Huawei erreicht rund 122 TB pro SSD vor allem durch eine neue Packaging‑Methode: Beim Die‑on‑Board‑Design werden NAND‑Dies direkt auf die Leiterplatte gesetzt, wodurch deutlich mehr Speicher in ein Laufwerk passt. Die besonders dichten NVMe‑SSDs kommen bereits in Huaweis OceanStor‑Pacific‑Speichersystemen zum Einsat...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did Huawei manage to build a 122TB SSD despite U.S. export restrictions on advanced NAND chips, what is its Die-on-Board packaging techn. Article summary: Huawei appears to have reached 122TB mainly by changing packaging, not by suddenly gaining access to the newest export-restricted NAND. According to a recent analyst-briefing report, Huawei used proprietary Die-on-Board . Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# How Solidigm Drives the Foundation of Innovation in SSD Packaging Technology. Parking garage as metaphor for a 122TB SSD innovation for die, packages, and form factors. When we t" source context "How Solidigm Drives the Foundation of Innovation in SSD ..." Reference image 2: visual subject "# Huawei’s new stack
Huaweis SSDs mit rund 122 TB Kapazität sind bemerkenswert, weil sie trotz US‑Exportbeschränkungen für hochmoderne Speicherchips entwickelt wurden. Statt sich ausschließlich auf die neuesten NAND‑Fertigungstechnologien zu verlassen, setzt das Unternehmen stark auf Innovation bei Packaging und Systemdesign.
Der Kern dieser Strategie ist eine proprietäre Technik namens Die‑on‑Board (DoB). Dabei werden NAND‑Speicher‑Dies direkt auf die Leiterplatte (PCB) der SSD montiert, anstatt sie zunächst in einzelne Chip‑Gehäuse zu verpacken. Dadurch können wesentlich mehr Speicher‑Dies in derselben Fläche untergebracht werden.
Der Kapazitätssprung entsteht also vor allem durch höhere Montage‑ und Packungsdichte, nicht zwingend durch eine modernere NAND‑Generation.
Bei herkömmlichen Enterprise‑SSDs läuft die Produktion meist in zwei Schritten:
Diese Methode vereinfacht die Fertigung, benötigt aber zusätzlichen Platz für Gehäuse, Bonding‑Strukturen und Abstände zwischen den Bauteilen.
Huaweis Die‑on‑Board‑Ansatz entfernt diese Zwischenstufe. Die NAND‑Dies werden direkt auf das PCB montiert und im Rahmen eines wafernahen Packaging‑Prozesses integriert.
Das bringt mehrere Vorteile:
Da die Gesamtkapazität einer SSD im Wesentlichen von der Anzahl der verbauten NAND‑Dies abhängt, kann eine dichtere Montage die Kapazität stark erhöhen – auch ohne neue Halbleiter‑Nodes.
Huawei nutzt diese besonders dichten SSDs bereits in seinen OceanStor‑Pacific‑Speichersystemen, die für große Mengen unstrukturierter Daten ausgelegt sind.
Ein Beispiel ist das OceanStor Pacific 9926. Das System ist für Scale‑out‑Storage konzipiert und kombiniert viele NVMe‑SSDs in einem kompakten Gehäuse.
Offizielle Spezifikationen nennen unter anderem:
Branchenberichte erwähnen außerdem Konfigurationen mit 122,88‑TB‑SSDs, wodurch ein einzelnes Systemgehäuse mehrere Petabyte Rohkapazität erreichen kann.
Solche Plattformen sind vor allem für sehr große Datenmengen gedacht, etwa für:
Parallel dazu hat Huawei eine neue SSD‑Serie für KI‑Workloads vorgestellt: OceanDisk. Diese Laufwerke sollen insbesondere Trainingscluster und große Machine‑Learning‑Datensätze versorgen.
Das Flaggschiff OceanDisk LC 560 konzentriert sich vor allem auf maximale Kapazität. Berichten zufolge bietet das Laufwerk:
Huawei positioniert diese SSDs auch als Möglichkeit, den Bedarf an sehr teurem High‑Bandwidth‑Memory (HBM) teilweise zu reduzieren, indem große Datenmengen effizienter über schnellen Flash‑Speicher bereitgestellt werden.
Während Huawei stark auf Packaging‑Innovation setzt, verfolgen etablierte NAND‑Hersteller wie Micron eine andere Strategie.
Microns 6600 ION ist eine Enterprise‑SSD mit:
Der Unterschied liegt also vor allem im technischen Ansatz:
Die Entwicklung extrem großer SSDs zeigt, dass Speicherdichte heute nicht mehr nur von Fortschritten in der Chipfertigung abhängt. Auch System‑Engineering, Packaging, Firmware und Controller‑Design spielen eine zunehmend große Rolle.
Huaweis Die‑on‑Board‑Technik ist ein Beispiel dafür, wie Hersteller die Kapazitätsgrenzen von SSDs erweitern können – selbst unter schwierigen Lieferkettenbedingungen oder eingeschränktem Zugang zu neuesten Halbleitertechnologien.
Gleichzeitig treiben Hersteller wie Micron weiterhin die NAND‑Technologie selbst voran. Beide Strategien führen derzeit zu demselben Ziel: SSDs mit rund einem Viertel Petabyte Kapazität pro Laufwerk, ausgelegt für die riesigen Datenmengen moderner KI‑ und Cloud‑Infrastrukturen.
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Huawei erreicht rund 122 TB pro SSD vor allem durch eine neue Packaging‑Methode: Beim Die‑on‑Board‑Design werden NAND‑Dies direkt auf die Leiterplatte gesetzt, wodurch deutlich mehr Speicher in ein Laufwerk passt.
Huawei erreicht rund 122 TB pro SSD vor allem durch eine neue Packaging‑Methode: Beim Die‑on‑Board‑Design werden NAND‑Dies direkt auf die Leiterplatte gesetzt, wodurch deutlich mehr Speicher in ein Laufwerk passt. Die besonders dichten NVMe‑SSDs kommen bereits in Huaweis OceanStor‑Pacific‑Speichersystemen zum Einsatz, etwa im Modell 9926 mit bis zu 36 Laufwerken in einem 2‑HE‑Gehäuse und mehreren Petabyte Gesamtkapazität.
Auf der Roadmap stehen noch größere AI‑SSDs wie die OceanDisk LC 560 mit bis zu 245 TB Kapazität und rund 14,7 GB/s Lesedurchsatz – eine Konkurrenz zu Ultracapacity‑SSDs wie Microns 6600 ION.