Chanel erzielte 2025 rund 19,3 Milliarden US‑Dollar Umsatz, etwa 2 % mehr als im Vorjahr, nachdem der Umsatz 2024 um 4,3 % gefallen war. Der kreative Neustart unter Matthieu Blazy – mit neu interpretierten Klassikern wie Flap‑Bags, Tweed‑Jacken und Ballerinas – lockte viele Erstkäufer an und sorgte teilweise für Nac...
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Chanel erzielte 2025 rund 19,3 Milliarden US‑Dollar Umsatz, etwa 2 % mehr als im Vorjahr, nachdem der Umsatz 2024 um 4,3 % gefallen war.
Der kreative Neustart unter Matthieu Blazy – mit neu interpretierten Klassikern wie Flap‑Bags, Tweed‑Jacken und Ballerinas – lockte viele Erstkäufer an und sorgte teilweise für Nachfrage über dem Angebot.
Während Chanel sich stabilisierte, meldete LVMH Umsatzrückgänge im Luxussegment, während Hermès weiterhin deutlich schneller wuchs und außergewöhnlich hohe Margen erzielte.
How did Chanel return to growth in 2025, what role did Matthieu Blazy’s new designs and first-time buyers play in that rebound, how did reveChanel returned to growth in 2025 after new designs and first‑time buyers reignited demand for its classic products.
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Der französische Luxuskonzern Chanel ist 2025 wieder gewachsen – nach einem schwierigen Jahr für die gesamte Branche. Eine kreative Neuausrichtung unter dem neuen Kreativdirektor Matthieu Blazy und eine Welle neuer Erstkäufer halfen der Marke, den Rückgang von 2024 zu überwinden. Zwar fiel das Wachstum moderat aus, doch es signalisiert eine Stabilisierung in einem global schwächelnden Luxusmarkt.
Die Rückkehr zum Wachstum
Chanel erzielte 2025 einen Umsatz von rund 19,3 Milliarden US‑Dollar, was einem Wachstum von etwa 2 % bei konstanten Wechselkursen entspricht. Im Jahr zuvor waren die Erlöse um 4,3 % auf etwa 18,7 Milliarden Dollar gesunken, als die Nachfrage nach Luxusgütern nach starken Preiserhöhungen während des Post‑Pandemie‑Booms nachließ.
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Chanel erzielte 2025 rund 19,3 Milliarden US‑Dollar Umsatz, etwa 2 % mehr als im Vorjahr, nachdem der Umsatz 2024 um 4,3 % gefallen war.
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Chanel erzielte 2025 rund 19,3 Milliarden US‑Dollar Umsatz, etwa 2 % mehr als im Vorjahr, nachdem der Umsatz 2024 um 4,3 % gefallen war. Der kreative Neustart unter Matthieu Blazy – mit neu interpretierten Klassikern wie Flap‑Bags, Tweed‑Jacken und Ballerinas – lockte viele Erstkäufer an und sorgte teilweise für Nachfrage über dem Angebot.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Während Chanel sich stabilisierte, meldete LVMH Umsatzrückgänge im Luxussegment, während Hermès weiterhin deutlich schneller wuchs und außergewöhnlich hohe Margen erzielte.
Das Wachstum ist zwar begrenzt, aber strategisch wichtig: Es beendet den ersten Umsatzrückgang seit der Pandemie und zeigt, dass Chanel wieder Dynamik aufbauen kann.
Auch die Profitabilität stabilisierte sich. Der operative Gewinn stieg 2025 auf etwa 4,7 Milliarden Dollar, was darauf hindeutet, dass Chanel seine Margen trotz hoher Investitionen in Boutiquen und Markenaktivitäten halten konnte.
Der Einfluss von Matthieu Blazy
Ein zentraler Faktor für die Trendwende war die Arbeit des neuen Kreativdirektors Matthieu Blazy. Statt die Marke radikal umzubauen, konzentrierte er sich darauf, ikonische Chanel‑Produkte neu zu interpretieren.
Zu den neu interpretierten Klassikern gehören unter anderem:
Flap‑Bags
Ballerinas und andere Schuhe
Tweed‑Jacken und zentrale Ready‑to‑Wear‑Pieces
Diese aktualisierten Klassiker trafen offenbar genau den Nerv der Kundschaft. Berichten zufolge überstieg die Nachfrage nach einigen neuen Modellen sogar das Angebot, was die starke Resonanz auf Blazys kreative Richtung unterstreicht.
Neue Kunden als Wachstumstreiber
Ein weiterer wichtiger Faktor war die steigende Zahl von Erstkäufern. Chanel gelang es, viele Konsumenten anzusprechen, die zuvor noch nie bei der Marke eingekauft hatten.
Das ist strategisch entscheidend: In der Luxusbranche hängt langfristiges Wachstum zunehmend davon ab, neue Käufer in die Marke einzuführen, nicht nur bestehende Kundschaft zu höheren Ausgaben zu bewegen. Durch die Gewinnung neuer Konsumenten erweitert Chanel seine zukünftige Nachfragebasis.
Produktstrategie, Preise und Vertrieb
Chanel setzt traditionell auf eine Kombination aus hoher Preispositionierung und streng kontrollierter Distribution, um Exklusivität zu bewahren.
Ein wichtiges Merkmal: Das Unternehmen verkauft seine Mode‑ und Lederwarenkollektionen nicht online, sondern ausschließlich über eigene Boutiquen. Kunden müssen daher in Geschäfte kommen, um begehrte Produkte zu erwerben.
Neue Artikel – etwa hochwertige Leder‑Flap‑Bags oder luxuriöse Ballerinas – motivierten wohlhabende Käufer, gezielt in Boutiquen zu gehen. Diese Strategie stärkt die Markeninszenierung und trägt dazu bei, hohe Margen zu sichern.
Expansion des Boutique‑Netzes
Parallel zur Produktstrategie investiert Chanel weiterhin massiv in den stationären Handel. Das Unternehmen eröffnet neue Boutiquen und modernisiert bestehende Geschäfte, um das Einkaufserlebnis zu verbessern.
Für viele Luxusmarken sind Stores heute mehr als reine Verkaufsstellen – sie funktionieren als Erlebnisräume für die Marke und spielen eine zentrale Rolle in der langfristigen Markenstrategie.
Vergleich mit LVMH und Hermès
Chanel kehrte zum Wachstum zurück, während der Luxusmarkt insgesamt eine schwierigere Phase durchlief. Ein Blick auf große Wettbewerber zeigt die unterschiedlichen Dynamiken.
LVMH: Wachstum unter Druck
Der Branchenriese LVMH meldete für 2025 80,8 Milliarden Euro Umsatz, allerdings mit einem Rückgang von 5 % auf berichteter Basis und etwa 1 % organisch. Der Gewinn aus wiederkehrenden Geschäften lag bei 17,8 Milliarden Euro, während der Nettogewinn im Jahresvergleich um rund 13 % sank.
Diese Entwicklung spiegelte eine schwächere Nachfrage in mehreren Kategorien wider, insbesondere bei Mode und Lederwaren.
Hermès: weiterhin außergewöhnlich stark
Hermès blieb dagegen einer der klaren Gewinner im Luxussegment. Das Unternehmen erzielte 2025 16 Milliarden Euro Umsatz, ein Plus von 9 % bei konstanten Wechselkursen.
Der operative Gewinn aus dem laufenden Geschäft erreichte 6,6 Milliarden Euro, was einer operativen Marge von etwa 41 % entspricht – eine der höchsten im gesamten Luxusgütersektor.
Chanels Position im Wettbewerb
Im Branchenvergleich liegt Chanel derzeit zwischen diesen beiden Extremen:
Stabilisierung und leichte Rückkehr zum Wachstum
jedoch deutlich geringere Wachstumsraten als Hermès
Das Ergebnis von 2025 deutet daher eher auf Stabilisierung als auf eine neue Boomphase hin.
Was Chanels Comeback über den Luxusmarkt zeigt
Die Entwicklung von Chanel im Jahr 2025 verdeutlicht mehrere Trends im globalen Luxusgeschäft:
Kreative Führung kann Nachfrage schnell neu beleben.
Ikonische Produkte bleiben ein zentraler Wachstumstreiber, besonders wenn sie modernisiert werden.
Neue Kundengruppen werden immer wichtiger, um langfristiges Wachstum zu sichern.
Physische Boutiquen bleiben entscheidend, trotz zunehmender Digitalisierung im Einzelhandel.
In einem Umfeld, in dem viele Luxusmarken mit nachlassender Nachfrage und Preisermüdung kämpfen, zeigt Chanels vorsichtige Erholung vor allem eines: Selbst in einem schwierigen Markt können starke Markenidentität und klug erneuerte Klassiker wieder Dynamik erzeugen.
lemonde.frChanel renoue timidement avec la croissance