Beim zweitägigen Gipfeltreffen zwischen dem damaligen US‑Präsidenten Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking am 14. und 15. Mai 2026 ging es um einige der heikelsten Themen der internationalen Politik: Handelskonflikte, die Zukunft Taiwans und den Krieg rund um Iran. Hinter verschlossenen Türen soll es zudem zu einer diplomatischen Spannung gekommen sein – laut Medienberichten verteidigte Trump dabei Japans Premierministerin Sanae Takaichi gegen Kritik aus Peking.
Nach Berichten, die sich auf japanische Regierungsquellen berufen, kritisierte Xi Jinping während der Gespräche sowohl Japans Premierministerin Sanae Takaichi als auch Taiwans Präsidenten Lai Ching‑te. Trump habe daraufhin Takaichi verteidigt. Zuerst berichtete die japanische Zeitung Yomiuri Shimbun darüber; internationale Medien griffen die Angaben später auf.
Da das Gespräch nicht öffentlich stattfand und die offiziellen Zusammenfassungen aus Washington diesen Moment nicht erwähnten, basiert die Darstellung auf Berichten mit anonymen Quellen – ein vollständiges Protokoll existiert nicht.
Kurz nach seiner Abreise aus Peking telefonierte Trump mit Takaichi und gab ihr laut ihrer eigenen Darstellung eine „detaillierte Erklärung“ über seine Gespräche mit Xi. In Tokio wurde der Anruf als Signal gewertet, dass die USA weiterhin fest an der Seite Japans stehen.
Auch wenn die öffentliche Inszenierung des Treffens von höflichen Gesten und diplomatischer Rhetorik geprägt war, dominierten drei geopolitische Konfliktfelder die Gespräche.
Ein Hauptziel des Treffens war es, die angespannten Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zu stabilisieren. Beide Seiten sprachen über mögliche Handelsabkommen und wirtschaftliche Kooperationen. Dennoch brachte der Gipfel keine grundlegenden Durchbrüche in der Handelspolitik.
Die Frage Taiwan entwickelte sich zum zentralen Streitpunkt der Gespräche. China betrachtet die demokratisch regierte Insel als Teil seines Staatsgebiets, während die USA Taiwan politisch unterstützen und mit Verteidigungswaffen beliefern.
Xi warnte Trump laut Berichten, dass ein falscher Umgang mit der Taiwan‑Frage die Beziehungen zwischen beiden Ländern in eine „gefährliche Lage“ bringen könne. Im Extremfall könnten daraus sogar Zusammenstöße oder militärische Konflikte entstehen.
Chinesische Vertreter betonten außerdem, dass Taiwan das wichtigste und sensibelste Thema in den Beziehungen zwischen Washington und Peking sei.
Auch der Konflikt um Iran stand auf der Tagesordnung. China erklärte Berichten zufolge gegenüber Washington, der Krieg hätte nie beginnen dürfen. Die USA versuchten wiederum, Peking zu stärkerer Kooperation bei einer Deeskalation zu bewegen. Konkrete Ergebnisse gab es jedoch kaum.
Die angebliche Kritik Xis an Japans Premierministerin steht im Zusammenhang mit einer bereits länger schwelenden diplomatischen Krise zwischen China und Japan.
Takaichi hatte zuvor erklärt, ein möglicher chinesischer Angriff auf Taiwan könne für Japan eine „existenzielle Bedrohung“ darstellen. Unter bestimmten Umständen könnte Tokio daher im Rahmen seiner Gesetze zur kollektiven Selbstverteidigung militärisch reagieren.
Diese Aussage löste scharfe Reaktionen aus Peking aus und verschärfte die Spannungen zwischen beiden Ländern deutlich.
Sollten die Berichte zutreffen, könnte Trumps Reaktion mehrere politische Signale senden.
Erstens würde sie Japan versichern, dass die Sicherheitsallianz mit den USA stabil bleibt – selbst während Washington gleichzeitig versucht, seine Beziehungen zu China zu managen.
Zweitens könnte sie darauf hinweisen, dass die USA Japan nicht dazu drängen wollen, seine sicherheitspolitische Haltung gegenüber Taiwan abzuschwächen.
Drittens zeigt der Vorfall, wie stark die Taiwan‑Frage inzwischen auch Japan in die strategische Rivalität zwischen China und den USA hineinzieht – und wie schnell regionale Spannungen internationale Dimensionen annehmen können.
Nach außen präsentierten sich beide Seiten in Peking betont höflich. Doch die Inhalte der Gespräche machten deutlich, wie angespannt das Verhältnis zwischen den USA und China weiterhin ist.
Handelsfragen, die Zukunft Taiwans und regionale Konflikte wie der Krieg um Iran dominierten die Agenda. Besonders Xis Warnung vor möglichen Konflikten über Taiwan zeigte, wie explosiv dieses Thema inzwischen für die globale Sicherheit geworden ist.
Studio Global AI
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Medienberichten zufolge verteidigte Donald Trump Japans Premierministerin Sanae Takaichi, nachdem Xi Jinping sie und Taiwans Präsidenten Lai Ching‑te beim Peking‑Gipfel kritisiert hatte.
Medienberichten zufolge verteidigte Donald Trump Japans Premierministerin Sanae Takaichi, nachdem Xi Jinping sie und Taiwans Präsidenten Lai Ching‑te beim Peking‑Gipfel kritisiert hatte. Das Treffen am 14.–15. Mai 2026 drehte sich vor allem um Handelskonflikte, den Status Taiwans und den Iran‑Konflikt.
Xi warnte, dass ein falscher Umgang mit der Taiwan‑Frage die Beziehungen zwischen China und den USA in eine „gefährliche Lage“ bringen und sogar zu Konflikten führen könnte.