China hat den berichteten US Druck auf 35 Staaten zurückgewiesen, zwischen Washingtons Pax Silica Initiative und Pekings WAICO Rahmenwerk zu wählen. Pax Silica konzentriert sich auf vertrauenswürdige Kooperation bei KI Modellen, Halbleitern und kritischen Mineralien.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: How did China respond to the United States’ reported plan to pressure the 35 countries that signed its AI Opportunity Statement to choose be. Article summary: China rejected the reported U.S. “choose sides” approach. Its foreign-ministry spokesperson, Lin Jian, said Beijing opposes bloc confrontation in AI and urged respect for every country’s “digital sovereignty,” rather tha. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
China lehnt den berichteten Versuch der USA ab, 35 Staaten im globalen KI-Wettlauf vor eine Entscheidung zwischen Washington und Peking zu stellen. Außenamtssprecher Lin Jian erklärte am 19. August, China sei gegen eine Lagerbildung und Konfrontation im Bereich künstlicher Intelligenz. Stattdessen müsse die „digitale Souveränität“ jedes Landes respektiert werden.
Auslöser ist ein noch nicht versandter Entwurf eines Schreibens des US-Außenministeriums. Nach Reuters-Berichten richtet er sich an die Staaten, die im Juni die US-amerikanische „AI Opportunity Statement“ unterzeichneten. Der Entwurf soll davor warnen, gleichzeitig einem konkurrierenden, von Peking geführten Rahmenwerk beizutreten. Eine Mitgliedschaft bei Pax Silica werde darin nicht als bloße Formalität, sondern als politisches und wirtschaftliches Bekenntnis dargestellt.
Pax Silica ist die von den USA geführte Initiative. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit bei den strategischen Ressourcen und Technologien, die über die Leistungsfähigkeit von KI entscheiden: fortgeschrittene Modelle, Halbleiter und kritische Mineralien.
Damit geht es nicht nur um ein diplomatisches Signal. Pax Silica soll auch den Zugang zu zentralen Teilen der KI-Wertschöpfung koordinieren und Lieferketten zwischen Staaten stärken, die Washington als verlässliche Partner betrachtet. Japan, Australien und Südkorea wurden in der Berichterstattung als mit der Initiative verbundene Länder genannt.
Die Botschaft des US-Entwurfs lautet offenbar: Staaten können nicht gleichzeitig Pax Silica angehören und sich an konkurrierenden Initiativen beteiligen, deren Anforderungen den US-Zielen widersprechen. Die vorliegenden Berichte beschreiben allerdings einen internen Entwurf und eine geplante Warnung – keine vollständig ausgearbeitete Politik mit klar festgelegten Sanktionen für jede Form der Zusammenarbeit mit China.
Die „World Artificial Intelligence Cooperation Organization“ (WAICO) wurde am 16. Juli in Shanghai als unabhängige zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in der Stadt gegründet. Zu ihren erklärten Zielen gehören internationale KI-Kooperation und globale Governance. KI soll demnach sicher, fair und zum Nutzen der Öffentlichkeit entwickelt werden. Bei ihrer Gründung unterzeichneten Vertreter von 29 Staaten das Abkommen.
China erklärte später, die Organisation habe bis Mitte August 38 Gründungsmitglieder. Damit stehen zwei Angaben nebeneinander: 29 Regierungen, die laut Berichten das ursprüngliche Gründungsabkommen unterzeichneten, und die anschließend von chinesischen Stellen genannte größere Mitgliederzahl.
Die frühe Mitgliedschaft von WAICO konzentriert sich vor allem auf Staaten des Globalen Südens und andere nichtwestliche Länder. Als Mitglieder wurden unter anderem Russland, Brasilien, Südafrika, Indonesien, Malaysia und Pakistan genannt. Große westliche Demokratien gehörten den Berichten zufolge nicht zu den ursprünglichen Gründern.
Die berichtete US-Strategie zielt darauf, China den verlässlichen Zugang zu strategischen KI-Grundlagen über Partnerstaaten und internationale Technologie-Ökosysteme zu erschweren. Der Entwurf stellt dabei ausdrücklich einen Zusammenhang zu KI-Modellen, Chips und kritischen Mineralien her.
Die Kontrolle über diese Bereiche beeinflusst mehr als den wirtschaftlichen Wettbewerb. Halbleiter ermöglichen fortgeschrittene Rechenleistung; Modelle und die dazugehörige Infrastruktur bestimmen, wer KI-Systeme entwickeln und einsetzen kann; kritische Mineralien sind wichtige Bestandteile der Hardware-Lieferketten. Mit der Bündelung solcher Kooperationen will Washington offenbar verhindern, dass China internationale Partnerschaften und Lieferkettenzugänge für zusätzlichen technologischen, wirtschaftlichen oder sicherheitspolitischen Einfluss nutzt.
Die vorliegenden Belege stützen die Erklärung über Lieferketten und Technologiesicherheit. Sie belegen jedoch nicht, dass der Entwurf automatisch konkrete Sanktionen bei Chips, Cloud-Diensten oder Investitionen gegen jedes Land vorsieht, das WAICO beitritt. Der Unterschied ist entscheidend: Belegt ist die berichtete Drohung, ein Land aus dem Pax-Silica-Rahmen auszuschließen; die genauen praktischen Folgen bleiben unklar.
Chinas Reaktion verschiebt die Debatte. Es gehe nicht einfach darum, ob sich ein Land für Washington oder Peking entscheidet, lautet die Botschaft aus Beijing. Vielmehr solle jeder Staat das Recht behalten, Technologiepartner, Regeln und Entwicklungspfad nach den eigenen nationalen Bedingungen und Bedürfnissen zu wählen.
Für Entwicklungs- und Schwellenländer ist das besonders relevant. Sie können an chinesischer Infrastruktur oder Kooperation interessiert sein und zugleich Zugang zu US-Märkten, Investitionen, Chips oder technischen Partnerschaften behalten wollen. Eine erzwungene Entscheidung lässt sich aus dieser Perspektive daher nicht als rein neutrale Sicherheitsmaßnahme darstellen. Sie kann auch als Versuch erscheinen, den Zugang zu Technologie in ein Instrument politischer Disziplin zu verwandeln.
China verwendet diese Argumentation auch in seiner umfassenderen Position zur digitalen Governance. Peking fordert Respekt für die digitale Souveränität, eine inklusive Entwicklung und den Verzicht auf technologische Blockaden. Der Kern des Arguments ist einfach: Staaten sollten an verschiedenen Formen der Zusammenarbeit teilnehmen können, ohne die Kontrolle über ihre nationale Technologiestrategie abzugeben.
Chinas Kritik an einer Blockkonfrontation bedeutet nicht, dass der geopolitische Wettbewerb verschwindet. WAICO ist eine von China unterstützte Institution, mit der Beijing seinen Einfluss auf KI-Governance, Standards und Technologiebeziehungen ausbauen kann – auch wenn die Organisation sich als inklusiv und entwicklungsorientiert präsentiert. Analysten beschreiben ihre Mitgliedschaft als überwiegend nichtwestlich und auf den Globalen Süden konzentriert.
Darin liegt der zentrale Widerspruch: Washington nutzt den Zugang zu einer Koalition und strategischen Lieferketten, um politische Ausrichtung zu fördern. China setzt auf Souveränität, Inklusion und Entwicklungskooperation, um die Vorstellung zurückzuweisen, Staaten müssten sich einem Lager anschließen. Beide Ansätze werben jedoch um dieselben Regierungen und um Einfluss auf die Regeln, die die nächste Phase der KI prägen werden.
Für die 35 Unterzeichnerstaaten geht es deshalb nicht nur darum, welches Rahmenwerk die bessere KI-Kooperation bietet. Die entscheidende Frage lautet, ob eine Beteiligung an einer US-geführten Lieferkettenkoalition mit einer chinesisch unterstützten Organisation für KI-Governance vereinbar bleibt – und wie viel Spielraum den einzelnen Ländern bleibt, falls Washington und Peking darauf keine gemeinsame Antwort zulassen.
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China hat den berichteten US Druck auf 35 Staaten zurückgewiesen, zwischen Washingtons Pax Silica Initiative und Pekings WAICO Rahmenwerk zu wählen.
China hat den berichteten US Druck auf 35 Staaten zurückgewiesen, zwischen Washingtons Pax Silica Initiative und Pekings WAICO Rahmenwerk zu wählen. Pax Silica konzentriert sich auf vertrauenswürdige Kooperation bei KI Modellen, Halbleitern und kritischen Mineralien.
Der Streit zeigt, wie KI Lieferketten und Regeln zur Technologie zu geopolitischen Einflussinstrumenten werden – und warum viele Entwicklungs und Schwellenländer sich nicht dauerhaft einem US amerikanischen oder chine...