Nvidia-Aktien erreichten am Freitag, dem 2. Oktober 2026, im Tagesverlauf mit 237,87 US-Dollar ein neues Rekordhoch. Mit dem Kursanstieg kletterte Forbes’ Echtzeit-Schätzung für das Vermögen von CEO Jensen Huang um 12.30 Uhr US-Ostküstenzeit auf 204,5 Milliarden US-Dollar. Der Betrag ist eine Bewertung seines Vermögens, die sich mit dem Aktienkurs verändert – keine Auszahlung an Huang.
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Warum der Nvidia-Kurs Huangs Vermögensschätzung mit nach oben zog
Der Großteil von Huangs Vermögen hängt laut seinem Profil im Bloomberg Billionaires Index an seiner Beteiligung an Nvidia. Steigt die Aktie, kann sich deshalb auch die Schätzung seines Vermögens rasch verändern.
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Forbes bezifferte Huangs Vermögen am Freitag auf mehr als 200 Milliarden Dollar. Andere Vermögensrankings nannten jedoch abweichende Werte: Bloomberg wies für den 1. Oktober eine Schätzung von 189 Milliarden Dollar aus. Da die Angaben von unterschiedlichen Anbietern stammen und sich auf verschiedene Zeitpunkte beziehen, sind sie nicht als zeitgleiche Bewertungen zu verstehen.
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Weshalb Morgan Stanley Nvidia erneut zum Top-Pick machte
Nach Gesprächen mit Nvidia-Chef Huang und Finanzchefin Colette Kress setzte Morgan Stanley Nvidia wieder an die Spitze seiner Halbleiter-Empfehlungen. Die Bank behielt ihre Einstufung „Overweight“ und das Kursziel von 300 Dollar bei.
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Zu den Argumenten zählten Nvidias Kundenkreis, der über große Cloud-Anbieter hinaus auch führende KI-Labore und weitere Abnehmer umfasst, sowie die Aussicht, mit jedem Gigawatt verfügbarer Rechenzentrumsleistung mehr Umsatz zu erzielen. Morgan Stanley verwies außerdem auf Engpässe bei Strom, Grundstücken, dem Bau von Rechenzentren und deren Finanzierung. Diese könnten Unternehmen zugutekommen, die für die KI-Infrastruktur gut aufgestellt sind.
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Die Bank hielt auch die Bewertung für moderat: Die Aktie wurde demnach mit etwa dem 15-Fachen ihrer Gewinnschätzung für Nvidias Geschäftsjahr 2028 gehandelt. Das ist Morgan Stanleys Einschätzung und Prognose – keine Garantie für die künftige Kursentwicklung.
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Umsatzwachstum und zusätzliche 150 Milliarden Dollar für Rückkäufe
Im Geschäftsjahr bis zum 25. Januar 2026 erzielte Nvidia einen Umsatz von 215,9 Milliarden Dollar. Das waren rund 65 Prozent mehr als im Vorjahr.
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Ende September stockte das Unternehmen seine Ermächtigung für Aktienrückkäufe um 150 Milliarden Dollar auf. Berichten zufolge standen damit bis zum Geschäftsjahr 2028 noch Rückkäufe im Umfang von 235 Milliarden Dollar zur Verfügung. Eine solche Ermächtigung legt den möglichen Rahmen für künftige Rückkäufe fest – sie bedeutet nicht, dass Nvidia den gesamten Betrag sofort ausgegeben hat.
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Das Rekordhoch fiel in eine Phase, in der Anleger mit weiteren Investitionen in KI-Infrastruktur rechneten. Auch die erweiterte Rückkauf-Ermächtigung und Morgan Stanleys erneute Empfehlung gehörten zum Marktumfeld. Aus den verfügbaren Berichten lässt sich jedoch nicht ableiten, dass ein einzelner dieser Faktoren den Kursrekord verursacht hat.
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Kein erstmaliger Sprung über die 200-Milliarden-Marke
Der Oktober war nicht zwingend Huangs erster Moment mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 200 Milliarden Dollar. Berichte zufolge hatte er diese Schwelle bereits im Mai überschritten, war später wieder darunter gefallen und lag im Oktober erneut darüber.
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Für Nvidia war der 2. Oktober der erste neue Aktienkursrekord seit Mai. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag die Aktie 2026 rund 27 Prozent im Plus.
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