Laut öffentlichen Berichten erreichte Muka Robotics’ anonym eingereichtes Modell SisyphusWorld in der WorldArena einen EWMScore P von 73,06 und damit Rang zwei hinter Xiaomi UNIS mit 73,64. LJM kombiniert ein latentes Interaktionsmodell auf Basis von Qwen3 VL 2B mit einem Video Weltmodell auf Basis von Wan2.2 TI2V 5B.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did four-month-old Muka Robotics’ anonymously submitted SisyphusWorld LJM (Latent Joint-conditional Model) achieve second place globally. Article summary: Muka Robotics’ result appears to come from architectural efficiency: LJM separates predicting the physical consequences of an action from rendering a realistic video, then couples those jobs tightly rather than asking on. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Muka Robotics’ LJM (Latent Joint-conditional Model) ist nicht deshalb interessant, weil es belegt, dass wenig Rechenleistung grundsätzlich große Trainingsläufe schlägt. Interessant ist vielmehr die Ressourcenaufteilung: Das Modell soll zunächst vorhersagen, welche Folgen eine Roboteraktion in der physischen Umgebung hat, und diese Folgen erst danach als konsistentes Zukunftsvideo darstellen.
Öffentlichen Berichten zufolge reichte Muka das Modell anonym unter dem Namen SisyphusWorld ein. Mit einem EWMScore_P von 73,06 erreichte es auf der öffentlichen WorldArena-Rangliste den zweiten Platz, hinter Xiaomi UNIS mit 73,64. Genannt werden zudem 89,17 Motion Quality, 92,60 3D Accuracy und 85,93 Controllability; trainiert worden sei mit 32 Zhenwu-810E-GPUs. 1 Diese Ergebnisse sind bemerkenswert, die derzeit verfügbaren Belege stammen jedoch vor allem aus Plattform- und Medienberichten. Sie ersetzen keine vollständig öffentlich dokumentierte, unabhängige Reproduktion oder Ablationsstudie.
Bei vielen aktionskonditionierten Videodiffusionsmodellen werden Roboteraktionen als niedrigdimensionale Zusatzinformationen in ein Videomodell eingespeist. Dadurch kann sich das generierte Video an der Aktion orientieren. Dennoch muss das Modell aus Pixel- und Videolernzielen weitgehend selbst ableiten, was die Zahlen physisch bedeuten: ob ein Greifer ein Objekt berührt, ob ein Gegenstand tatsächlich aufgenommen wird oder ob räumliche Beziehungen bei einer Bewegung erhalten bleiben.
LJM versucht, diesen Zwischenschritt ausdrücklich zu lernen. Sprachinstruktion, visueller Verlauf, aktuelle Ankerbeobachtung und geplante Folgeaktionen werden zunächst in lernbare Interaktions-Latents überführt. Diese begrenzen anschließend die Generierung des Zukunftsvideos. 1
Die Videogenerierung muss damit nicht allein gleichzeitig Aktionen verstehen, Interaktionen prognostizieren und glaubwürdige Bilder produzieren. Nach der zugrunde liegenden Idee kann sie sich stärker auf visuelle Konsistenz und Details konzentrieren, während eine eigene Repräsentationsebene die Vorhersage von Roboter-Objekt-Interaktionen übernimmt.
Die Architektur von LJM besteht aus zwei zusammenarbeitenden Experten:
Anschaulich lässt sich das als Verbindung von Interaktionsskript und visuellem Rendering verstehen: Der erste Spezialist modelliert die Folgen der Handlung, der zweite macht daraus eine plausible visuelle Zukunft. Das liefert eine nachvollziehbare Architektur-Erklärung dafür, warum sich mit begrenzteren Trainingsressourcen gute Werte bei Bewegung, Raumstruktur und Steuerbarkeit erzielen lassen könnten. Ein endgültiger Kausalnachweis ist das aber nicht.
Ein latenter Vektor beschreibt nicht automatisch reale Physik. Deshalb wird der Reasoning-Teil von LJM laut den öffentlichen Beschreibungen mit drei Vorhersageaufgaben an beobachtbare Daten gekoppelt:
Der Zweck dieser Ziele: Die latente Repräsentation darf nicht nur Bilder hervorbringen, die auf den ersten Blick plausibel wirken. Sie soll zugleich erklären, wohin der Roboter fährt, welche Objekte sich verändern und in welche Richtung sich Bildinhalte bewegen. Die Berichte beschreiben dies als verzahnte Überwachung von künftigem Roboterzustand, optischem Fluss und visuellen Latents. 1
Das garantiert keine lückenlose physikalische Modellierung in jeder Situation – etwa bei kompliziertem Kontakt, Reibung oder Verdeckungen. Es liefert dem Training aber direktere Interaktionssignale als eine reine Videorekonstruktion.
LJM nutzt außerdem eine Form von Shared Attention in einer Mixture-of-Transformers-Architektur. Reasoning Tokens und Video Tokens können dadurch über die Modellschichten hinweg Informationen austauschen. Statt einer einmalig berechneten Konditionierung, die an den Videogenerator übergeben wird, entsteht eine fortlaufende Abstimmung. 1
Die beabsichtigte Arbeitsteilung sieht so aus:
Das könnte insbesondere bei längeren Handlungsabläufen nützlich sein, wenn sich Objektpositionen, Verdeckungen oder Bewegungszustände während der Generierung ändern. Öffentliche Materialien beschreiben diesen Mechanismus, liefern jedoch keine unabhängigen Ablationen, die seinen isolierten Beitrag beziffern würden. 1
Berichten zufolge trainierte Muka LJM mit 32 Zhenwu-810E-GPUs, unter anderem für Vortraining auf DROID und anschließendes Training auf RoboTwin. 1 Daraus folgt nicht, dass Video-Weltmodelle nun generell günstig zu trainieren wären.
Die plausible Effizienzthese lautet vielmehr: Durch die Architektur wird der Videogenerator davon entlastet, die Interaktionsstruktur ausschließlich indirekt aus Pixeln zu entdecken. Rechenaufwand fließt gezielter in Repräsentationen mit expliziter Interaktionsbedeutung und in daran gekoppelte, beobachtbare Lernziele.
Allein die Zahl der GPUs erlaubt allerdings keinen fairen Vergleich der gesamten Trainingskosten. Trainingsdauer, Datenmenge, Modellgröße, Auflösung, Parallelisierung und einzelne Trainingsphasen können sich erheblich unterscheiden. Mit den vorliegenden Angaben lässt sich daher nicht seriös berechnen, wie viel Gesamtrechenaufwand LJM gegenüber anderen Systemen tatsächlich eingespart hat.
Nach öffentlichen Berichten wurde Muka Robotics im April 2026 gegründet und arbeitet an Weltmodellen für Robotik in der realen physischen Umgebung. Als Gründer wird Chi Xiaowei (池晓威) genannt, der an der Hong Kong University of Science and Technology promoviert hat; ein Bericht bezeichnet ihn als gesetzlichen Vertreter und tatsächlichen Kontrolleur des Unternehmens, ein anderer als Mitgründer und CEO. 18
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Zur vollständigen Herkunft des Teams aus bestimmten Unternehmen, Laboren oder Institutionen enthalten die vorliegenden Materialien keine ausreichend belastbaren und einheitlichen Angaben. Belegt ist damit der berichtete HKUST-Hintergrund von Chi Xiaowei – nicht jedoch eine weitergehende Teamgeschichte. 18
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Die Ranglistenleistung von SisyphusWorld stützt eine Hypothese, die für Robotik-Weltmodelle relevant ist: Statt nur den Videogenerator zu vergrößern, kann es sinnvoll sein, die Folgen einer Interaktion explizit zu modellieren und eng mit der Videogenerierung zu verknüpfen.
Sie beweist aber weder, dass explizites physisches Reasoning Skalierung generell überlegen ist, noch dass LJM bei allen Robotern, Datensätzen oder realen Einsätzen besser abschneidet. Dafür wären umfassendere technische Veröffentlichungen nötig: insbesondere Ablationen zu den einzelnen physikalischen Lernzielen, zur Shared Attention und zur Aufteilung auf zwei Experten sowie Tests über Datensätze, Robotertypen und reale geschlossene Regelkreise hinweg.
Die derzeit sachlichste Schlussfolgerung lautet: LJM formuliert eine überzeugende technische Arbeitshypothese. Werden Interaktionsfolgen und visuelle Generierung gemeinsam, aber nicht als dieselbe Aufgabe trainiert, könnte sich Rechenaufwand gezielter einsetzen lassen – bei potenziell besserer physischer Konsistenz und guter visueller Qualität. 1
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Laut öffentlichen Berichten erreichte Muka Robotics’ anonym eingereichtes Modell SisyphusWorld in der WorldArena einen EWMScore P von 73,06 und damit Rang zwei hinter Xiaomi UNIS mit 73,64.
Laut öffentlichen Berichten erreichte Muka Robotics’ anonym eingereichtes Modell SisyphusWorld in der WorldArena einen EWMScore P von 73,06 und damit Rang zwei hinter Xiaomi UNIS mit 73,64. LJM kombiniert ein latentes Interaktionsmodell auf Basis von Qwen3 VL 2B mit einem Video Weltmodell auf Basis von Wan2.2 TI2V 5B.