Die Gewinne der S&P 500 Unternehmen legten im zweiten Quartal 2026 auf Jahresbasis um rund 50,4 bis 52 Prozent zu. Ohne Alphabet und Amazon sinkt das Wachstum auf etwa 32 bis 33 Prozent – ein Hinweis darauf, dass ein Teil des Anstiegs auf nicht realisierte KI Bewertungsgewinne zurückgeht.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did gains in AI-related investments—particularly Amazon’s $53.4 billion in non-operating pre-tax income from its Anthropic investment an. Article summary: The 52% headline growth rate was substantially lifted by non-cash, mark-to-market gains on AI investments rather than by operating profit alone. Amazon’s Anthropic-related income and Alphabet’s unrealized equity-security. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Die Berichtssaison zum zweiten Quartal 2026 sieht auf den ersten Blick außergewöhnlich stark aus: Der Gewinn der Unternehmen im S&P 500 dürfte gegenüber dem Vorjahresquartal um etwa 50 bis 52 Prozent gestiegen sein. Im Technologiesektor lag das Plus sogar bei rund 74 Prozent. 1
12
Die genaue Schlagzeilenzahl hängt davon ab, wie viele Unternehmen bereits berichtet haben und welche Berechnungsmethode verwendet wird. FactSet kam in seinem Update vom 7. August auf ein sogenanntes „blended“ Gewinnwachstum von 50,4 Prozent. Dabei werden bereits gemeldete Ergebnisse mit Schätzungen für Unternehmen kombiniert, deren Zahlen noch ausstehen. 12
Wichtiger als die große Überschrift ist jedoch die Zusammensetzung dieses Wachstums: Rechnet man Alphabet und Amazon heraus, fällt das Gewinnplus auf ungefähr 32 Prozent. Andere Auswertungen kommen auf etwa 33 Prozent. 1
2
6
10
12
Das ist immer noch ein sehr starkes Ergebnis. Es zeigt aber, dass der außergewöhnliche Schub nicht ausschließlich aus dem laufenden Geschäft stammt.
Bei einer Mark-to-Market-Bewertung wird eine Beteiligung zum jeweils geschätzten Marktwert angesetzt. Steigt dieser Wert, kann das Unternehmen den Gewinn verbuchen – selbst wenn es die Beteiligung nicht verkauft und keinen entsprechenden Geldbetrag erhalten hat.
Genau dieser Effekt spielte im zweiten Quartal eine große Rolle:
Die in der ursprünglichen Fragestellung genannten 77,1 Milliarden US-Dollar für Alphabet werden durch die vorliegenden FactSet-Daten nicht bestätigt. Für das Quartal nennt FactSet 98 Milliarden US-Dollar.
Die beiden Beträge lassen sich außerdem nicht einfach vom Wachstum des gesamten S&P 500 abziehen. Indexberechnungen hängen unter anderem von der Gewichtung der Unternehmen, dem Berichtsfortschritt, dem Vergleichszeitraum und der Behandlung einzelner Ergebnisse ab.
Die sinnvollere Gegenüberstellung lautet daher:
Die Korrektur macht die Berichtssaison nicht schwach. Sie trennt lediglich echte Verbesserungen im Geschäft von ungewöhnlich hohen und möglicherweise vorübergehenden Gewinnen aus Beteiligungsbewertungen. 2
6
10
13
Eine Erklärung nach dem Muster „alles nur Buchgewinne“ würde deshalb zu kurz greifen. Nach Angaben von FactSet hatten 86 Prozent der S&P-500-Unternehmen die Gewinnschätzungen übertroffen, nachdem 88 Prozent der Indexmitglieder ihre Zahlen vorgelegt hatten. Außerdem lagen die Gewinne insgesamt 29,2 Prozent über den Erwartungen der Analysten. 33
34
Die Daten sprechen damit für zwei gleichzeitige Entwicklungen:
Auch das Gewinnplus von 74 Prozent im Technologiesektor sollte in diesem Licht betrachtet werden. Es spiegelt die hohe Nachfrage rund um künstliche Intelligenz und die Stärke der Technologiebranche wider, enthält aber ebenfalls die großen Neubewertungen bei Alphabet und Amazon. 1
5
Nicht realisierte Gewinne können sich wieder auflösen. Sinkt der Marktwert eines privaten KI-Unternehmens, kann derselbe Bilanzmechanismus in einem späteren Quartal einen nicht realisierten Verlust erzeugen.
Das bedeutet nicht, dass die Gewinne aus KI-Beteiligungen unzulässig oder wertlos wären. Die entscheidende Frage ist ihre Dauerhaftigkeit. Ein Gewinnwachstum von mehr als 50 Prozent könnte an der Börse so bewertet werden, als handele es sich vollständig um wiederkehrende operative Gewinne. Fehlt in einem späteren Quartal jedoch eine vergleichbare Neubewertung – oder kommt es sogar zu einer Abwertung –, kann die Gewinnentwicklung deutlich schwächer aussehen.
Für die kommenden Quartale werden deshalb mehrere Kennzahlen besonders wichtig:
Der KI-Investitionszyklus wirft zudem Fragen nach einer möglichen zirkulären Finanzierung auf. Gemeint ist die Sorge, dass Chiphersteller, Cloud-Anbieter, Investoren, Rechenzentrumsentwickler und KI-Modellunternehmen die Expansion teilweise gegenseitig finanzieren.
Solche Strukturen können gleichzeitig den Ausbau der Infrastruktur und die Bewertungen privater Unternehmen stützen. Dadurch entstehen möglicherweise ausgewiesene Nachfrage und Buchgewinne, bevor unabhängige Umsätze und Cashflows der Endkunden vollständig nachgezogen haben.
Das ist ein Risikoszenario und kein Beleg dafür, dass eine bestimmte Transaktion unzulässig ist. Der entscheidende Praxistest lautet: Erwirtschaften die KI-Unternehmen letztlich genug externe Umsätze und Cashflow, um die finanzierte Infrastruktur zu tragen?
Ein Beispiel für die Größenordnung dieser Verflechtungen ist Nvidias gemeldete Zusage, eine Garantie von bis zu 105 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit dem Leasing eines großen Rechenzentrums in Ohio durch OpenAI bereitzustellen. Reuters berichtete außerdem, dass Nvidia 1,5 Milliarden US-Dollar in SB Energy investieren wolle, den zum SoftBank-Konzern gehörenden Entwickler des Projekts. 17
18
Bei den 105 Milliarden US-Dollar handelt es sich um eine Garantie und nicht um eine sofortige Barzahlung. Wie hoch das tatsächliche Risiko für Nvidia wäre, hängt daher von den Vertragsbedingungen und davon ab, ob die Garantie letztlich in Anspruch genommen wird.
Die wichtigste Schlussfolgerung lautet nicht, dass die Gewinne des S&P 500 frei erfunden waren. Die Schlagzeilenzahl muss vielmehr in ihre Bestandteile zerlegt werden.
Ein Gewinnwachstum von rund 50 bis 52 Prozent umfasst sowohl operative Erträge als auch Neubewertungen von Beteiligungen. Das Wachstum von ungefähr 32 bis 33 Prozent ohne Alphabet und Amazon ist daher ein besserer Maßstab für die Breite der zugrunde liegenden Gewinnentwicklung – und zeigt weiterhin ein beachtliches Tempo. 2
6
10
Für die nächsten Quartale sollten Anleger drei Entwicklungen getrennt betrachten: wiederkehrende operative Gewinne, zahlungswirksame Nachfrage von Kunden und Gewinne oder Verluste aus KI-Beteiligungen. Wachsen die ersten beiden Bereiche weiter, könnte sich das zweite Quartal als frühe Phase eines nachhaltigeren, KI-getriebenen Gewinnzyklus erweisen. Hängen die Ergebnisse dagegen vor allem von neuen Bewertungsaufschlägen ab, wäre der Gewinnboom anfälliger für spätere Enttäuschungen.
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Die Gewinne der S&P 500 Unternehmen legten im zweiten Quartal 2026 auf Jahresbasis um rund 50,4 bis 52 Prozent zu.
Die Gewinne der S&P 500 Unternehmen legten im zweiten Quartal 2026 auf Jahresbasis um rund 50,4 bis 52 Prozent zu. Ohne Alphabet und Amazon sinkt das Wachstum auf etwa 32 bis 33 Prozent – ein Hinweis darauf, dass ein Teil des Anstiegs auf nicht realisierte KI Bewertungsgewinne zurückgeht.
Amazon verbuchte 53,4 Milliarden US Dollar sonstige Erträge, vor allem aus der Beteiligung an Anthropic; bei Alphabet waren es laut FactSet 98 Milliarden US Dollar, hauptsächlich aus nicht realisierten Gewinnen auf Ak...
Die Gewinne der S&P 500 Unternehmen legten im zweiten Quartal 2026 auf Jahresbasis um rund 50,4 bis 52 Prozent zu. Ohne Alphabet und Amazon sinkt das Wachstum auf etwa 32 bis 33 Prozent – ein Hinweis darauf, dass ein Teil des Anstiegs auf nicht realisierte KI Bewertungsgewinne zurückgeht.
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Die Berichtssaison zum zweiten Quartal 2026 sieht auf den ersten Blick außergewöhnlich stark aus: Der Gewinn der Unternehmen im S&P 500 dürfte gegenüber dem Vorjahresquartal um etwa 50 bis 52 Prozent gestiegen sein. Im Technologiesektor lag das Plus sogar bei rund 74 Prozent. 1
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Die genaue Schlagzeilenzahl hängt davon ab, wie viele Unternehmen bereits berichtet haben und welche Berechnungsmethode verwendet wird. FactSet kam in seinem Update vom 7. August auf ein sogenanntes „blended“ Gewinnwachstum von 50,4 Prozent. Dabei werden bereits gemeldete Ergebnisse mit Schätzungen für Unternehmen kombiniert, deren Zahlen noch ausstehen. 12
Wichtiger als die große Überschrift ist jedoch die Zusammensetzung dieses Wachstums: Rechnet man Alphabet und Amazon heraus, fällt das Gewinnplus auf ungefähr 32 Prozent. Andere Auswertungen kommen auf etwa 33 Prozent. 1
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Das ist immer noch ein sehr starkes Ergebnis. Es zeigt aber, dass der außergewöhnliche Schub nicht ausschließlich aus dem laufenden Geschäft stammt.
Bei einer Mark-to-Market-Bewertung wird eine Beteiligung zum jeweils geschätzten Marktwert angesetzt. Steigt dieser Wert, kann das Unternehmen den Gewinn verbuchen – selbst wenn es die Beteiligung nicht verkauft und keinen entsprechenden Geldbetrag erhalten hat.
Genau dieser Effekt spielte im zweiten Quartal eine große Rolle:
Die in der ursprünglichen Fragestellung genannten 77,1 Milliarden US-Dollar für Alphabet werden durch die vorliegenden FactSet-Daten nicht bestätigt. Für das Quartal nennt FactSet 98 Milliarden US-Dollar.
Die beiden Beträge lassen sich außerdem nicht einfach vom Wachstum des gesamten S&P 500 abziehen. Indexberechnungen hängen unter anderem von der Gewichtung der Unternehmen, dem Berichtsfortschritt, dem Vergleichszeitraum und der Behandlung einzelner Ergebnisse ab.
Die sinnvollere Gegenüberstellung lautet daher:
Die Korrektur macht die Berichtssaison nicht schwach. Sie trennt lediglich echte Verbesserungen im Geschäft von ungewöhnlich hohen und möglicherweise vorübergehenden Gewinnen aus Beteiligungsbewertungen. 2
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Eine Erklärung nach dem Muster „alles nur Buchgewinne“ würde deshalb zu kurz greifen. Nach Angaben von FactSet hatten 86 Prozent der S&P-500-Unternehmen die Gewinnschätzungen übertroffen, nachdem 88 Prozent der Indexmitglieder ihre Zahlen vorgelegt hatten. Außerdem lagen die Gewinne insgesamt 29,2 Prozent über den Erwartungen der Analysten. 33
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Die Daten sprechen damit für zwei gleichzeitige Entwicklungen:
Auch das Gewinnplus von 74 Prozent im Technologiesektor sollte in diesem Licht betrachtet werden. Es spiegelt die hohe Nachfrage rund um künstliche Intelligenz und die Stärke der Technologiebranche wider, enthält aber ebenfalls die großen Neubewertungen bei Alphabet und Amazon. 1
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Nicht realisierte Gewinne können sich wieder auflösen. Sinkt der Marktwert eines privaten KI-Unternehmens, kann derselbe Bilanzmechanismus in einem späteren Quartal einen nicht realisierten Verlust erzeugen.
Das bedeutet nicht, dass die Gewinne aus KI-Beteiligungen unzulässig oder wertlos wären. Die entscheidende Frage ist ihre Dauerhaftigkeit. Ein Gewinnwachstum von mehr als 50 Prozent könnte an der Börse so bewertet werden, als handele es sich vollständig um wiederkehrende operative Gewinne. Fehlt in einem späteren Quartal jedoch eine vergleichbare Neubewertung – oder kommt es sogar zu einer Abwertung –, kann die Gewinnentwicklung deutlich schwächer aussehen.
Für die kommenden Quartale werden deshalb mehrere Kennzahlen besonders wichtig:
Der KI-Investitionszyklus wirft zudem Fragen nach einer möglichen zirkulären Finanzierung auf. Gemeint ist die Sorge, dass Chiphersteller, Cloud-Anbieter, Investoren, Rechenzentrumsentwickler und KI-Modellunternehmen die Expansion teilweise gegenseitig finanzieren.
Solche Strukturen können gleichzeitig den Ausbau der Infrastruktur und die Bewertungen privater Unternehmen stützen. Dadurch entstehen möglicherweise ausgewiesene Nachfrage und Buchgewinne, bevor unabhängige Umsätze und Cashflows der Endkunden vollständig nachgezogen haben.
Das ist ein Risikoszenario und kein Beleg dafür, dass eine bestimmte Transaktion unzulässig ist. Der entscheidende Praxistest lautet: Erwirtschaften die KI-Unternehmen letztlich genug externe Umsätze und Cashflow, um die finanzierte Infrastruktur zu tragen?
Ein Beispiel für die Größenordnung dieser Verflechtungen ist Nvidias gemeldete Zusage, eine Garantie von bis zu 105 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit dem Leasing eines großen Rechenzentrums in Ohio durch OpenAI bereitzustellen. Reuters berichtete außerdem, dass Nvidia 1,5 Milliarden US-Dollar in SB Energy investieren wolle, den zum SoftBank-Konzern gehörenden Entwickler des Projekts. 17
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Bei den 105 Milliarden US-Dollar handelt es sich um eine Garantie und nicht um eine sofortige Barzahlung. Wie hoch das tatsächliche Risiko für Nvidia wäre, hängt daher von den Vertragsbedingungen und davon ab, ob die Garantie letztlich in Anspruch genommen wird.
Die wichtigste Schlussfolgerung lautet nicht, dass die Gewinne des S&P 500 frei erfunden waren. Die Schlagzeilenzahl muss vielmehr in ihre Bestandteile zerlegt werden.
Ein Gewinnwachstum von rund 50 bis 52 Prozent umfasst sowohl operative Erträge als auch Neubewertungen von Beteiligungen. Das Wachstum von ungefähr 32 bis 33 Prozent ohne Alphabet und Amazon ist daher ein besserer Maßstab für die Breite der zugrunde liegenden Gewinnentwicklung – und zeigt weiterhin ein beachtliches Tempo. 2
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Für die nächsten Quartale sollten Anleger drei Entwicklungen getrennt betrachten: wiederkehrende operative Gewinne, zahlungswirksame Nachfrage von Kunden und Gewinne oder Verluste aus KI-Beteiligungen. Wachsen die ersten beiden Bereiche weiter, könnte sich das zweite Quartal als frühe Phase eines nachhaltigeren, KI-getriebenen Gewinnzyklus erweisen. Hängen die Ergebnisse dagegen vor allem von neuen Bewertungsaufschlägen ab, wäre der Gewinnboom anfälliger für spätere Enttäuschungen.
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Die Gewinne der S&P 500 Unternehmen legten im zweiten Quartal 2026 auf Jahresbasis um rund 50,4 bis 52 Prozent zu.
Die Gewinne der S&P 500 Unternehmen legten im zweiten Quartal 2026 auf Jahresbasis um rund 50,4 bis 52 Prozent zu. Ohne Alphabet und Amazon sinkt das Wachstum auf etwa 32 bis 33 Prozent – ein Hinweis darauf, dass ein Teil des Anstiegs auf nicht realisierte KI Bewertungsgewinne zurückgeht.
Amazon verbuchte 53,4 Milliarden US Dollar sonstige Erträge, vor allem aus der Beteiligung an Anthropic; bei Alphabet waren es laut FactSet 98 Milliarden US Dollar, hauptsächlich aus nicht realisierten Gewinnen auf Ak...