi versucht, eine vernetzte Plattform über Unterhaltungselektronik, Fahrzeuge und KI zu monetarisieren. Das globale Smartphone-Ranking und die installierte Basis liefern die Distribution; die neuen Investitionen eröffnen zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten.
Die größte Unsicherheit bleibt die Profitabilität. KI, Chips, Elektroautos und Robotik erfordern anhaltende Ausgaben, bevor sich ihre Renditen zeigen. Gleichzeitig bleiben Komponenten teuer, die Nachfrage nach Smartphones schwach und der sinkende Absatz macht deutlich, dass Premiumisierung allein Grenzen hat. 5
6
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14
Das ausgewogenste Fazit fällt daher vorsichtig konstruktiv aus: Xiaomi verfügt über glaubwürdige neue Wachstumsplattformen und ein eigenständiges Ökosystem. Das zweite Quartal 2026 hat aber noch nicht bewiesen, dass daraus bereits belastbare Geschäfte mit hohen Margen geworden sind. In der nächsten Phase muss Xiaomi technische Demonstrationen und wachsende Umsatzlinien in wiederholbare Gewinne verwandeln – ohne die Reichweite seines Smartphone-Geschäfts zu verspielen.
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Xiaomi erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 108,9 Milliarden RMB. Der bereinigte Nettogewinn sank im Jahresvergleich jedoch um 42,6 Prozent auf 6,2 Milliarden RMB.
Xiaomi erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 108,9 Milliarden RMB. Der bereinigte Nettogewinn sank im Jahresvergleich jedoch um 42,6 Prozent auf 6,2 Milliarden RMB. Die neuen Geschäftsbereiche werden finanziell sichtbar: Smart EV, KI und weitere Initiativen erzielten 24,9 Milliarden RMB Umsatz; die AIoT Plattform umfasste rund 1,16 Milliarden vernetzte Geräte.
Die entscheidende Frage ist die Umsetzung: Xiaomi muss E Autos, MiMo KI, HyperOS und eigene Chips in dauerhaft profitable Geschäfte verwandeln – und zugleich ein Smartphone Geschäft mit schwächerer Nachfrage stabilisi...