Monero (XMR) gehörte im August 2026 zu den stärksten großen Kryptowährungen. Der Kurs stieg im Monatsverlauf um rund 45 bis 50 Prozent – die beste Monatsperformance seit April 2021. Damit ließ Monero Bitcoin mit einem Plus von etwa 24 Prozent und Ethereum mit rund 31 Prozent deutlich hinter sich.
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Der entscheidende Impuls kam in einer Phase, in der der Zugang zu Privacy Coins an zentralisierten Kryptobörsen zunehmend eingeschränkt wurde. Mit Version 3.20 schuf THORChain eine neue, nicht treuhänderische Liquiditätsroute für native Monero-Swaps. Das Upgrade war ein plausibler Katalysator, erklärt die Rallye aber nicht nachweislich allein. Auch das stärkere Privacy-Coin-Narrativ, eine dünnere Marktliquidität, Derivatepositionen und die allgemeine Altcoin-Spekulation dürften eine Rolle gespielt haben.
Monero im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum
Die August-Performance im Überblick:
- Monero: rund 45 bis 50 Prozent
- Ethereum: etwa 31 Prozent
- Bitcoin: etwa 24 Prozent
Der XMR-Kurs erreichte dabei laut den vorliegenden Berichten ein Siebenmonatshoch von ungefähr 546 US-Dollar. August war damit Moneros stärkster Monat seit mehr als fünf Jahren. Die Quellen belegen jedoch weder eine vollständige Rangliste aller Kryptowährungen noch, dass XMR im August mit Sicherheit der beste große Krypto-Asset überhaupt war.
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Das ist ein wichtiger Unterschied: „Bester Monat seit April 2021“ beschreibt Moneros eigene historische Entwicklung. Es bedeutet nicht automatisch, dass Monero im August im Vergleich zu sämtlichen Kryptowährungen an der Spitze lag.
Was THORChain 3.20 für XMR verändert hat
THORChain veröffentlichte Version 3.20 am 25. August 2026. Das Upgrade fügte native Swaps von Monero und Zcash gegen Bitcoin, Ethereum und große Stablecoins hinzu. Nutzer sollten XMR damit direkt tauschen können, ohne Wrapped Assets und ohne eine zentralisierte Kryptobörse als Verwahrer.
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Für Monero geht es dabei vor allem um Zugang und Liquidität. Statt vollständig auf zentrale Handelsplätze oder tokenisierte Umwege angewiesen zu sein, gibt es eine dezentrale Route zwischen XMR und größeren Krypto-Assets. Das ist besonders relevant, weil mehrere zentrale Börsen den Handel mit Monero beendet oder eingeschränkt haben.
Allerdings startete die neue Infrastruktur nicht sofort mit tiefen Märkten. Die verfügbaren Berichte sprechen von einer schrittweisen Einführung und zunächst begrenzter Liquidität. THORChain schuf also die technische Grundlage für native Swaps, garantierte aber nicht unmittelbar eine reibungslose Ausführung großer Orders.
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Wie stark stieg XMR rund um die Ankündigung?
Für den exakten Ankündigungstag liegt keine einheitlich belegte Intraday-Rendite vor. Die Quellen verwenden unterschiedliche Zeitfenster und Kursstände:
- Ein Bericht bezifferte den Anstieg direkt nach dem Upgrade auf etwa 8,9 Prozent.
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- Andere Angaben sprechen von ungefähr 10 Prozent innerhalb der darauffolgenden 24 Stunden.
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Diese Werte sind daher nicht ohne Weiteres gleichzusetzen. Die vorsichtigste Schlussfolgerung lautet: Monero legte rund um das Upgrade etwa 9 bis 10 Prozent zu. Eine präzise Prozentzahl ausschließlich für den Ankündigungstag lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht zuverlässig ableiten.
Warum die Delistings THORChain wichtiger machten
Privacy Coins stehen an zentralisierten Handelsplätzen zunehmend unter Druck. Die verfügbaren Quellen beschreiben, dass Monero von mehreren großen Börsen entfernt oder eingeschränkt wurde. Größere kumulierte Delisting-Zahlen werden ebenfalls genannt, sind in der vorliegenden Beleglage aber nicht konsistent abgesichert und sollten deshalb nicht als gesicherte Tatsache behandelt werden.
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Der übergeordnete Trend ist dennoch klarer als jede einzelne Zahl: Der zentrale Zugang zu XMR ist in wichtigen Märkten enger geworden. Dadurch gewinnt eine native dezentrale Liquiditätsroute an Bedeutung. Sie kann alternative Möglichkeiten für Handel und Preisfindung schaffen, wenn klassische Börsen weniger XMR-Märkte anbieten.
Das ist allerdings ein plausibler Marktmechanismus und kein Beweis für eine alleinige Ursache. Moneros Rallye fiel zugleich mit einer breiteren Neubewertung von Privacy Coins, geringerer Liquidität und einer wieder stärkeren Nachfrage nach risikoreicheren Altcoins zusammen.
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Mehr Derivatepositionen bedeuteten auch mehr Risiko
Während der Rallye nahm das Open Interest – also der Wert der noch offenen Derivatepositionen – zu. Ein Snapshot von Ende August wies rund 30 Millionen US-Dollar an offenen XMR-Positionen aus. Das entsprach dem 99. Perzentil der vorangegangenen drei Wochen, also einem außergewöhnlich hohen Niveau für diesen Vergleichszeitraum.
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Andere Momentaufnahmen nannten deutlich größere Werte von etwa 319,89 Millionen beziehungsweise 339,5 Millionen US-Dollar. Die Abweichungen zeigen, wie stark solche Angaben je nach Datenanbieter, erfassten Handelsplätzen und Zeitpunkt variieren können.
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Die vorliegenden Belege erlauben deshalb keine verlässliche, zeitgleiche Aufteilung des XMR-Open-Interest auf KuCoin, Hyperliquid und BingX. Belastbarer ist die Aussage, dass die Derivateaktivität zunahm. Eine höhere Zahl offener Positionen kann eine Rallye durch zusätzliche Handelsaktivität verstärken, erhöht aber zugleich das Liquidationsrisiko, falls gehebelte Long-Positionen geschlossen werden müssen.
Juli-Erholung und Jahresperformance sind nicht eindeutig belegt
Für die vollständige Erholung im Juli und die Jahresperformance von Monero liegt in den bereitgestellten Materialien keine konsistente Berechnung vor. Eine Momentaufnahme von Ende Juli setzte XMR bei etwa 360,30 US-Dollar an, während Berichte Ende August einen Kurs von ungefähr 546 US-Dollar nannten. Diese beiden Werte allein reichen jedoch nicht aus, um eine sauber definierte Monats- oder Jahresrendite zu berechnen.
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Auch historische Vergleiche sollten entsprechend vorsichtig formuliert werden: Belegt ist, dass August Moneros stärkster Monat seit April 2021 war. Nicht belegt ist eine vollständige Rangliste gegenüber allen großen Kryptowährungen oder sämtlichen früheren XMR-Monaten.
Die Rallye im Umfeld des breiteren Altcoin-Markts
Moneros Anstieg erfolgte in einer Phase, in der die spekulative Nachfrage nach Altcoins zunahm. Zusätzlich sorgte neue Hoffnung auf Fortschritte beim US-amerikanischen CLARITY Act für Rückenwind im Kryptomarkt. Am 20. August stiegen Bitcoin, Ether und weitere Kryptowährungen, nachdem US-Präsident Donald Trump den Kongress aufgefordert hatte, das Gesetz voranzubringen. CNBC berichtete damals von einem Bitcoin-Plus von etwa 5,2 Prozent und einem Anstieg von Ether um mehr als 9 Prozent.
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Dieses Umfeld könnte risikoreicheren Assets wie XMR geholfen haben. Es belegt jedoch nicht, dass dieselben Faktoren jeden einzelnen Teil der Monero-Rallye ausgelöst haben.
Kann Ethereum Bitcoin im September übertreffen?
Die These einer möglichen Outperformance von Ethereum gegenüber Bitcoin im September war an Fortschritte beim CLARITY Act geknüpft – keine gesicherte Prognose. Das Gesetz hatte das Repräsentantenhaus passiert. Im Senat war für den 15. September ein wichtiger Verfahrensschritt vorgesehen; für eine weitere Behandlung werden 60 Stimmen benötigt.
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Eine erfolgreiche Verabschiedung könnte die regulatorische Klarheit in den USA verbessern und damit die Ethereum- und Altcoin-Erzählung stärken. Deshalb betrachteten Marktbeobachter eine ETH-Outperformance als mögliches, politiksensitives Szenario. Eine Zustimmung würde aber weder eine allgemeine Altcoin-Rallye garantieren noch sicherstellen, dass Ethereum Bitcoin schlägt.
Fazit
Moneros August war gemessen an der jüngeren Geschichte außergewöhnlich: XMR gewann etwa 45 bis 50 Prozent, verzeichnete den stärksten Monat seit April 2021 und übertraf Bitcoin sowie Ethereum deutlich. THORChain 3.20 lieferte dafür einen konkreten strukturellen Anknüpfungspunkt, indem das Protokoll native, nicht treuhänderische Swaps von XMR gegen große Krypto-Assets ermöglichte.
Die ausgewogenste Einordnung lautet daher: THORChain verbesserte Moneros Liquiditätsstory zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt. Verstärkt wurde die Bewegung vermutlich durch die Nachfrage nach Privacy Coins, den schrumpfenden Zugang über zentrale Börsen, höhere Derivatepositionen und die allgemeine Altcoin-Spekulation. Die exakte Rendite am Ankündigungstag, Moneros Juli-Erholung, die Jahresperformance und die Verteilung des Open Interest auf einzelne Handelsplätze sind durch die verfügbaren Quellen hingegen nicht ausreichend verifiziert.