Mit dem Triumph in Rom gewann Sinner nun alle neun Turniere der ATP‑Masters‑1000‑Serie mindestens einmal. Diese außergewöhnliche Leistung wird als Career Golden Masters bezeichnet.
Durch den Sieg wurde Sinner:
Masters‑1000‑Turniere gelten als die wichtigsten Events im Herren‑Tennis außerhalb der vier Grand Slams. Alle neun zu gewinnen bedeutet, über Jahre hinweg auf verschiedenen Belägen und unter unterschiedlichen Bedingungen konstant auf höchstem Niveau zu spielen.
Der Titelgewinn in Rom verlängerte zudem eine der beeindruckendsten Serien der jüngeren Tennisgeschichte.
Diese Konstanz auf den größten Turnieren der ATP‑Tour unterstreicht seine Stellung als Weltranglistenerster und aktuell dominierende Kraft im Männer‑Tennis.
Lange galt Sand als die schwierigste Oberfläche für Sinner. Die Saison 2026 hat dieses Bild jedoch deutlich verändert.
Mit Siegen bei großen Sandplatzturnieren – darunter Monte‑Carlo, Madrid und nun Rom – zeigte er, dass sein aggressives Grundlinienspiel und seine verbesserte Beweglichkeit auch auf roter Asche hervorragend funktionieren.
Der Erfolg in Rom bestätigte daher, dass Sinner inzwischen auf allen Belägen zu den gefährlichsten Spielern der Welt gehört.
Nach dem Triumph in Italien richtet sich der Fokus sofort auf die French Open in Paris. Trotz seiner bereits beeindruckenden Titelsammlung fehlt Sinner bislang noch der Sieg bei Roland‑Garros – ein Ziel, das nun besonders im Mittelpunkt steht.
Mit einer langen Siegesserie, einer dominanten Sandplatzsaison und dem historischen Golden‑Masters‑Erfolg im Rücken zählt der Italiener zu den Topfavoriten auf den Titel in Paris.
Der Nachmittag in Rom vereinte mehrere historische Momente:
Für Italien war es ein emotionaler Triumph vor heimischem Publikum. Für Jannik Sinner könnte es sich als der Moment erweisen, in dem aus einer bereits großen Karriere endgültig eine historische wurde.
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