Die ersten Reaktionen auf die Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 4 fallen überwiegend positiv aus. Kritiker heben die filmreife Action, die gelungenen Missionen und den Versuch hervor, die Geschichte des Reboots zu einem befriedigenden Abschluss zu bringen. Ganz ohne Vorbehalte ist das Lob nicht: Manche sehen eher eine Rückkehr zu vertrauten Stärken als echte Neuerungen. Außerdem handelt es sich vielfach ausdrücklich um vorläufige Eindrücke – der vollständige Release steht noch bevor.
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Positive Eindrücke, aber noch kein abschließendes Urteil
Der vorzeitige Zugang zur Kampagne startete am 16. Oktober für digitale Vorbesteller. Das vollständige Spiel erscheint am 23. Oktober. Entsprechend beruht ein Teil der frühen Berichterstattung auf Eindrücken oder Tests im Verlauf und ist noch keine abschließende Bewertung des gesamten Spiels.
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Mehrere Magazine loben die Mischung aus großen Actionszenen und klassischer Call of Duty-Inszenierung. GamesRadar+ hebt die spektakulären Setpieces und ein überzeugendes Ende der langjährigen Geschichte hervor. GameSpot lobt die sorgfältig gestalteten Missionen und die Erzählung; PC Gamer empfiehlt, die Kampagne nicht auszulassen.
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Das heißt allerdings nicht, dass Modern Warfare 4 die Reihe neu erfindet. GameSpot beschreibt eine Rückkehr zu einer traditionellen, überwiegend linearen Kampagne, die vor allem mit Geschichte und Gameplay punkte – nicht mit Innovationen. Auch IGN fällt sein vorläufiges Urteil abgewogen aus: Das Spiel gehöre womöglich nicht zu den besten Kampagnen der Reihe, bringe diesen Handlungsbogen aber zu einem starken Ende.
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„Stranded“ sorgt für einen offenen Moment
Die 16 Missionen umfassen einen auffälligen Ausbruch aus der sonst eher geradlinigen Struktur: „Stranded“, die zehnte Mission. Sie spielt im verschneiten Nordkorea. Das Team befindet sich hinter feindlichen Linien, und mehrere Ziele lassen sich auf unterschiedliche Weise angehen. DayOne hebt hervor, dass die Mission eigens für die Kampagne entworfen wurde – anders als Level jüngerer Teile, die auf Gebiete aus Warzone oder Endgame zurückgriffen.
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Auch IGN und PC Gamer nennen „Stranded“ als Höhepunkt und loben die größere Freiheit sowie den Sandbox-Aufbau. In den frühen Berichten ist zudem davon die Rede, dass Spieler Ausrüstung sammeln, um das Arsenal des Teams wieder aufzubauen. Das verleiht der Mission eine Überlebensnote und setzt einen anderen Akzent als die Feuergefechte und großen Schauspielszenen des übrigen Spiels.
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Diese Mission steht jedoch nicht stellvertretend für die ganze Kampagne. GameSpot beschreibt den Großteil als überwiegend linear. Die frühen Eindrücke deuten also auf eine Mischung aus vertrauter, klar geführter Struktur und einer besonders offenen Mission hin – nicht auf einen grundlegenden Wechsel zur offenen Spielwelt.
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Eine Geschichte, die den Reboot abschließen soll
Die Kampagne verteilt ihre 16 Missionen auf einen südkoreanischen Wehrpflichtigen und Captain Price; im Mittelpunkt des Konflikts steht die koreanische Halbinsel.
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17 Mehrere Kritiker fragen sich, ob die Handlung die offenen Fäden der Reboot-Reihe überzeugend zusammenführt. GamesRadar+ nennt das Finale befriedigend, und Press Start meint, das Spiel liefere den erzählerischen Abschluss, der seinem Vorgänger gefehlt habe.
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IGN formuliert das Lob vorsichtiger: Die sieben Jahre zuvor erzählte Geschichte sei nicht immer gleichmäßig gewesen, doch die Kampagne gehe zumindest mit einem starken Schlussakkord zu Ende. Der frühe Tenor lautet damit weniger „die beste Kampagne der Reihe“ als vielmehr: ein überzeugenderer und befriedigenderer Abschluss als bei manchen jüngeren Teilen.
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Wertungen und Vorbehalte sind noch in Bewegung
Ein einheitliches, endgültiges Wertungsbild gibt es in der frühen Berichterstattung noch nicht. GamesBeat vergab für die Kampagne 4,5 von 5 Punkten, erklärte aber zugleich, noch keine offizielle Wertung für das Gesamtspiel abzugeben. Kotaku berichtete am 17. Oktober seinerseits, dass noch keine bewerteten Reviews vorlägen, weil Redaktionen mehr Zeit mit dem Multiplayer – einschließlich DMZ – verbringen wollten. Da sich die Berichte auf unterschiedliche Arten von Einschätzungen beziehen, zeigen sie vor allem: Das Urteil über das vollständige Spiel war noch nicht abgeschlossen.
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Die deutlichsten Vorbehalte betreffen die Vertrautheit und den Platz der Kampagne innerhalb der Reihe. GameSpot sieht nichts grundlegend Neues, und IGN zählt sie nicht zu den absoluten Höhepunkten der Serie. Trotzdem überwiegt in den verfügbaren frühen Kritiken das Lob für Action, Missionsgestaltung und erzählerischen Abschluss.
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