Elena Rybakina hat die US Open 2026 gewonnen und ihren Aufstieg an die Spitze des Damentennis eindrucksvoll vollendet. Die Kasachin setzte sich im Finale im Arthur Ashe Stadium gegen Aryna Sabalenka mit 6:4, 5:7, 6:2 durch. Nach 2:21 Stunden war ihr erster Titel in New York perfekt – zugleich ihr dritter Grand-Slam-Erfolg insgesamt und der zweite in dieser Saison. Sabalenkas Versuch, die US Open zum dritten Mal nacheinander zu gewinnen, war damit beendet.
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Der Titelgewinn war nicht mehr nötig – aber umso aussagekräftiger
Den Sprung auf Platz eins der PIF WTA Rankings hatte Rybakina bereits während des Turniers klargemacht. Sie beendete damit Sabalenkas Serie von 99 Wochen an der Weltranglistenspitze und wurde zur 30. Spielerin, die die Nummer 1 der WTA erreicht.
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Das Endspiel entschied den Ranglistenwechsel also nicht mehr. Dennoch verlieh es ihm besondere Symbolkraft: Die künftige Nummer 1 bezwang die bisherige Nummer 1 auf der größten Hartplatzbühne des Sports. Für Kasachstan war es der dritte Grand-Slam-Einzeltitel.
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Nach ausgeglichenen zwei Sätzen zog Rybakina davon
Rybakina holte sich den ersten Satz mit 6:4. Sabalenka antwortete im zweiten Durchgang, gewann ihn 7:5 und erzwang einen Entscheidungssatz. Dort übernahm Rybakina wieder klar die Kontrolle und entschied ihn mit 6:2 für sich. Damit verwehrte sie der zweimaligen Titelverteidigerin den angestrebten Hattrick in New York.
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Der Finalsieg krönte einen Turnierlauf, in dem Rybakina mehrfach nach Satzrückstand zurückkam. Im Viertelfinale schlug sie die Qualifikantin Zheng Qinwen nach 3:6 mit 6:1, 6:4, erreichte erstmals das Halbfinale der US Open und sicherte zugleich die Weltranglistenspitze.
20 Im Halbfinale drehte sie auch die Partie gegen Coco Gauff nach verlorenem ersten Satz und gewann 3:6, 6:4, 6:4.
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Ein neues Kapitel in der Rivalität mit Sabalenka
Das Duell in New York war bereits das dritte Grand-Slam-Finale zwischen den beiden. Sabalenka hatte ihr erstes Endspiel bei den Australian Open 2023 gewonnen, Rybakina setzte sich im Finale der Australian Open 2026 durch. Vor dem US-Open-Finale führte Sabalenka im direkten Vergleich mit 10:7.
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Durch den Sieg verkürzte Rybakina auf 8:10 und gewann beide Grand-Slam-Finals gegen Sabalenka im Jahr 2026.
21 Sabalenka besitzt damit weiterhin den Vorteil in der Gesamtbilanz. Für die aktuelle Einordnung der Rivalität ist jedoch entscheidend: Rybakina gewann gegen ihre unmittelbare Konkurrentin die ersten und die letzten Hartplatz-Majors der Saison.
Sabalenkas starker New-York-Lauf endet im Finale
Sabalenka war als zweimalige Titelverteidigerin nach New York gereist und zog durch ein 7:5, 6:2 gegen Jessica Pegula zum vierten Mal in Folge ins US-Open-Finale ein.
22 Zuvor hatte sie im Viertelfinale gegen Wimbledon-Siegerin Linda Noskova eine große Prüfung bestanden: Nach Breakrückstand im dritten Satz gewann sie 7:6 (1), 3:6, 7:6 (7).
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Diese Ergebnisse unterstrichen, wie schwer Sabalenka in New York zu stoppen war. Im Finale aber lieferte Rybakina die entscheidende Leistung – und verwandelte ihren Aufstieg während der Saison in den Titel und die Nummer 1 der Welt.
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