ChatGPT ist nicht geschrumpft: Im Juni 2026 verzeichnete der Dienst 168 Millionen Desktop Unterhaltungen. Die KI Nutzung auf Mobilgeräten holt schneller auf: 35 % der Desktop und 29 % der Mobilnutzer besuchten im Juni einen KI Assistenten.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did the AI assistant market fragment between January and June 2026—despite ChatGPT’s continued growth—with its prompt-volume share falli. Article summary: The market did not “turn against” ChatGPT; it expanded and diversified. ChatGPT still grew, but Gemini and Claude grew faster by reaching users through different distribution channels and serving distinct use cases—turni. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
ChatGPT bleibt der größte KI-Assistent – aber die Kategorie ist nicht länger mit einem einzigen Angebot gleichzusetzen. Comscore-Paneldaten zeigen eine deutliche Umverteilung der Prompt-Aktivität zwischen Januar und Juni 2026: Der Anteil von ChatGPT sank von 70 % auf 50 %, während Google Gemini von 17 % auf 30 % und Anthropic Claude von 2 % auf 11 % zulegten. Entscheidend ist: Das ist ein Anteilsverlust in einem wachsenden Markt, kein Beleg dafür, dass ChatGPT nicht mehr wächst. 19
26
ChatGPT kam im Juni 2026 auf 168 Millionen Desktop-Unterhaltungen. Die plattformübergreifende Reichweite stieg gegenüber dem Vorjahr von 59 Millionen auf 99 Millionen. Dennoch entfiel ein kleinerer Anteil aller Prompts auf ChatGPT, weil die Wettbewerber ihre Nutzung schneller ausbauten. 19
Bei solchen Vergleichen ist die Messgröße entscheidend: „Marktanteil“ kann sich auf Prompt-Volumen, Web-Traffic, App-Nutzung oder bereinigte Unique User beziehen. Je nach Methode fallen die Ergebnisse unterschiedlich aus. Die Comscore-Zahlen beziehen sich konkret auf Prompt-Volumen im Panel. Separate Sensor-Tower-Daten zeigten zudem, dass ChatGPTs plattformübergreifender Anteil an eindeutigen Nutzern bereits im März 2026 unter 50 % gefallen war – obwohl der Dienst weiterhin enorm groß blieb. 26
38
Die sinnvollere Schlussfolgerung lautet daher: KI-Nutzung wird zunehmend parallel. Viele Menschen ersetzen ChatGPT nicht einfach durch einen einzigen Konkurrenten, sondern verwenden je nach Situation verschiedene Assistenten. Similarweb-Daten weisen auf große Überschneidungen zwischen den Zielgruppen von ChatGPT, Gemini und Claude hin; zugleich nutzen die meisten ChatGPT-Anwender weiterhin Google. 35
Geminis Aufstieg hängt eng mit Googles Fähigkeit zusammen, KI in ein bestehendes Konsumenten-Ökosystem einzubetten. Nutzer müssen nicht ausschließlich einen separaten Chatbot öffnen: Gemini ist in Google-Produkte wie Suche, Android, Chrome, Ads und Workspace integriert. 44
Diese Verteilung bringt KI in alltägliche Situationen – bei Suchanfragen, der Arbeit in Google-Tools, auf dem Smartphone und bei Informationsaufgaben. Eine Auswertung von Sensor-Tower-Daten führt Geminis Wachstum unter anderem auf die Android- und Workspace-Integration zurück und meldete einen Anstieg der durchschnittlichen monatlichen Nutzungszeit pro Nutzer von 14 auf 100 Minuten. Das ist eine Marktinterpretation und kein direkter Qualitätsvergleich der Modelle. 40
Comscore-nahe Berichte bezifferten Geminis Desktop-Chats im Juni auf 89 Millionen, nach 8 Millionen im Vergleichszeitraum. 22
Besonders auffällig war Claudes Wachstum auf dem Desktop. Comscore meldete zwischen Oktober 2025 und März 2026 einen Anstieg der Desktop-Unterhaltungen um 1.858 %. 41 Im April näherten sich die Desktop-Konversationen 40 Millionen, bevor sie im Juni wieder auf 22,3 Millionen zurückgingen. Rasantes Wachstum verläuft also nicht zwangsläufig geradlinig.
22
Die verfügbaren Marktberichte ordnen Claude stärker professionellen und unternehmensnahen Anwendungen zu als einer breiten, über ein Ökosystem verbreiteten Verbrauchersuche. Das legt nahe, dass der Aufschwung eher mit Aufgaben wie Schreiben, Analyse und Wissensarbeit zusammenhängt als mit einem einfachen Ersatz für allgemeine Suchanfragen. Es ist jedoch eine Einordnung der Nutzung, kein Beweis dafür, dass Nutzer jede Aufgabe strikt einem bestimmten Assistenten zuweisen. 37
KI-Assistenten verlassen zunehmend die Early-Adopter-Nische. Im Juni 2026 hatten laut Comscore-Berichten 35 % der Desktop-Nutzer und 29 % der Mobilnutzer einen KI-Assistenten besucht. Seit Anfang 2025 stieg die Nutzung auf dem Desktop um 12 %, auf Mobilgeräten jedoch um 25 %. 34
Der Abstand zwischen Desktop und Mobilgeräten wird damit kleiner, auch wenn die Desktop-Durchdringung noch höher ist. Ein zentraler Treiber ist die App-Verbreitung: Die Downloads generativer KI-Apps stiegen in den angeführten Branchendaten um 58 % auf 4,4 Milliarden. 35
ChatGPT bleibt dabei eine enorme Mobilmacht. Nach Angaben von Sensor Tower erreichte die App im Mai 2026 eine Milliarde monatlich aktive Nutzer. Diese Größenordnung verhindert jedoch nicht, dass Gemini und Claude relevante Nutzung aufbauen. 38
Wenn Antworten direkt in Suchergebnissen und Assistentenoberflächen erscheinen, steigt für Publisher ein bekanntes Risiko: Nutzer erhalten eine brauchbare Antwort, ohne die zugrunde liegende Quelle zu besuchen.
Der wichtigste Messfehler besteht darin, jede KI-Sichtbarkeit gleichzusetzen. Das sind unterschiedliche Dinge. Marken und Publisher sollten getrennt erfassen:
Eine Studie mit 55 Reise- und Hospitality-Marken verdeutlicht die Lücke: Die durchschnittliche Marke wurde in 43,3 % der KI-Antworten erwähnt, erhielt aber nur in 15,8 % einen URL-Link. Zwischen Nennung und Verlinkung lagen damit 27,5 Prozentpunkte. 49
Tripadvisor zeigt außerdem, wie stark Ergebnisse je nach System variieren können. In einer separaten Messung wurde die Plattform in 1,08 % aller analysierten Antworten zitiert – bei Perplexity in 1,48 %, bei Claude dagegen nur in 0,19 %. 48 Diese Werte messen weder Klicks noch Platzierung, Tonalität oder wirtschaftlichen Nutzen. Sie zeigen aber, warum ein pauschaler Wert für „KI-Sichtbarkeit“ wichtige Unterschiede zwischen Plattformen verdecken kann.
Tripadvisor erklärte zudem, verändertes Suchverhalten und KI-Übersichten in der Suche hätten zum Rückgang sogenannter „Flyby“-Besucher beigetragen. Für das strategische Experiences-Geschäft erwartet das Unternehmen, dass kostenlose organische Suche bis Ende 2026 weniger als 10 % des Bruttobuchungsvolumens ausmacht. 54
Organische Erwähnungen und Quellenlinks werden nicht die ganze Geschichte bleiben, falls bezahlte Platzierungen in KI-Oberflächen zunehmen. Similarweb-Berichte verwiesen darauf, dass im Juni 2026 in 26 % der US-Desktop-Chats mit ChatGPT Werbung erschien. 31
Das bedeutet nicht, dass alle Assistenten dasselbe Werbemodell nutzen oder bezahlte Platzierungen organische Quellen verdrängen. Marken sollten sich aber auf ein kombiniertes Vorgehen vorbereiten: verlässliche Informationen, die gefunden und zitiert werden können, conversion-starke Seiten für kommerzielle Fragen sowie sorgfältige Tests bezahlter Optionen, sofern eine Plattform diese anbietet.
Eine Marke kann auf einer KI-Oberfläche sichtbar sein und auf einer anderen nahezu nicht vorkommen. Assistenten unterscheiden sich bei Zielgruppen, Retrieval-Verhalten, Zitierweise, Oberfläche und Geschäftsmodell. Die unterschiedlichen Tripadvisor-Zitatraten sind ein konkretes Beispiel dafür. 48
Ein belastbarer Ansatz ist deshalb plattformübergreifend:
Das Ziel ist nicht, ein einzelnes Modell auszutricksen. Es geht darum, überall dort verlässlich als Quelle präsent zu sein, wo potenzielle Kunden Fragen stellen.
Google hat Gemini-basierte smarte Brillen angekündigt, die gemeinsam mit Samsung, Warby Parker und Gentle Monster entwickelt wurden und im Herbst 2026 verfügbar sein sollen. Nach Angaben von Google sollen sie sowohl mit Android- als auch mit iOS-Geräten funktionieren. 4
Falls solche Oberflächen breite Akzeptanz finden, könnte sich der Wettbewerb von der Wahl zwischen Browser und App hin zu sprach- und kameragesteuerten Interaktionen im Alltag verschieben. Informationen müssten dann im richtigen Moment und im passenden Format verfügbar sein – etwa beim Navigieren, Übersetzen, Einkaufen oder bei lokalen Entscheidungen, statt erst nach dem Öffnen einer Suchseite.
Apples Pläne für eine smarte Brille sind dagegen weiterhin nicht offiziell angekündigt. Berichte deuten auf ein Produkt ohne Display mit Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern, Siri und Apple Intelligence hin, das etwa 2027 erscheinen könnte. Bis Apple Details bestätigt, bleibt das Spekulation. 1
Der Markt für KI-Assistenten fragmentiert sich 2026, weil die Nutzung über mehr Ökosysteme und Arbeitsabläufe hinweg wächst. ChatGPT ist in Comscores Prompt-Daten für Juni weiterhin klar führend. Doch Geminis Reichweite durch Integration und Claudes starkes Desktop-Wachstum haben den Markt spürbar weniger konzentriert gemacht. 19
26
Für Publisher und Marken ist die Konsequenz klar: Entscheidend sind nachvollziehbare Informationen und Messung über mehrere Antwortsysteme hinweg. Eine starke Erwähnung führt nicht zwingend zu einem Quellenlink, ein Quellenlink nicht automatisch zu einem Besuch – und Erfolg bei einem Assistenten überträgt sich nicht unbedingt auf den nächsten.
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ChatGPT ist nicht geschrumpft: Im Juni 2026 verzeichnete der Dienst 168 Millionen Desktop Unterhaltungen.
ChatGPT ist nicht geschrumpft: Im Juni 2026 verzeichnete der Dienst 168 Millionen Desktop Unterhaltungen. Die KI Nutzung auf Mobilgeräten holt schneller auf: 35 % der Desktop und 29 % der Mobilnutzer besuchten im Juni einen KI Assistenten.
Für Publisher und Marken sind Erwähnung, Quellenlink und tatsächlicher Referral Traffic drei unterschiedliche Kennzahlen.
ChatGPT ist nicht geschrumpft: Im Juni 2026 verzeichnete der Dienst 168 Millionen Desktop Unterhaltungen. Die KI Nutzung auf Mobilgeräten holt schneller auf: 35 % der Desktop und 29 % der Mobilnutzer besuchten im Juni einen KI Assistenten.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did the AI assistant market fragment between January and June 2026—despite ChatGPT’s continued growth—with its prompt-volume share falli. Article summary: The market did not “turn against” ChatGPT; it expanded and diversified. ChatGPT still grew, but Gemini and Claude grew faster by reaching users through different distribution channels and serving distinct use cases—turni. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
ChatGPT bleibt der größte KI-Assistent – aber die Kategorie ist nicht länger mit einem einzigen Angebot gleichzusetzen. Comscore-Paneldaten zeigen eine deutliche Umverteilung der Prompt-Aktivität zwischen Januar und Juni 2026: Der Anteil von ChatGPT sank von 70 % auf 50 %, während Google Gemini von 17 % auf 30 % und Anthropic Claude von 2 % auf 11 % zulegten. Entscheidend ist: Das ist ein Anteilsverlust in einem wachsenden Markt, kein Beleg dafür, dass ChatGPT nicht mehr wächst. 19
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ChatGPT kam im Juni 2026 auf 168 Millionen Desktop-Unterhaltungen. Die plattformübergreifende Reichweite stieg gegenüber dem Vorjahr von 59 Millionen auf 99 Millionen. Dennoch entfiel ein kleinerer Anteil aller Prompts auf ChatGPT, weil die Wettbewerber ihre Nutzung schneller ausbauten. 19
Bei solchen Vergleichen ist die Messgröße entscheidend: „Marktanteil“ kann sich auf Prompt-Volumen, Web-Traffic, App-Nutzung oder bereinigte Unique User beziehen. Je nach Methode fallen die Ergebnisse unterschiedlich aus. Die Comscore-Zahlen beziehen sich konkret auf Prompt-Volumen im Panel. Separate Sensor-Tower-Daten zeigten zudem, dass ChatGPTs plattformübergreifender Anteil an eindeutigen Nutzern bereits im März 2026 unter 50 % gefallen war – obwohl der Dienst weiterhin enorm groß blieb. 26
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Die sinnvollere Schlussfolgerung lautet daher: KI-Nutzung wird zunehmend parallel. Viele Menschen ersetzen ChatGPT nicht einfach durch einen einzigen Konkurrenten, sondern verwenden je nach Situation verschiedene Assistenten. Similarweb-Daten weisen auf große Überschneidungen zwischen den Zielgruppen von ChatGPT, Gemini und Claude hin; zugleich nutzen die meisten ChatGPT-Anwender weiterhin Google. 35
Geminis Aufstieg hängt eng mit Googles Fähigkeit zusammen, KI in ein bestehendes Konsumenten-Ökosystem einzubetten. Nutzer müssen nicht ausschließlich einen separaten Chatbot öffnen: Gemini ist in Google-Produkte wie Suche, Android, Chrome, Ads und Workspace integriert. 44
Diese Verteilung bringt KI in alltägliche Situationen – bei Suchanfragen, der Arbeit in Google-Tools, auf dem Smartphone und bei Informationsaufgaben. Eine Auswertung von Sensor-Tower-Daten führt Geminis Wachstum unter anderem auf die Android- und Workspace-Integration zurück und meldete einen Anstieg der durchschnittlichen monatlichen Nutzungszeit pro Nutzer von 14 auf 100 Minuten. Das ist eine Marktinterpretation und kein direkter Qualitätsvergleich der Modelle. 40
Comscore-nahe Berichte bezifferten Geminis Desktop-Chats im Juni auf 89 Millionen, nach 8 Millionen im Vergleichszeitraum. 22
Besonders auffällig war Claudes Wachstum auf dem Desktop. Comscore meldete zwischen Oktober 2025 und März 2026 einen Anstieg der Desktop-Unterhaltungen um 1.858 %. 41 Im April näherten sich die Desktop-Konversationen 40 Millionen, bevor sie im Juni wieder auf 22,3 Millionen zurückgingen. Rasantes Wachstum verläuft also nicht zwangsläufig geradlinig.
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Die verfügbaren Marktberichte ordnen Claude stärker professionellen und unternehmensnahen Anwendungen zu als einer breiten, über ein Ökosystem verbreiteten Verbrauchersuche. Das legt nahe, dass der Aufschwung eher mit Aufgaben wie Schreiben, Analyse und Wissensarbeit zusammenhängt als mit einem einfachen Ersatz für allgemeine Suchanfragen. Es ist jedoch eine Einordnung der Nutzung, kein Beweis dafür, dass Nutzer jede Aufgabe strikt einem bestimmten Assistenten zuweisen. 37
KI-Assistenten verlassen zunehmend die Early-Adopter-Nische. Im Juni 2026 hatten laut Comscore-Berichten 35 % der Desktop-Nutzer und 29 % der Mobilnutzer einen KI-Assistenten besucht. Seit Anfang 2025 stieg die Nutzung auf dem Desktop um 12 %, auf Mobilgeräten jedoch um 25 %. 34
Der Abstand zwischen Desktop und Mobilgeräten wird damit kleiner, auch wenn die Desktop-Durchdringung noch höher ist. Ein zentraler Treiber ist die App-Verbreitung: Die Downloads generativer KI-Apps stiegen in den angeführten Branchendaten um 58 % auf 4,4 Milliarden. 35
ChatGPT bleibt dabei eine enorme Mobilmacht. Nach Angaben von Sensor Tower erreichte die App im Mai 2026 eine Milliarde monatlich aktive Nutzer. Diese Größenordnung verhindert jedoch nicht, dass Gemini und Claude relevante Nutzung aufbauen. 38
Wenn Antworten direkt in Suchergebnissen und Assistentenoberflächen erscheinen, steigt für Publisher ein bekanntes Risiko: Nutzer erhalten eine brauchbare Antwort, ohne die zugrunde liegende Quelle zu besuchen.
Der wichtigste Messfehler besteht darin, jede KI-Sichtbarkeit gleichzusetzen. Das sind unterschiedliche Dinge. Marken und Publisher sollten getrennt erfassen:
Eine Studie mit 55 Reise- und Hospitality-Marken verdeutlicht die Lücke: Die durchschnittliche Marke wurde in 43,3 % der KI-Antworten erwähnt, erhielt aber nur in 15,8 % einen URL-Link. Zwischen Nennung und Verlinkung lagen damit 27,5 Prozentpunkte. 49
Tripadvisor zeigt außerdem, wie stark Ergebnisse je nach System variieren können. In einer separaten Messung wurde die Plattform in 1,08 % aller analysierten Antworten zitiert – bei Perplexity in 1,48 %, bei Claude dagegen nur in 0,19 %. 48 Diese Werte messen weder Klicks noch Platzierung, Tonalität oder wirtschaftlichen Nutzen. Sie zeigen aber, warum ein pauschaler Wert für „KI-Sichtbarkeit“ wichtige Unterschiede zwischen Plattformen verdecken kann.
Tripadvisor erklärte zudem, verändertes Suchverhalten und KI-Übersichten in der Suche hätten zum Rückgang sogenannter „Flyby“-Besucher beigetragen. Für das strategische Experiences-Geschäft erwartet das Unternehmen, dass kostenlose organische Suche bis Ende 2026 weniger als 10 % des Bruttobuchungsvolumens ausmacht. 54
Organische Erwähnungen und Quellenlinks werden nicht die ganze Geschichte bleiben, falls bezahlte Platzierungen in KI-Oberflächen zunehmen. Similarweb-Berichte verwiesen darauf, dass im Juni 2026 in 26 % der US-Desktop-Chats mit ChatGPT Werbung erschien. 31
Das bedeutet nicht, dass alle Assistenten dasselbe Werbemodell nutzen oder bezahlte Platzierungen organische Quellen verdrängen. Marken sollten sich aber auf ein kombiniertes Vorgehen vorbereiten: verlässliche Informationen, die gefunden und zitiert werden können, conversion-starke Seiten für kommerzielle Fragen sowie sorgfältige Tests bezahlter Optionen, sofern eine Plattform diese anbietet.
Eine Marke kann auf einer KI-Oberfläche sichtbar sein und auf einer anderen nahezu nicht vorkommen. Assistenten unterscheiden sich bei Zielgruppen, Retrieval-Verhalten, Zitierweise, Oberfläche und Geschäftsmodell. Die unterschiedlichen Tripadvisor-Zitatraten sind ein konkretes Beispiel dafür. 48
Ein belastbarer Ansatz ist deshalb plattformübergreifend:
Das Ziel ist nicht, ein einzelnes Modell auszutricksen. Es geht darum, überall dort verlässlich als Quelle präsent zu sein, wo potenzielle Kunden Fragen stellen.
Google hat Gemini-basierte smarte Brillen angekündigt, die gemeinsam mit Samsung, Warby Parker und Gentle Monster entwickelt wurden und im Herbst 2026 verfügbar sein sollen. Nach Angaben von Google sollen sie sowohl mit Android- als auch mit iOS-Geräten funktionieren. 4
Falls solche Oberflächen breite Akzeptanz finden, könnte sich der Wettbewerb von der Wahl zwischen Browser und App hin zu sprach- und kameragesteuerten Interaktionen im Alltag verschieben. Informationen müssten dann im richtigen Moment und im passenden Format verfügbar sein – etwa beim Navigieren, Übersetzen, Einkaufen oder bei lokalen Entscheidungen, statt erst nach dem Öffnen einer Suchseite.
Apples Pläne für eine smarte Brille sind dagegen weiterhin nicht offiziell angekündigt. Berichte deuten auf ein Produkt ohne Display mit Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern, Siri und Apple Intelligence hin, das etwa 2027 erscheinen könnte. Bis Apple Details bestätigt, bleibt das Spekulation. 1
Der Markt für KI-Assistenten fragmentiert sich 2026, weil die Nutzung über mehr Ökosysteme und Arbeitsabläufe hinweg wächst. ChatGPT ist in Comscores Prompt-Daten für Juni weiterhin klar führend. Doch Geminis Reichweite durch Integration und Claudes starkes Desktop-Wachstum haben den Markt spürbar weniger konzentriert gemacht. 19
26
Für Publisher und Marken ist die Konsequenz klar: Entscheidend sind nachvollziehbare Informationen und Messung über mehrere Antwortsysteme hinweg. Eine starke Erwähnung führt nicht zwingend zu einem Quellenlink, ein Quellenlink nicht automatisch zu einem Besuch – und Erfolg bei einem Assistenten überträgt sich nicht unbedingt auf den nächsten.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
ChatGPT ist nicht geschrumpft: Im Juni 2026 verzeichnete der Dienst 168 Millionen Desktop Unterhaltungen.
ChatGPT ist nicht geschrumpft: Im Juni 2026 verzeichnete der Dienst 168 Millionen Desktop Unterhaltungen. Die KI Nutzung auf Mobilgeräten holt schneller auf: 35 % der Desktop und 29 % der Mobilnutzer besuchten im Juni einen KI Assistenten.
Für Publisher und Marken sind Erwähnung, Quellenlink und tatsächlicher Referral Traffic drei unterschiedliche Kennzahlen.