Zwei Wochen an der Spitze des Switch-2-eShops
Elden Ring: Tarnished Edition legte auf der Nintendo Switch 2 einen auffällig starken Start hin. Bereits in der eShop-Rangliste vom 23. August 2026, also noch vor dem offiziellen Release am 28. August, stand das Spiel auf Platz 1. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Vorab-Downloads begonnen. Auch in der Rangliste der Launch-Woche vom 30. August verteidigte die Edition ihre Spitzenposition.
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Die Top fünf der Vorab- beziehungsweise Preload-Woche sahen so aus:
- Elden Ring: Tarnished Edition
- Splatoon Raiders
- Mario Kart World
- Pokémon Pokopia
- Madden NFL 27
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In der Launch-Woche folgten hinter Elden Ring die Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 auf Platz 2, Mario Kart World auf Platz 3, Cyberpunk 2077 auf Platz 4 und Pokémon Pokopia auf Platz 5.
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Das ist ein klares frühes Signal für eine starke Nachfrage rund um die Switch-2-Fassung. Verkaufszahlen lassen sich daraus jedoch nicht ablesen: Die Ranglisten nennen weder die Zahl der verkauften Exemplare noch den erzielten Gewinn.
Was für 79,99 Dollar enthalten ist
Die am 28. August exklusiv für Nintendo Switch 2 veröffentlichte Tarnished Edition ist als Komplettpaket angelegt. Zum Preis von 79,99 Dollar gehören:
- das ursprüngliche Elden Ring;
- die Erweiterung Shadow of the Erdtree;
- zwei neue Startklassen: Heavy Knight und Idus Knight;
- vier neue Rüstungssets;
- drei Anpassungen für das Reittier Torrent;
- zusätzliche Waffen und weitere neue Inhalte.
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Tarnished Edition oder Tarnished Pack?
Wer Elden Ring bereits auf PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S oder PC besitzt, muss das Spiel nicht für die Switch 2 erneut kaufen, um die neuen Inhalte zu erhalten. Bandai Namco bietet sie auf diesen Plattformen separat als Tarnished Pack an.
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Das Pack umfasst die neuen Klassen, Rüstungssets, Torrent-Skins und weitere zusätzliche Inhalte. Das Hauptspiel und Shadow of the Erdtree sind dagegen nicht enthalten, da die Zielgruppe diese Inhalte bereits besitzen soll.
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In Europa ist das Tarnished Pack mit 4,99 Euro gelistet; der genaue Preis kann je nach Region und Store abweichen.
44 Praktisch bedeutet das: Neueinsteiger auf der Switch 2 kaufen das komplette Paket aus Hauptspiel und Erweiterung, während bestehende Spieler auf anderen Plattformen nur für die neuen Inhalte zahlen.
Tests loben das Handheld-Erlebnis – mit Einschränkungen
Nintendo Life vergab 9/10 Punkte und bezeichnete die Portierung als „tremendous achievement“ – also als herausragende Leistung – und als eines der besten Spiele der bisherigen Switch-2-Bibliothek. Im Test lief Elden Ring sowohl im TV-Modus als auch im Handheld-Modus überzeugend. Die angestrebten 30 Bilder pro Sekunde wurden im Allgemeinen gehalten, mit nur gelegentlichen kleineren Einbrüchen in besonders anspruchsvollen Situationen.
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Auch andere frühe Tests fielen beim Spielen unterwegs positiv aus. TechRadar beschrieb die Handheld-Performance als flüssig, bemerkte aber gelegentliches Nachladen von Objekten und etwas ruckelige Gegneranimationen. RPGFan kam ebenfalls zu dem Schluss, dass die finale Version deutlich besser läuft als frühe Vorschauen vermuten ließen, verwies jedoch auf Abstriche bei Beleuchtung, Sichtweite und Bildschärfe sowie auf gelegentliche Ruckler in aufwendigen Szenen.
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Das Gesamtbild ist damit klar positiv, aber nicht makellos: Die Switch 2 bietet eine überzeugende portable Version, beweist jedoch nicht automatisch technische Gleichwertigkeit mit jeder Konsolen- oder PC-Fassung. Detaillierte Aussagen zu Auflösung oder Framerate sollten mit Vorsicht betrachtet werden, da die Tester unterschiedliche Messungen und Beobachtungen veröffentlichten.
Nintendos Tipps für den Einstieg
Nintendo rät Neulingen, die Erkundung als Teil der Lösung von Elden Ring’s Schwierigkeitsgrad zu verstehen. Wer das Gelände kennenlernt, Geheimnisse entdeckt und die Welt aufmerksam liest, kann Gegner und Bosse gezielter angehen.
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Auch Bandai Namco empfiehlt einen flexiblen Spielstil. Spieler sollen Waffen, Zauber und Fähigkeiten ausprobieren, zwischen Schleichen und direktem Kampf wechseln, Verbündete beschwören und ihre Taktik ändern, wenn ein Gefecht nicht funktioniert.
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Wer das klassische Ziel verfolgt, Elden Lord zu werden, soll also durch die Zwischenlande reisen, den eigenen Befleckten verbessern, die großen Herausforderungen überwinden und seinen Weg zum Elden Lord fortsetzen. Die offiziellen Hinweise verstehen den Fortschritt als schrittweisen Lernprozess – nicht als Aufforderung, jeden Boss immer wieder mit exakt derselben Strategie anzugreifen.
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