Am 20. Oktober 2026 schloss SpaceX den Berichten zufolge 90. Handelstag nach dem Börsengang bei 147,79 US-Dollar. Das sind rund 9,5 Prozent mehr als der Ausgabepreis von 135 Dollar. Zugleich meldete das Unternehmen für das dritte Quartal 14,58 Milliarden Dollar Umsatz und 4,4 Milliarden Dollar Nettogewinn. Größere, gestaffelte Freigaben bislang gebundener Aktien standen bevor.
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SpaceX am 90. Handelstag: im Plus gegenüber dem IPO-Preis
SpaceX legte den Preis für den Börsengang auf 135 Dollar je Aktie fest und nahm dabei 75 Milliarden Dollar ein. Beim Schlusskurs von 147,79 Dollar am 20. Oktober lag die Aktie 12,79 Dollar über dem Ausgabepreis – ein Plus von rund 9,5 Prozent.
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Eine Vergleichsquelle berichtet, dass Facebook zum entsprechenden Zeitpunkt nach seinem Börsengang noch unter dem Ausgabepreis lag. Gemessen an diesem einzelnen Stichtag schnitt SpaceX somit besser ab.
2 Die verfügbaren Quellen belegen jedoch weder vergleichbare Renditen von Arm und Alibaba noch, wie lange Facebook brauchte, um seinen Ausgabepreis wieder zu erreichen. Dazu lässt sich daher kein verlässlicher Vergleich ziehen.
Quartalszahlen: 14,58 Milliarden Dollar Umsatz und zurück in der Gewinnzone
SpaceX meldete für das dritte Quartal 14,58 Milliarden Dollar Umsatz – 161 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, als rund 5,6 Milliarden Dollar umgesetzt wurden. Die Analystenschätzungen unterschieden sich je nach Anbieter: Der LSEG-Konsens lag bei 12,72 Milliarden Dollar, der von Visible Alpha bei 12,86 Milliarden. SpaceX übertraf beide Werte.
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Der Nettogewinn betrug 4,4 Milliarden Dollar. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 1,05 Milliarden Dollar ausgewiesen. Axios zufolge hatten Analysten im Schnitt mit 2,12 Milliarden Dollar Gewinn gerechnet.
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„Super Intelligence“ überholt das Verbindungsgeschäft
Der Bereich Super Intelligence (SI) setzte 7,56 Milliarden Dollar um – rund 830 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit übertraf er erstmals das Verbindungsgeschäft.
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10 Dieses umfasst unter anderem Starlink und erwirtschaftete 5,25 Milliarden Dollar Umsatz, ein Plus von 69 Prozent im Jahresvergleich.
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Der Bereich Space meldete 1,8 Milliarden Dollar Umsatz, 84 Prozent mehr als im Vorquartal. SpaceX berichtete außerdem von 35 Starts im Quartal. Aus den verfügbaren Zahlen geht nicht hervor, dass sämtliche Umsätze des Bereichs Space direkt aus Starts stammten.
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Umsatzprognose für Anfang 2027 über Analystenschätzung
Für das erste Quartal 2027 stellte SpaceX einen Umsatz zwischen 33 und 37 Milliarden Dollar in Aussicht. Der von CNBC genannte durchschnittliche Analystenkonsens lag bei 22,2 Milliarden Dollar – und damit unter der gesamten Prognosespanne des Unternehmens.
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Reaktion nach Börsenschluss und mögliche Fusion
Die Berichte zur ersten Kursreaktion nach der Veröffentlichung der Ergebnisse gehen auseinander: CNBC meldete im nachbörslichen Handel ein Plus von etwa 8 Prozent, eine andere Quelle sprach von rund 2 Prozent.
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7 Diese Angaben betreffen den erweiterten Handel nach Börsenschluss, nicht die Veränderung gegenüber dem IPO-Preis zum regulären Schlusskurs am 20. Oktober.
Elon Musk sagte, SpaceX und Tesla hätten Sonderausschüsse gebildet, um eine mögliche Fusion zu erörtern.
17 Der verfügbare Bericht bestätigt die Ausschüsse, belegt aber weder, dass sie unabhängig waren, noch die genaue erforderliche Zustimmung der Aktionäre.
Aktienfreigaben: mehr handelbare Anteile, aber kein sicherer Verkaufsdruck
Die Sperrfrist für nach dem Börsengang gebundene Aktien läuft in mehreren Stufen aus. Das Ende der umfassenderen 180-Tage-Sperrfrist war für den 8. Dezember angesetzt.
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4 Berichten zufolge sollten im Zusammenhang mit den Quartalszahlen ab etwa dem 22. Oktober bis zu 1,3 Milliarden Aktien handelbar werden. Für den 24. Oktober war eine separate Freigabe von bis zu rund 328 Millionen Aktien vorgesehen. Da dieser Tag auf einen Samstag fiel, wären die Anteile laut dem zitierten IPO-Zeitplan erstmals am 26. Oktober handelbar gewesen.
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Zum Schlusskurs von 147,79 Dollar am 20. Oktober entsprächen diese Höchstmengen rechnerisch einem Marktwert von rund 193,6 Milliarden beziehungsweise 48,5 Milliarden Dollar. Das sind Berechnungen auf Basis des Schlusskurses und der gemeldeten Aktienzahlen – keine Prognosen zu tatsächlichen Verkäufen oder Erlösen. Eine Freigabe bedeutet nicht, dass die Inhaber alle oder auch nur einen Teil ihrer Aktien verkaufen.
Entscheidend ist deshalb der Unterschied zwischen möglichem zusätzlichem Angebot und tatsächlichem Verkaufsdruck: Die Freigaben können mehr Aktien auf den Markt bringen, ihre Wirkung hängt aber davon ab, ob die Inhaber verkaufen und wie Anleger darauf reagieren. Die verfügbaren Quellen liefern keine ausreichend einheitlichen Angaben, um die Kursentwicklung rund um die frühere Freigabe im August zuverlässig einzuordnen.