Das führt zu drei typischen Problemen:
• geringe Transparenz über Ausgaben
• viele manuelle Schritte in der Rechnungsverarbeitung
• langsame Freigabe‑ und Zahlungsprozesse
Pivot adressiert diese Schwachstellen mit einer einheitlichen Procure‑to‑Pay‑Plattform. Der Begriff beschreibt den gesamten Prozess der Beschaffung – von der Anfrage für ein Produkt oder eine Dienstleistung bis zur Bezahlung des Lieferanten und der Verbuchung im Finanzsystem.
Das Startup bezeichnet seine Lösung als „KI‑Betriebssystem für den Einkauf“, das Struktur, Geschwindigkeit und Transparenz in diesen Ablauf bringen soll.
Pivot bündelt mehrere Schritte der Beschaffung in einem einzigen Workflow. Dadurch arbeiten Einkaufs‑ und Finanzteams im selben System statt in getrennten Anwendungen.
Die Plattform deckt unter anderem folgende Prozesse ab:
• Bestellanforderungen und Genehmigungen
• Erstellung und Nachverfolgung von Bestellungen (Purchase Orders)
• Lieferantenverwaltung und Onboarding
• Rechnungsverarbeitung und Abgleich
• Zahlungsinitiierung und Abstimmung
• Reporting und Ausgaben‑Transparenz
Durch die Zusammenführung dieser Schritte sollen Unternehmen weniger manuelle Arbeit haben und gleichzeitig einen besseren Überblick über ihre Ausgaben erhalten.
Ein zentraler Bestandteil der Plattform ist die Automatisierung von Rechnungen.
Pivot nutzt dafür künstliche Intelligenz und OCR‑Technologie (Optical Character Recognition), um Informationen aus Rechnungen automatisch auszulesen und in Buchhaltungssysteme zu übertragen.
Nach Angaben des Unternehmens kann die Lösung etwa 95 % der manuellen Dateneingabe bei Rechnungen automatisieren.
Außerdem lassen sich Rechnungen automatisch mit Bestellungen und Wareneingängen abgleichen. Dadurch können Finanzteams schneller prüfen, ob eine Zahlung korrekt ist, bevor sie freigegeben wird.
Ein weiterer Kern der Strategie sind Integrationen mit ERP‑Systemen (Enterprise Resource Planning) – den zentralen Finanz‑ und Betriebsplattformen vieler Unternehmen.
Pivot synchronisiert Daten mit gängigen Systemen wie NetSuite, SAP oder Workday, sodass Bestellungen, Lieferanten, Rechnungen und Belege in beiden Systemen konsistent bleiben.
Die Synchronisierung funktioniert bidirektional und in Echtzeit. Teams können also in der modernen Pivot‑Oberfläche arbeiten, während das ERP weiterhin als offizielles System für Finanzdaten dient.
Das Ergebnis: weniger Abstimmungsfehler, bessere Datentransparenz und geringerer administrativer Aufwand.
Pivot wurde 2023 gegründet, genau in der Phase, in der generative KI‑Technologien stark an Aufmerksamkeit gewannen.
Seitdem hat sich die Plattform laut Unternehmen international verbreitet und wird mittlerweile von Organisationen in mehr als 25 Ländern eingesetzt.
Die Vision des Startups: Unternehmen sollen ihre Ausgabendaten nicht nur verwalten, sondern strategisch nutzen können – statt Beschaffung als isolierte Verwaltungsaufgabe zu behandeln.
Beschaffung zählt zu den größten Kostenblöcken in Unternehmen. Gleichzeitig gehört sie zu den Bereichen, die in vielen Firmen noch stark von manuellen Prozessen geprägt sind.
KI‑gestützte Plattformen wie Pivot versuchen diese Lücke zu schließen, indem sie:
• wiederkehrende Finanz‑ und Beschaffungsprozesse automatisieren
• Einkaufs‑ und Finanzdaten zusammenführen
• Unternehmen mehr Transparenz über ihre Ausgaben geben
Mit frischem Kapital und wachsender internationaler Nutzung positioniert sich Pivot damit als Teil einer neuen Generation von Unternehmenssoftware, die Beschaffung, Finanzdaten und KI‑Automatisierung in einer Plattform zusammenführt.
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