NanoStruct will Lebensmittel‑Keime noch am selben Tag erkennen
Das Würzburger Startup NanoStruct hat 2,6 Mio. € Seed‑Kapital von HTGF, Bayern Kapital und dem Auxxo Female Catalyst Fund erhalten, um schnelle Sensorchips für die Lebensmittelanalyse zu entwickeln.
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Das Würzburger Startup NanoStruct hat 2,6 Mio. € Seed‑Kapital von HTGF, Bayern Kapital und dem Auxxo Female Catalyst Fund erhalten, um schnelle Sensorchips für die Lebensmittelanalyse zu entwickeln.
Die Technologie kombiniert Nanotechnologie, optische Spektroskopie, Biotechnologie und maschinelles Lernen, um Krankheitserreger wie Listeria oder Salmonellen innerhalb weniger Stunden nachzuweisen.
Schnellere Tests könnten Rückrufaktionen begrenzen, Lebensmittelverschwendung reduzieren und künftig auch in Veterinär‑ oder Humandiagnostik sowie in industriellen Produktionsumgebungen eingesetzt werden.
How did the German deeptech startup NanoStruct raise €2.6 million in seed funding to develop nanostructured sensor chips that combine nanoteNanoStruct develops nanostructured sensor chips designed to detect harmful foodborne pathogens within hours instead of days.
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Lebensmitteltests brauchen oft mehrere Tage – genug Zeit, damit kontaminierte Produkte bereits durch Lieferketten gelangen, bevor ein Problem erkannt wird. Das deutsche Deeptech‑Startup NanoStruct will diesen Engpass verkürzen: mit Sensorchips, die gefährliche Bakterien in Lebensmitteln innerhalb weniger Stunden identifizieren können.
Das Unternehmen aus Würzburg hat dafür 2,6 Millionen Euro Seed‑Finanzierung eingesammelt. Ziel ist es, die Technologie aus dem Forschungskontext in praktische Anwendungen der Lebensmittelindustrie zu bringen.
Seed‑Finanzierung über 2,6 Millionen Euro
Die Finanzierungsrunde wurde von , und dem angeführt.
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Das Würzburger Startup NanoStruct hat 2,6 Mio. € Seed‑Kapital von HTGF, Bayern Kapital und dem Auxxo Female Catalyst Fund erhalten, um schnelle Sensorchips für die Lebensmittelanalyse zu entwickeln.
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Das Würzburger Startup NanoStruct hat 2,6 Mio. € Seed‑Kapital von HTGF, Bayern Kapital und dem Auxxo Female Catalyst Fund erhalten, um schnelle Sensorchips für die Lebensmittelanalyse zu entwickeln. Die Technologie kombiniert Nanotechnologie, optische Spektroskopie, Biotechnologie und maschinelles Lernen, um Krankheitserreger wie Listeria oder Salmonellen innerhalb weniger Stunden nachzuweisen.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Schnellere Tests könnten Rückrufaktionen begrenzen, Lebensmittelverschwendung reduzieren und künftig auch in Veterinär‑ oder Humandiagnostik sowie in industriellen Produktionsumgebungen eingesetzt werden.
Die neuen Mittel bauen auf früherer Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie Programme der Europäischen Union auf, die die frühe Entwicklungsphase unterstützt haben.
Mit dem frischen Kapital plant NanoStruct unter anderem:
Pilotprojekte im Markt für Lebensmittelanalytik
den Aufbau einer strukturierten Vertriebsorganisation
die Erweiterung des Teams für die Kommerzialisierung der Technologie
Spin‑off aus der Universität Würzburg
NanoStruct wurde 2021 von Dr. Henriette Maaß, Enno Schatz und Kai Leibfried gegründet.
Das Unternehmen entstand als Ausgründung der Julius‑Maximilians‑Universität Würzburg und basiert auf Forschung aus dem physikalischen Umfeld der Universität, insbesondere an der Schnittstelle von Nanotechnologie und Biotechnologie.
Die Idee: hochpräzise Sensorik aus der Forschung so zu entwickeln, dass sie in industriellen Testprozessen zuverlässig eingesetzt werden kann.
Sensorchips sollen Keime in Stunden statt Tagen erkennen
Viele klassische Tests auf Lebensmittelkeime basieren auf Kultivierungsverfahren im Labor. Dabei müssen Bakterien zunächst wachsen, bevor sie eindeutig identifiziert werden können – ein Prozess, der zwei bis drei Tage dauern kann.
NanoStruct verfolgt einen anderen Ansatz: nanostrukturierte Sensorchips, die biologische Signale direkt messen.
Die Plattform kombiniert mehrere Technologien:
Nanotechnologie, um hochsensible Oberflächen für die Detektion zu erzeugen
Optische Sensorik und Spektroskopie, um biologische Signale zu erfassen
Biotechnologie, um gezielt mit Bakterienproben zu interagieren
Machine‑Learning‑Algorithmen, die die Sensordaten schnell auswerten
So sollen Krankheitserreger wie Listeria oder Salmonellen bereits innerhalb weniger Stunden erkannt werden.
Im Idealfall könnten Lebensmittelproduzenten Ergebnisse noch am selben Tag erhalten, an dem eine Probe genommen wurde.
Warum Geschwindigkeit in der Lebensmittelkontrolle entscheidend ist
In globalen Lieferketten können sich kontaminierte Chargen schnell verbreiten. Wird ein Problem erst spät entdeckt, müssen häufig große Mengen zurückgerufen werden.
Schnellere Diagnostik könnte Unternehmen helfen:
kontaminierte Chargen früher zu identifizieren
zu verhindern, dass belastete Produkte Verbraucher erreichen
Rückrufaktionen gezielter und kleiner zu halten
unnötige Entsorgung sicherer Lebensmittel zu vermeiden
Gerade bei häufig getesteten Produkten oder in großen Produktionsanlagen kann ein Zeitgewinn von Tagen erhebliche wirtschaftliche und sicherheitsrelevante Auswirkungen haben.
Perspektiven über die Lebensmittelindustrie hinaus
Zunächst konzentriert sich NanoStruct auf Anwendungen in der Lebensmittelanalytik. Die zugrunde liegende Sensortechnologie könnte jedoch auch in anderen Bereichen eingesetzt werden.
Da das System auf schneller Identifikation von Bakterien basiert, werden in öffentlichen Berichten auch mögliche Einsatzfelder genannt wie:
Veterinärdiagnostik
Humanmedizinische Diagnostik
Überwachung von Bakterien in Produktionsumgebungen
Für diese Anwendungen sind allerdings noch weitere Validierungen, regulatorische Zulassungen und konkrete Markteinführungspläne erforderlich.
Ein wachsender Trend in der Lebensmittelsicherheit
Weltweit gelten lebensmittelbedingte Krankheitserreger weiterhin als großes Problem für öffentliche Gesundheit und Lieferketten. Gleichzeitig wird die Nachfrage nach schnelleren und automatisierbaren Testverfahren immer größer.
Mit der Kombination aus Nanotechnologie, optischer Sensorik, Biotechnologie und künstlicher Intelligenz gehört NanoStruct zu einer neuen Generation von Deeptech‑Startups, die versuchen, mikrobiologische Analysen deutlich zu beschleunigen.
Sollte sich die Technologie im industriellen Einsatz bewähren, könnten Tests am selben Tag künftig ein wichtiger Baustein für sicherere und effizientere Lebensmittelketten werden.