TSMCs Werk in Arizona erzielte im 1. Quartal 2026 einen Gewinn von 18,81 Mrd. Das Joint Venture in Kumamoto (Japan) schrieb erstmals schwarze Zahlen, vor allem dank höherer Auslastung bei Chips für Auto‑ und Industrieanwendungen.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did TSMC’s overseas fabs perform in the latest quarter, specifically why did its Kumamoto joint venture in Japan swing to its first prof. Article summary: TSMC’s overseas manufacturing results improved sharply in the latest quarter: Kumamoto turned profitable for the first time, Arizona delivered a quarterly profit larger than its entire 2025 profit, and Germany remained l. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "The plant swung to a NT$16.1 billion profit, rebounding from a NT$14.3 billion loss in 2024, while Japan's previously leading Kumamoto fab" source context "[News] TSMC’s 2025 Overseas Split: China Leads Profits, Arizona Turns Profitable, Japan Losses Widen" Reference image 2: visual subject "The plant swung to a NT$16.1 billion
TSMCs Strategie, Chipfertigung stärker außerhalb Taiwans aufzubauen, beginnt sich finanziell auszuzahlen. Im jüngsten Quartal entwickelten sich zwei große Auslandsstandorte deutlich positiv: Das Werk im US‑Bundesstaat Arizona erzielte einen Rekordgewinn, während das japanische Joint Venture in Kumamoto erstmals profitabel wurde. Das europäische Projekt in Deutschland bleibt dagegen noch in der Investitionsphase.
Die Zahlen zeigen, wie stark zwei Faktoren derzeit die Wirtschaftlichkeit von Halbleiterfabriken bestimmen: die weltweite Nachfrage nach KI‑Chips und die Auslastung der Produktionslinien.
Japan Advanced Semiconductor Manufacturing (JASM), das von TSMC geführte Joint Venture im japanischen Kumamoto, meldete im 1. Quartal 2026 einen Gewinn von 951 Millionen NT$ (rund 30 Millionen US‑Dollar). Damit gelang eine deutliche Wende gegenüber einem Verlust von 1,39 Milliarden NT$ im Vorquartal und 3,25 Milliarden NT$ im Vorjahr.
Der wichtigste Grund: steigende Produktionsauslastung. Das erste Werk in Kumamoto begann Ende 2024 mit der Massenproduktion. Sobald mehr Wafer durch die Fabrik laufen, verteilen sich die hohen Fixkosten der Halbleiterfertigung auf größere Produktionsmengen – ein entscheidender Hebel für die Profitabilität.
Die Anlage produziert Chips mit reiferen Fertigungsprozessen (12 nm, 16 nm, 22 nm und 28 nm). Diese Technologien werden vor allem von der Automobil‑ und Industrieelektronik nachgefragt – Branchen, in denen stabile Versorgung wichtiger ist als die allerneuesten Strukturgrößen.
Gleichzeitig entwickelt sich der Standort strategisch weiter: TSMC hat bereits mit dem Bau einer zweiten Fabrik in Kumamoto begonnen. Aufgrund der starken globalen Nachfrage, insbesondere aus dem KI‑Bereich, wird inzwischen geprüft, dort modernere Fertigungsprozesse bis hin zu 3 nm einzusetzen.
Noch deutlicher fiel die Entwicklung in den USA aus. TSMCs Werk in Arizona erzielte im ersten Quartal 2026 einen Gewinn von 18,81 Milliarden NT$, nach 11,37 Milliarden NT$ im Quartal zuvor und nur 496 Millionen NT$ ein Jahr zuvor.
Bemerkenswert: Dieser Quartalsgewinn übertraf den gesamten Gewinn des Standorts im Jahr 2025 (16,14 Milliarden NT$).
Der Haupttreiber ist die explodierende Nachfrage nach Chips für Anwendungen der künstlichen Intelligenz, insbesondere von großen US‑Technologiekonzernen. Das Werk produziert 4‑nm‑Chips, die deutlich moderner sind als die in Kumamoto gefertigten Prozesse und vor allem in Hochleistungsrechnern, Rechenzentren und KI‑Systemen eingesetzt werden.
Mit steigender Nachfrage steigt auch die Auslastung dieser High‑End‑Produktionslinien – was wiederum Umsatz und Gewinn deutlich erhöht.
Ganz anders ist die Lage beim europäischen Projekt. Die European Semiconductor Manufacturing Co. (ESMC) in Dresden, an der TSMC zu 70 % beteiligt ist, meldete im Quartal einen Verlust von 278 Millionen NT$.
Der Grund ist simpel: Die Fabrik befindet sich noch im Bau und hat die kommerzielle Produktion noch nicht gestartet. In der Halbleiterindustrie sind solche Verluste in der Anfangsphase üblich, da Investitionen oft Jahre vor den ersten Umsätzen anfallen.
Die Entwicklung der drei Standorte spiegelt TSMCs langfristige Strategie wider: eine stärker geografisch diversifizierte Produktion.
In den USA baut das Unternehmen rund um Arizona einen riesigen Halbleiter‑Cluster auf, der langfristig umfassen soll:
Das Gesamtvolumen dieser Investitionen wird auf rund 165 Milliarden US‑Dollar geschätzt.
Auch Japan wird zu einem wichtigen Baustein im globalen Netzwerk. TSMC hält 77 % an JASM in Kumamoto, und der Bau der zweiten Fabrik zeigt, dass der Standort perspektivisch auch fortschrittlichere Technologien übernehmen könnte.
Europa wiederum soll mit dem Werk in Dresden vor allem die Lieferketten der europäischen Auto‑ und Industriechip‑Produktion stabilisieren.
Interessant ist ein weiterer Aspekt der Quartalszahlen: TSMC erhielt im Berichtszeitraum Subventionen von nur 505 Millionen NT$ aus den USA, Japan und Deutschland – ein Rückgang um 98,56 % gegenüber dem Vorjahr.
Das deutet darauf hin, dass die verbesserten Ergebnisse der Auslandsstandorte weniger auf neue Fördergelder, sondern vor allem auf operative Faktoren zurückzuführen sind: steigende Nachfrage und bessere Auslastung der Fabriken.
Die aktuelle Entwicklung zeigt drei unterschiedliche Stadien von TSMCs globalem Ausbau:
Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass TSMCs Strategie, Produktionskapazitäten weltweit zu verteilen, zunehmend Früchte trägt – besonders in einer Phase, in der die Nachfrage nach Chips für künstliche Intelligenz rasant wächst.
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TSMCs Werk in Arizona erzielte im 1. Quartal 2026 einen Gewinn von 18,81 Mrd.
TSMCs Werk in Arizona erzielte im 1. Quartal 2026 einen Gewinn von 18,81 Mrd. Das Joint Venture in Kumamoto (Japan) schrieb erstmals schwarze Zahlen, vor allem dank höherer Auslastung bei Chips für Auto‑ und Industrieanwendungen.
Das Dresdner Projekt befindet sich noch im Bau und verzeichnet daher weiterhin Verluste.