Zwei unterschiedliche Erfolgsmodelle bestimmten das letzte Feiertagswochenende des US-Kinosommers 2026: Christopher Nolans The Odyssey eroberte in der achten Woche wieder die weltweite Spitzenposition. Sony und Marvel hielten mit Spider-Man: Brand New Day zugleich zum sechsten Wochenende nacheinander Platz eins in Nordamerika. Die anhaltend starke Nachfrage nach beiden Filmen fällt in einen Kinosommer, der in den USA und Kanada bis zum 30. August 4,6 Milliarden US-Dollar einspielte.
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Weltweit setzt sich „The Odyssey“ durch
Im Zeitraum vom 4. bis 6. September spielte The Odyssey weltweit 46 Millionen US-Dollar ein, davon 33 Millionen US-Dollar außerhalb Nordamerikas. Das weltweite Gesamtergebnis stieg auf 1,63 Milliarden US-Dollar; 1,04 Milliarden US-Dollar davon kamen aus internationalen Märkten in 85 Territorien.
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Spider-Man: Brand New Day folgte weltweit mit 44,1 Millionen US-Dollar für die drei Tage, darunter 26,1 Millionen US-Dollar aus dem internationalen Geschäft. Damit lag der globale Gesamterlös bei 2,40 Milliarden US-Dollar, davon 1,48 Milliarden US-Dollar außerhalb Nordamerikas, verteilt auf 68 Territorien.
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In Nordamerika war die Reihenfolge dagegen umgekehrt:
| Platz |
Film |
Einnahmen Fr.–So. |
Einnahmen Fr.–Mo. |
Nordamerika gesamt |
| 1 |
Spider-Man: Brand New Day |
18 Mio. US-Dollar |
23,3 Mio. US-Dollar |
923 Mio. US-Dollar |
| 2 |
The Odyssey |
13 Mio. US-Dollar |
17,2 Mio. US-Dollar |
588,9 Mio. US-Dollar |
Die Drei- und Vier-Tage-Werte messen unterschiedliche Zeiträume des Feiertagswochenendes und sind daher keine widersprüchlichen Schätzungen.
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„Spider-Man“ hält sich außergewöhnlich stabil
Brand New Day lief in seinem sechsten Wochenende noch in 3.520 Kinos und verlor gegenüber dem vorangegangenen Drei-Tage-Wochenende nur 20 Prozent. Der Film stand nach dem verlängerten Feiertagswochenende bei 923 Millionen US-Dollar in Nordamerika. Nach Angaben von The Numbers fehlten damit noch 18,9 Millionen US-Dollar zum damals genannten Rekord für den höchsten nordamerikanischen Kinoerlös.
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Tom Holland spielt zum vierten Mal die Hauptrolle in einem eigenständigen Spider-Man-Film; Zendaya ist erneut an seiner Seite. Holland verbindet die beiden dominierenden Titel des Wochenendes zudem persönlich, denn er gehört auch zur Besetzung von The Odyssey.
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IMAX bleibt der entscheidende Faktor für „The Odyssey“
Für Nolans Epos war das Premiumformat von Beginn an ein wichtiger Umsatztreiber: Der Film startete mit 124,5 Millionen US-Dollar in Nordamerika und 264,1 Millionen US-Dollar weltweit. Großformatige Vorführungen, insbesondere IMAX, leisteten dabei einen erheblichen Beitrag.
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Auch acht Wochen nach Kinostart erwies sich The Odyssey als bemerkenswert widerstandsfähig. Die Einnahmen in Nordamerika sanken über die drei Tage nur um 9 Prozent auf 13 Millionen US-Dollar – obwohl die Zahl der Kinos auf 2.312 zurückging. So stieg der Film in Nordamerika von Rang drei auf Rang zwei und holte zugleich die weltweite Führung zurück.
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Anfang September war The Odyssey laut Deadline Christopher Nolans umsatzstärkster Film und nach Jurassic World die zweitgrößte Universal-Veröffentlichung. Die 70-mm-IMAX-Laufzeit wurde an 39 Spielstätten weltweit bis zum 30. September verlängert; insgesamt kam der Film damit auf elf Wochen in diesem Format.
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Zugleich wurde der Film mit 457 Millionen US-Dollar weltweiten IMAX-Einnahmen als erfolgreichster IMAX-Titel aller Zeiten gemeldet. Reuters berichtete, dass The Odyssey im Sommer auch das Interesse an 70-mm-Vorführungen neu belebte.
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Der internationale Start war noch nicht abgeschlossen: Frühere Berichte nannten den 11. September als geplanten Kinostart in Japan. Eine verifizierte Zahl zu japanischen Preview-Einnahmen liegt im bereitgestellten Material jedoch nicht vor.
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Ein starker Kinosommer – aber nicht allein wegen dieser zwei Filme
Nach Daten des Marktforschers Rentrak, über die Reuters berichtete, erzielten die Kinos in den USA und Kanada vom ersten Maiwochenende bis zum 30. August 4,6 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 26 Prozent gegenüber dem Sommer zuvor. Kinobetreiber und Analysten bezeichneten die Saison als stärksten Sommer seit der Pandemie; für das gesamte nordamerikanische Kinojahr wurde ein Ergebnis von mehr als 10 Milliarden US-Dollar erwartet.
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Die Erholung lässt sich nicht allein auf diese beiden Produktionen zurückführen. Ihre Ausdauer zeigt aber, wie gut sich zwei Arten von Kinoereignissen ergänzen können: ein weltweit skalierbares Franchise wie Spider-Man: Brand New Day und ein auf Premiumformate zugeschnittenes Großereignis wie The Odyssey.
Die weiteren Filme des Wochenendes
Coyote vs. Acme belegte sowohl in Nordamerika als auch weltweit Rang drei. In Nordamerika kamen 11,3 Millionen US-Dollar von Freitag bis Sonntag und 14,5 Millionen US-Dollar über die vier Feiertagstage zusammen; insgesamt stand der Film dort bei rund 37 Millionen US-Dollar. Weltweit erzielte er am Wochenende 20,8 Millionen US-Dollar und erreichte kumuliert 57,3 Millionen US-Dollar.
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Paramounts Neustart By Any Means eröffnete auf Platz vier in Nordamerika: 7,4 Millionen US-Dollar in drei Tagen und 9,1 Millionen US-Dollar über vier Tage aus 2.903 Kinos.
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Als nächster großer Test galt Practical Magic 2, dessen Kinostart für den 10. September vorgesehen war. Für den Film wurde ein Auftakt von mehr als 40 Millionen US-Dollar erwartet. The Odyssey behielt jedoch bis in den September hinein zusätzliche IMAX-Leinwände – ein bedeutender Vorteil im Premiumsegment.
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Fazit
Die beiden Spitzenreiter dominierten auf unterschiedliche Weise: Spider-Man: Brand New Day blieb in Nordamerika zum sechsten Mal nacheinander die Nummer eins und näherte sich dem dortigen Allzeitrekord. The Odyssey zog dank internationaler Nachfrage und seiner außergewöhnlichen IMAX-Stärke weltweit vorbei. Zusammen lieferten sie den deutlichsten Spätsommer-Beleg dafür, dass große Kinostarts weiterhin ein Massenpublikum erreichen können.
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