Trotz des leichten Rückgangs bleibt die Bank profitabel und zählt weiterhin zu den wenigen sogenannten „Challenger Banks“ in Großbritannien – also digitalen Banken, die langfristig stabile Gewinne erzielen.
Parallel zu den schwächeren Zinserträgen wuchs die Nutzung der Plattform weiter.
Die steigenden Einlagen deuten darauf hin, dass mehr Kunden Starling als Hauptbank nutzen oder größere Guthaben dort halten.
Auch die Aktivität der Kunden nahm spürbar zu.
Damit zeigt sich: Kunden nutzen die App häufiger für tägliche Zahlungen und halten mehr Geld auf ihren Konten, auch wenn der Anteil der Nutzer mit Starling als primärem Konto nahezu stabil blieb.
Ein zentraler Wachstumstreiber ist Engine by Starling, die Software‑Plattform der Bank. Sie bietet anderen Finanzinstituten eine cloudbasierte Kernbank‑Infrastruktur als Software‑as‑a‑Service (SaaS).
Im Geschäftsjahr 2026:
Ein besonders wichtiger Schritt war ein 10‑Jahres‑Vertrag mit der kanadischen Digitalbank Tangerine, einer Tochter der Bank of Nova Scotia (Scotiabank). Tangerine wird seine digitale Bankinfrastruktur auf die Engine‑Plattform migrieren.
Der Deal gilt als einer der größten Implementierungsaufträge für Starling und unterstreicht die Strategie der Bank, ihre Technologie international zu lizenzieren – statt ausschließlich auf klassische Bankgeschäfte zu setzen.
Die Zahlen für 2026 zeigen zwei parallele Entwicklungen:
Damit positioniert sich Starling zunehmend als Hybrid aus Digitalbank und globalem Banking‑Technologieanbieter. Während das klassische Bankgeschäft vom Zinsumfeld abhängt, könnte das skalierbare SaaS‑Geschäft künftig zu einer immer wichtigeren Einnahmequelle werden.
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