Alef Aeronautics hat auf Teslas Roadster-Demonstration vom 15. Oktober 2026 mit einem eigenen Video reagiert: Darin hebt das elektrische Flugauto des kalifornischen Start-ups ab und fliegt über mehrere Fahrzeuge, darunter einen Tesla Roadster. Alef zufolge markierte der Clip den 1.000. protokollierten Flug. Das Unternehmen begrüßte Tesla zugleich im sogenannten „Flugauto-Rennen“.
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„Wir waren elf Jahre allein“
Alef-Chef Jim Dukhovny brachte die Botschaft auf den Punkt: „Willkommen, Tesla, im Flugauto-Rennen – wir waren elf Jahre lang allein hier.“
12 Alef bezeichnete den Roadster außerdem als das zweite Flugauto der Geschichte – nach dem eigenen. Das ist Alefs Darstellung, keine unabhängig bestätigte Rangliste.
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Dukhovny sieht den Einstieg eines großen Wettbewerbers positiv. Er argumentiert, Tesla könne helfen, den Markt zu bestätigen, eine eigene Kategorie für Flugautos zu etablieren, die Aufmerksamkeit von Investoren zu wecken und einen Maßstab für den Vergleich der Technik zu schaffen.
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Auch technisch grenzt Alef sein Konzept von Teslas Roadster ab. Nach Angaben des Unternehmens bildet der Fahrzeugkörper Flügel, während sich die Kabine drehen kann. Zum Abheben werde Luft genutzt, nicht gespeichertes Druckgas. Alef zufolge ermöglicht das geringere Gewicht zudem einen ballistischen Fallschirm für das gesamte Fahrzeug. Das sind Beschreibungen des Unternehmens – keine unabhängig bestätigten Aussagen über die relative Leistung oder Sicherheit der beiden Konzepte.
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Was das Video zeigt – und was offenbleibt
Zu sehen ist, wie Alefs Fahrzeug senkrecht abhebt und über Autos hinwegfliegt. Alef nennt den Flug den 1.000. protokollierten Flug; die vorliegenden Berichte bestätigen diese Zahl nicht unabhängig.
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Unklar ist auch, welcher Roadster im Video zu sehen ist: Electrek und Gizmodo ordnen ihn als älteres Modell ein, ein anderer Bericht spricht vom neuen Tesla-Prototyp. Die verfügbaren Berichte klären den Widerspruch nicht.
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Teslas Vorführung war eine andere Art von Flug
Berichten zufolge zeigte Tesla seinen Roadster am 15. Oktober bei einer Veranstaltung auf einem SpaceX-Gelände nahe Waco im US-Bundesstaat Texas. Das Auto hob kurz ab, drehte sich in der Luft und landete wieder auf den Rädern. Zusammen mit Alefs Überflug ergab das einen auffälligen Vergleich – aber keine gleichartigen Tests und keinen Beleg für vergleichbare Flugfähigkeiten.
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Die Veranstaltung im Freien war zuvor vom 1. auf den 15. Oktober verschoben worden, weil für Zentraltexas schweres Unwetter vorhergesagt war.
43 Ein Bericht schrieb Tesla außerdem die Angabe zu, der Roadster beschleunige in weniger als einer Sekunde von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (rund 97 km/h). Das ist eine berichtete Herstellerangabe und keine unabhängig bestätigte Messung in den hier vorliegenden Quellen.
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Die Rivalität dreht sich damit auch um die Deutungshoheit: Alef nutzte Teslas große Aufmerksamkeit, um den eigenen behaupteten Vorsprung zu betonen – und zugleich dafür zu werben, dass ein prominenter Wettbewerber die Kategorie bekannter machen könnte. Ein Werbevideo oder eine kurze Vorführung belegt für sich genommen jedoch nicht, dass ein Fahrzeug bereits für den regulären Einsatz durch Kundinnen und Kunden bereit ist. Alefs FAA-Sonderzulassung zur Lufttüchtigkeit wurde als Erlaubnis für Tests beschrieben; eine Freigabe für die öffentliche Nutzung mit diesen Fähigkeiten stand demnach noch aus.
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