US Ermittler werfen Oxygen Forensics vor, russische Eigentümer und die Entwicklung der Software in Russland gegenüber US Behörden verschwiegen zu haben. Berichten zufolge nutzten auch europäische Polizeibehörden Oxygen Produkte; in EU Projekten war das Unternehmen unter anderem als konsultierte Firma aufgeführt.
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 2
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did Oxygen Forensics, a Virginia-based digital forensics company allegedly concealed under Russian ownership and using software develope. Article summary: Oxygen Forensics’ U.S. base and American-facing sales operation helped put its phone-data extraction tools in the hands of U.S. agencies and European police. The U.S. allegation is that this presentation concealed Russia. Topic tags: general, general web, government. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake n
Der US-Anbieter Oxygen Forensics verkaufte Werkzeuge zur digitalen Forensik an staatliche Kunden; seine Produkte tauchten auch bei europäischen Polizeibehörden und in EU-finanzierten Projekten auf. Nun werfen US-Ermittler dem Unternehmen vor, seine russischen Eigentümer und die Entwicklung der Software in Russland gegenüber US-Behörden verschleiert zu haben. Die Beteiligung an einem EU-Projekt ist dabei nicht gleichbedeutend mit einem direkten Zuschuss an die Firma. 17
8
Nach Darstellung des US-Justizministeriums soll Oxygen Forensics gegenüber US-Behörden erklärt haben, es gebe keine ausländischen Eigentümer oder Kontrolleure und die Software werde in den USA entwickelt. Tatsächlich hätten fünf russische Staatsangehörige – darunter Mitgründer Oleg Davydov – das Unternehmen besessen und kontrolliert; die Software sei in Russland entwickelt worden, so der Vorwurf. 17
CEO Lee Reiber und Davydov wurden wegen Verschwörung zum Betrug über elektronische Kommunikationswege angeklagt. Es handelt sich um Vorwürfe, nicht um einen gerichtlichen Schuldspruch. Zu den US-Kunden des Unternehmens gehörte laut Berichten zum Fall auch der Secret Service. 12
17
Für Behörden kann es bei der Beschaffung von Forensik-Software wichtig sein, wer ein Unternehmen kontrolliert und wo dessen Produkte entwickelt werden. Genau um diese Angaben drehen sich die Vorwürfe. 17
Die Ermittler bringen die mutmaßlichen Eigentümer außerdem mit dem Moskauer Unternehmen Oxygen Software LLC in Verbindung, das später in MKO Systems LLC umbenannt wurde. Davydov sei dort an der Softwareentwicklung beteiligt gewesen, berichtet das Organized Crime and Corruption Reporting Project mit Bezug auf die Beschwerde der Ermittler. Dem Bericht zufolge verkaufte das russische Unternehmen verwandte Software an russische Sicherheits- und Strafverfolgungsstellen. 11
Diese Verbindung wirft Fragen zu Eigentumsverhältnissen, Entwicklung und Transparenz in der Lieferkette auf. Für sich genommen belegt sie jedoch nicht, dass russische Behörden auf Daten zugreifen konnten, die andere Kunden mit Oxygen-Werkzeugen untersuchten.
Oxygen war auf mehreren Wegen in Europa präsent: Die Produkte wurden an Strafverfolgungsbehörden verkauft, und von Politico ausgewertete öffentliche Unterlagen führten das Unternehmen bei mindestens zwei EU-finanzierten Vorhaben zur digitalen Beweissicherung auf. 8
1
Beim Projekt EVIDENCE, das zwischen 2014 und 2016 mehr als 1,9 Millionen Euro EU-Förderung erhielt, gehörte Oxygen laut den Unterlagen zu den Firmen, die zur Verarbeitung und zum Austausch digitaler Beweise konsultiert wurden. Daraus folgt nicht, dass Oxygen selbst EU-Geld erhielt. Berichte bringen das Unternehmen auch mit INSPECTr in Verbindung, einem Projekt im Rahmen von Horizon 2020. Die verfügbaren Beschreibungen erläutern Oxygen's konkrete Rolle dort jedoch nicht ebenso ausführlich und nennen keine Zahlung an das Unternehmen. 8
1
Auch in Italien wurden Oxygen-Produkte als für den Polizeieinsatz nutzbar aufgeführt. Ein in italienischen Medien zitierter technischer Bericht listete Oxygen unter den einsetzbaren Systemen. Das ist nicht gleichbedeutend mit dem Nachweis, dass alle Polizeibehörden die Werkzeuge nutzten oder sie überall gleich einsetzten. 4
13
Der Fall rückt Fragen nach Anbieterangaben und unabhängiger Prüfung in den Mittelpunkt. Bei einer konkreten Untersuchung können etwa relevant sein, welches Werkzeug und welche Version eingesetzt wurden, wie das Gerät ausgewertet wurde, ob die Ergebnisse unabhängig überprüft wurden und welche Angaben zu Eigentum und Entwicklung vorlagen.
Die Vorwürfe machen Beweise aber nicht automatisch unzuverlässig oder vor Gericht unzulässig. Berichten zufolge behaupten die Ermittler nicht, Oxygen-Software enthalte eine Hintertür oder Schadcode. Ob ein bestimmtes Ergebnis angefochten werden kann, hängt von den Umständen der Untersuchung und dem jeweiligen rechtlichen Verfahren ab. 18
Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen dem mutmaßlichen Verschweigen, wer ein forensisches Werkzeug besitzt und entwickelt, und einem Nachweis, dass das Werkzeug Daten manipuliert oder offengelegt hat. Im Zentrum der US-Vorwürfe steht bislang der erste Punkt; der zweite ist durch die hier zitierten Quellen nicht belegt.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
US Ermittler werfen Oxygen Forensics vor, russische Eigentümer und die Entwicklung der Software in Russland gegenüber US Behörden verschwiegen zu haben.
US Ermittler werfen Oxygen Forensics vor, russische Eigentümer und die Entwicklung der Software in Russland gegenüber US Behörden verschwiegen zu haben. Berichten zufolge nutzten auch europäische Polizeibehörden Oxygen Produkte; in EU Projekten war das Unternehmen unter anderem als konsultierte Firma aufgeführt.
Die Ermittler werfen der Software nach den vorliegenden Berichten weder eine Hintertür noch Schadcode vor.