Portugal will Cristiano Ronaldo nicht ohne einen würdigen Abschied aus der Nationalmannschaft ziehen lassen. Der portugiesische Fußballverband (FPF) kündigte eine öffentliche Würdigung an, Premierminister Luís Montenegro dankte dem Stürmer für seine Verdienste. Offen bleibt jedoch, wann die Ehrung stattfindet – und ob Ronaldo dabei noch einmal selbst auf dem Platz stehen wird.
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Was der Verband und der Premierminister sagen
Der FPF erklärte, er werde nicht zulassen, dass dieser Abschied „ohne die gebührende Würdigung“ stattfinde. Der Verband wolle an einer Feier mitwirken, bei der die Fans und das Land Ronaldos Karriere noch einmal gemeinsam würdigen können. Einen konkreten Termin, Ort oder Ablauf nannte er nicht.
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Montenegro schrieb: „Danke. Was du für Portugal getan hast, wird für immer nachhallen. Jetzt wirst du Portugal auch abseits des Platzes weiter in der Welt vertreten.“
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Ronaldo hatte am 5. November in einem Beitrag in den sozialen Medien seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gegeben. Nach der Länderspielpause im November werde er das portugiesische Trikot mit der Nummer 7 zurückgeben, erklärte er.
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Gibt es ein Abschiedsspiel?
Die Ankündigung des FPF verspricht eine Ehrung, lässt aber deren Form offen. Der Verband hat bislang nicht mitgeteilt, wann und wo sie stattfinden soll oder ob Ronaldo dabei spielen wird.
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Einige Berichte stellten die noch offenen Pläne Portugals einem gemeldeten Abschiedsspiel für Lionel Messi mit Argentinien im Vormonat gegenüber. Aus den vorliegenden Berichten geht jedoch nicht hervor, ob Portugal ebenfalls einen Abschied auf dem Rasen plant.
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Eine Karriere mit Rekordzahlen
Ronaldo war 23 Jahre für Portugal im Einsatz. Mit 234 Länderspielen und 146 Toren hält er die Rekorde im Männerfußball.
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3 Sein letzter Einsatz war laut Berichten über seinen Rücktritt ein 1:0-Sieg gegen Wales im September.
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Sein Abschied folgte auf einen Konflikt mit Trainer Jorge Jesus. Wie The Athletic berichtete, verließ Ronaldo das Trainingslager vorzeitig, nachdem er in einem darauffolgenden Spiel nicht eingesetzt worden war. Der Bericht nennt eine Geldstrafe von 255 Euro und eine rückwirkend verhängte Sperre von 30 Tagen.
1 Reuters zufolge entschuldigte sich Ronaldo später und erklärte, weiterhin für die Nationalmannschaft zur Verfügung zu stehen.
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Der FPF macht mit seiner Ankündigung deutlich: Das Ende von Ronaldos Zeit im Nationalteam soll öffentlich gewürdigt werden. Ob daraus ein Einsatz auf dem Platz wird – und wann die Ehrung stattfindet –, ist weiterhin offen.